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Die Veruntreuung der Münchner Sicherheitskonferenz

22. Februar 2017 2 Kommentare

von Thierry Meyssan

Die Geschichte bezeugt es: jedes Mal wenn ein System zusammenbricht, bemerken es ihre Führer erst, wenn sie vom Sturm hinweggefegt werden. So waren die wie jedes Jahr in München für ihre Konferenz über Sicherheit versammelten Politiker der Europäischen Union schockiert, als sie Sergej Lawrow über eine post-westliche Weltordnung sprechen hörten. Und dennoch bricht die Welt unter ihren Füßen zusammen: die arabischen Völker widerstehen Kriegen und falschen Revolutionen verzweifelt, während das amerikanische Volk einen Antiimperialisten ins Weiße Haus gewählt hat. Die Organisatoren kümmerten sich nicht darum: sie verteidigten die Interessen des amerikanischen „tiefen Staates“ gegen die Trump-Verwaltung.

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Das Staatsdinner der Konferenz (18. Februar 2017, 23h)

Die Münchner Sicherheitskonferenz fand vom 16. bis 19. Februar statt [1]. Wie jedes Jahr vereinte sie mehr als 500 Minister und Abgeordnete des Europäischen Parlaments sowie ausländische Gäste. Es handelt sich um das wichtigste internationale Treffen für auswärtige Angelegenheiten und europäische Verteidigung.

Vor zehn Jahren, im Jahr 2007, hat Wladimir Putin da einen Skandal ausgelöst, als er hervorhob, dass die Interessen der Europäer nicht darin bestünden, dem Pentagon in seinen militärischen Abenteuern zu folgen, sondern sich unabhängig zu verhalten [2]. Und er erinnerte daran, dass Russland, sein Land, auch ein europäischer Staat ist, selbst wenn es von der Europäischen Union ausgeschlossen ist. Die Teilnehmer belächelten ihn und seine Ansprüche. Und sie klammerten sich einstimmig an die Rockzipfel der NATO.

Dieses Mal ist es Sergej Lawrow, der durch den Aufruf zu einer post-westlichen Weltordnung für Skandal sorgte. Es ist jedoch ganz klar, dass die NATO die Überlegenheit im konventionellen Krieg verloren hat, – auch wenn sie noch im nuklearen Krieg die Oberhand behält -. Es ist auch klar, dass, nach 15 Jahren ununterbrochenen Krieges im Großen Mittleren Osten, das Trugbild eines regionalen Umbaus in Kleinstaaten von weniger als 10 Millionen Einwohnern und das Phantasiegebilde der Beseitigung der säkularen Regime zugunsten einer Diktatur der Muslim-Bruderschaft gescheitert sind…..

Quelle und weiter: http://www.voltairenet.org/article195342.html

Kategorien:Kommentar, Militärpolitik, Nachrichten, Politik Schlagwörter:

Moskau: Karte Syriens mit von Terroristen kontrollierten Gebieten liegt bald vor

22. Februar 2017 2 Kommentare

Landkarte Syriens (Symbolbild)Die Arbeit an einer Karte Syriens mit Dislozierungsorten der sogenannten moderaten Opposition und der Terroristen geht in nächster Zeit zu Ende. Das teilte Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Dienstag in Moskau mit.

„Ich denke, dass wir in einigen Tagen eine Karte mit präzisen Angaben zu Standorten der Opposition, die die Waffenruhe einhält, und der Banditen erhalten.“ Eine solche Kooperation in Syrien sei nur lobenswert, sagte der Minister.

Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/20170221314647046-russland-syrien-karte-abgrenzung-opposition-terroristen/

Extreme Kriminalität und Gewalt als direkte Folge der Flüchtlingspolitik: Zahlen, Fakten, Beweise:

20. Februar 2017 2 Kommentare

bildschirmfoto-2017-02-20-um-17-49-33Extreme Kriminalität und Gewalt als direkte Folge der Flüchtlingspolitik: Zahlen, Fakten, Beweise.

Warum die “Flüchtlinge” bis zu 20 Mal krimineller sind als die Deutschen.

Warum das nicht unsere Schuld ist und warum wir selbst mit den intensivsten Integrationsbemühungen nichts daran ändern können.

Wie hoch jedoch der Preis ist, den wir für die Flüchtlingspolitik zahlen.

Wie viele vermeidbare Opfer die Flüchtlingskriminalität fordert.

Warum die “Flüchtlinge” in ihrer Zusammensetzung eine der ge- fährlichsten, kriminellsten und gewalttätigsten Gruppen weltweit darstellen.

Warum die Flüchtlingspolitik eine massenhafte und dauerhafte Armutsmigration nicht integrierbarer Menschen in unser Sozial- system bedeutet.

Und warum “Wie scha en wir das?” die falsche Frage ist…

Quelle und weiter mit der umfangreichen Studie: Extreme Kriminalität und Gewalt als direkte Folge der Flüchtlingspolitik: Zahlen, Fakten, Beweise 

SAKER: DIES UND DAS – SCHOKO-ATTACKEN UND KREMLSCHACH

20. Februar 2017 3 Kommentare

sakerDass amis nicht kapieren, was nicht direkt neonfarben vor der Visage blinkt und möglichst auch noch Tatü macht, erstaunt niemanden. Aber dass man auch in nazigrad (vormals kiew) kein russisches Denken  mehr zu verstehen scheint, erstaunt dann doch. Was ist geschehen, was gäbe es zu verstehen?

Zweierlei. Während die ukros anscheinend einen erhofft vernichtenden großen Schlag vorbereiten, hat auch Putin nicht geschlafen, sondern insbesondere zwei äusserst bedeutsame Fakten geschaffen.

Zum einen hat Putin einen Präsidialerlass unterzeichnet, demzufolge in Russland gängige Ausweis-Papiere der Volksrepubliken Donetsk und Lugansk als gültige Dokumente vorläufig anerkannt werden.

Was zunächst wie eine kleine, freundliche, aber weitgehend bedeutungslose Geste wirkt, ist in der Tat nichts anderes als die de fakto Anerkennung der Volksrepubliken (DLVR). Vorläufig. Wir kommen noch zurück auf dieses „vorläufig“.

Zum anderen hat Putin bereits vor etwa einer Woche sehr öffentlich – also an die (vor allem westliche) Öffentlichkeit adressiert – die Prioritäten des FSB kundgetan. Eine (eigentlich zwei) der drei Prioritäten heissen „Bekämpfung von Terrorismus“. In diesem Kontext hat Putin auch gleich einen nennenswerten Teil des Handelns – und zweifellos der Vorhaben – nazigrads als terroristisch eingestuft.

Klassisch russisch. Wenig Lärm, viel Sprengstoff und intelligente Zünder.

Da ich es noch nirgendwo in dieser Klarheit gefunden habe, führe ich das ein bisschen aus.

Putin hat damit drei Optionen eröffnet.

1) Ein absolut legaler militärischer Einsatz in ukrostan; wahrscheinlich beschränkt auf DLVR aber durchaus mit ganz ukrostan im Blick.

2) Die offizielle Anerkennung der DLVR und damit die Besiegelung des Ablebens dessen, was noch ukrostan ist.

3) Nicht militärische sondern polizeiliche Aktionen in ukrostan…..

Quelle und weiter: http://vineyardsaker.de/2017/02/18/dies-und-das-schoko-attacken-und-kremlschach/#more-244

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IISS-Studie: Westen büßt führende Positionen in der Rüstungsbranche ein

14. Februar 2017 Kommentare aus

Russische bodengestützte Interkontinentalrakete JarsDer Westen hat führende Positionen in mehreren Sparten der Rüstungsindustrie eingebüßt. Wie Experten der Londoner Niederlassung des US-amerikanischen Internationalen Instituts für Strategische Studien (IISS) in ihrer jüngsten Veröffentlichung feststellten, hat der Westen jetzt auch kein Monopol mehr beim Einsatz von Flugzeugträgern.

„Nicht westliche Länder verfügen derzeit über deutlich mehr Möglichkeiten für den Einsatz ihrer Streitkräfte auch weit über ihre Grenzen hinaus“, hieß es im Jahresbericht des IISS.

„Die höchsten Rüstungsausgaben hatten im vergangenen Jahr die USA mit 604,6 Milliarden Dollar. Ihnen folgten China (145 Milliarden Dollar), Russland (58,9 Milliarden Dollar), Saudi-Arabien (56,9 Milliarden Dollar), Großbritannien (52,5 Milliarden Dollar), Indien (51,1 Milliarden Dollar) und Japan (47,3 Milliarden Dollar).“

Nach Ansicht von IISS-Experten stieg China in letzter Zeit zu den führenden Waffenproduzenten weltweit auf. „Fortschritte Chinas in diesem Bereich führen vor Augen, dass dem Westen keine dominierenden Positionen bei der Entwicklung moderner Waffen mehr gesichert sind… Die Ausbreitung modernster Waffen macht Militäroperationen des Westens immer riskanter und komplizierter“, hieß es….

Quelle und weiter: https://de.sputniknews.com/politik/20170214314539118-iiss-stueie-westen-positionen-verlust/

Putins Münchner Rede: Keiner wollte Warnungen hören – Doch nach 10 Jahren haben sich alle erfüllt

14. Februar 2017 2 Kommentare
putin-undChurchill in Fulton 1946, Martin Luther King in Washington 1953, Richard von Weizsäcker in Berlin 1985: ihre Reden schrieben Geschichte. Auch die Rede Wladimir Putins in München 2007 gehört dazu. Der russische Journalist Wiktor Marachowski erklärt, warum.

von Wiktor Marachowski

Sehr geehrte Leser!

Heute sind es genau zehn Jahre, die seit der Rede des Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, auf der Münchener Sicherheitskonferenz 2007 vergangen sind. Heute gilt sie als ein Wendepunkt in der Außenpolitik Russlands. Außerdem ist sie eine der sehr seltenen Fälle einer sich bewahrheiteten Komplexprognose im Bereich der Weltpolitik. Dem vollständigen Text des Auftritts sollte noch heute Achtung geschenkt werden. Erinnern wir uns aber an dieser Stelle an die Hauptaussagen der Rede:

1. Die monopolare Welt kam nicht zustande. Egal, wie sehr man versucht, diesen Begriff beschönigend zu umschreiben. In der Praxis bedeutet dies nur eins: Ein Zentrum der Macht, ein Zentrum der Kraft, ein Zentrum der Entscheidungsfindung. Das ist die Welt eines Herren, eines Souveräns. Und das ist im Endeffekt nicht nur für alle in diesem System verderblich, sondern auch für den Souverän selbst, denn es zerstört ihn von innen heraus.

2. Alles, was heute in der Welt geschieht, ist eine Folge der Versuche, solch eine Konzeption der monopolaren Welt auf globaler Ebene durchzusetzen. Und mit welchem Ergebnis? Einseitige, oft nicht einmal legitime Handlungen haben nicht ein einziges Problem gelöst. Vielmehr waren sie Ausgangspunkt neuer menschlicher Tragödien und Spannungsherde.

3. Die Dominanz des Faktors Gewalt in den internationalen Beziehungen löst in einer Reihe von Ländern den Drang nach dem Besitz von Massenvernichtungswaffen aus. Mehr noch: Es tauchten ganz neue Bedrohungen auf, wie der Terrorismus, die zwar früher schon bekannt waren, aber heute einen globalen Charakter annehmen….

Quelle und weiter: https://deutsch.rt.com/international/46459-warnung-putin-10-jahre-münchen-rede/


 

siehe auch: Botschafter a.D. Frank Elbe: Putins Rede in München war ein Weckruf
Wladimir Putin spricht auf der 43. Münchner Sicherheitskonferenz, 10. Februar 2007
Die spektakuläre Rede, die Wladimir Putin vor zehn Jahren auf der Münchner Sicherheitskonferenz gehalten hat, ist zwar im Westen weitestgehend auf Ablehnung gestoßen, in Russland gilt sie allerdings weiterhin als wegweisend. Der ehemalige Topdiplomat und Botschafter Frank Elbe bewertet Putins Rede als verpassten Weckruf.

Herr Elbe, vor 10 Jahren hielt Präsident Putin eine Rede vor der Münchener Sicherheitskonferenz, die von der westlichen Welt als schockierend empfunden wurde.   

Wie haben Sie diese Rede beurteilt?
Ich würde gerade in diesem Jahr einen Vergleich mit Luthers Thesenanschlag wagen, der ja nichts anderes war, als eine Einladung zu einer akademischen Disputation. So lud auch Putin in der Einleitung zu seiner Rede zu einem Streit über seine Thesen ein….

Schweden: Jetzt mehr arbeitslose Ausländer als Einheimische und Polizist packt aus

10. Februar 2017 1 Kommentar

Jobsuchende drängen sich im Februar 2016 bei einer Jobbörse für Flüchtlinge am Einlass. Foto: Michael Kappeler/dpaErstmals gibt es in Schweden mehr arbeitslose Ausländer als in Schweden Gebürtige. In absoluten Zahlen waren es im November 2016 162.500 im Ausland Geborene und 160.600 Schweden, die eine Arbeitsstelle suchten. Dies berichtet die schwedische Webseite „arbetsmarknadsnytt“.

Noch vor zehn Jahren war nur ein Viertel der Arbeitslosen im Ausland geboren, jetzt ist es eine knappe Mehrheit.

Studie: Einwanderer haben gleiche Job-Chancen bei gleichen Fähigkeiten

Diese Entwicklung auf dem schwedischen Arbeitsmarkt ist laut wissenschaftlichen Untersuchungen aus 2015, auf die fehlenden Fertigkeiten von Einwandern in Schweden zurückzuführen. Statistisch sind deutlich größere Defizite beim Lesen, Rechnen sowie der Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnik bei im Ausland Geborenen zu beobachten. Dadurch wird die Integration erschwert.

Diskriminierung sei dagegen nicht der Grund für das Problem, wie oft behauptet werde, so die Studie. Demnach hätten Einwanderer mit vergleichbaren Fähigkeiten, wie in Schweden Geborene, die gleichen Chancen auf einen entsprechenden Job. Nur fehlten vielen Einwanderern diese Fähigkeiten.

Wie die Webseite betont, ändere sich der Arbeitsmarkt wegen neuer Technologien in Schweden äußerst schnell. Intelligente Computer und Roboter würden viele Arbeiten übernehmen. Gleichzeitig entstünden mit neuen technologischen Innovationen neue Jobs. Obwohl die neuen Technologien Wachstum erzeugten, würden viele, die technisch weniger versiert sind, zurückfallen.

Im Ausland Geborene stellen langfristig die Mehrheit der Arbeitslosen …..

Quelle und weiter: http://www.epochtimes.de/politik/europa/schweden-jetzt-mehr-arbeitslose-auslaender-als-einheimische-a2044808.html


Bildschirmfoto 2017-02-08 um 19.32.42siehe auch: Schweden: Polizist packt Wahrheit über kriminelle Migranten aus – Bevölkerung überschüttet ihn mit Dank

„100 Prozent ausgelastet mit Migrantenkriminalität“