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Posts Tagged ‘Analyse’

Es geht um unsere Würde

Grundsätzliches zur Börse und zur Kriegsvorbereitung

von Karl Müller

Die starken Kursrückgänge an der New Yorker Börse und im Gefolge auch an anderen wichtigen Wertpapierhäusern der Welt haben zu Spekulationen Anlass gegeben. Bis hinein in den Mainstream wurde diskutiert, ob sich nun der prophezeite «Crash» abzeichnet. Jetzt schon eine Antwort auf diese Frage zu geben ist wohl nicht möglich. Indes wird deutlich, was eigentlich alle wissen: Die Spekulation mit fremdem Geld und die all dies ermöglichende Politik des billigen Geldes durch die Zentralbanken (und Regierungen) haben eine gewaltige Wertpapier-Blase entstehen lassen, die nichts mehr mit der Wirklichkeit der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit von Unternehmen zu tun hat, dafür aber «die Reichen immer reicher» macht. Das kann nicht gut gehen. Diese Krähen hacken sich sehr wohl auch gegenseitig die Augen aus. Aber schon 1929 und 2008 traf es vor allem Millionen von Unschuldigen in der ganzen Welt. Andere wiederum haben die «Crashs» bewusst herbeigeführt, davon profitiert und weitergehende Pläne gehabt. Darüber gibt es sogar einen spannenden deutschen Spielfilm aus den 60er Jahren: «Der Schwarze Freitag» (https://www.youtube.com/watch?v=vgmfenc4C8c).

Ein Bild aus der Mathematik

Im Studium der Mathematik gibt es ein anschauliches Bild für den Unterschied zwischen reellen und komplexen Zahlen. Die reellen Zahlen sind verstreute Punkte auf einem Blatt, die für den Betrachter zusammenhangslos wirken. Sieht man aber die Punkte für die reellen Zahlen auf den Linien der komplexen Zahlen (deren Teilmenge jene sind), so zeigt sich, dass die reellen Zahlen Punkte eines Bildes sind, das klare Konturen hat. Ähnlich kann es einem heute vorkommen, wenn man die vielen kruden Ereignisse nur einzeln betrachtet. Auf den ersten Blick ist es wie ein Wirrwarr. Viele Schlagzeilen ergeben keinen Sinnzusammenhang, sie erzeugen eher Ohnmachtsgefühle. Wie sieht das Gesamtbild aus?

Kriegspropaganda des britischen Generalstabschefs

Am 5. Februar 2018 veröffentlichten die deutschen Nachdenkseiten (www.nachdenkseiten.de) die deutsche Übersetzung von Auszügen aus einer Rede des britischen Generalstabschefs General Sir Nicholas Carter, die dieser am 22. Januar beim britischen Royal United Services Institute gehalten hatte. Der britische Generalstabschef unterstellt der heutigen russischen Führung, ähnlich wie die Russen vor dem Ersten Weltkrieg oder die Japaner vor 1941 zu denken und zu handeln, also einen Angriffskrieg vorzubereiten – weil man sich im Niedergang befände und nur im Krieg eine «Lösung» sähe…..

Quelle und weiter: https://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2018/nr-4-13-februar-2018/es-geht-um-unsere-wuerde.html

„Erschreckende Dimension“: Kinder als Armutsrisiko in Deutschland

Eine neue Studie zeigt: Familien mit Kindern und Alleinerziehenden sind öfter von Armut bedroht und betroffen als bisher bekannt. Sozialverbände und -organisationen sprechen von „erschreckenden Ergebnissen“ und fordern eine grundsätzliche Reform der Familien- und Kinderförderung. Dafür reichen die Pläne der neuen GroKo nicht aus, heißt es.

Vielen der insgesamt 11,6 Millionen Familien mit Kindern und besonders Alleinerziehenden in der Bundesrepublik geht es schlechter als bisher angenommen. Das zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung. „Die Einkommenssituation von vielen Familien und insbesondere Alleinerziehenden ist schlechter als bislang gedacht“, heißt es darin.

Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum haben für die Bertelsmann-Stiftung erstmals ermittelt, welche zusätzlichen Kosten durch Kinder je nach Familientyp und Einkommensniveau entstehen. Dabei wird laut der Stiftung klar: „Je geringer das Familieneinkommen ist, desto schwerer wiegt die finanzielle Belastung durch jedes weitere Haushaltsmitglied.“

„Kinder sind leider ein Armutsrisiko in Deutschland“

Zudem seien Familien mit geringem Einkommen in den letzten 25 Jahren weiter abgehängt worden, so die Studie. „Die Untersuchung zeigt ebenfalls, dass von 1992 bis 2015 Paare mit Kindern oder Alleinerziehende im Durchschnitt finanziell stets schlechter gestellt waren als kinderlose Paare.“ Stiftungsvorstand Jörg Dräger erklärte dazu: „Kinder sind leider ein Armutsrisiko in Deutschland.“….

Quelle und weiter: https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20180207319438009-armut-kinder-hartz4-reichtum-deutschland-groko-familie-bertelsmann-einkommen-oecd-groko-regierung/

Kategorien:Kommentar, Nachrichten, Politik Schlagwörter:

Jahresrückblick auf 2017

5. Februar 2018 3 Kommentare
der Sturm beginnt

DER STURM BEGINNT

Jahresrückblick auf 2017
http://www.freiheit-wahrheit-verantwortung.de/jahresrueckblick-2017/

Nur zwei Jahre nach 2015 war 2017 ein weiterer geschichtlicher Quantensprung.

Um 2017 zu beschreiben reichen Superlative nicht mehr aus. Geht es Ihnen wie mir, daß Sie sich verwundert die Augen reiben möchten? Schon wieder ein Jahr vorbei.

Aber diesmal habe ich das gute Gefühl (und mit mir viele Menschen), das war ein ganz besonderes Jahr!

2015 war zwar auch ein besonderes Jahr. Vor allem aber haben die Ereignisse hier sehr viele Menschen erschreckt. Das Positive: Dieses Erschrecken bewirkte bei vielen ein Erwachen.

2017 war ebenfalls ein Jahr des Aufwachens – weltweit. Aber diesmal sind die Menschen nicht vor Schreck aufgewacht sondern aus Überraschung und Verwunderung. Das viele Gute, das geschah, kennzeichnet für mich den Beginn des Goldenen Zeitalters des 21. Jahrhunderts.

Wenn wir das Jahr Revue passieren lassen, fallen besonders drei Dinge auf:

1. Die geschichtliche und gesellschaftliche Entwicklungsrichtung ändert sich
2. Die Wahrheit drängt immer mehr ans Licht.
3. Die Menschen wachen auf.

Der dritte Punkt war die Folge der ersten zwei Punkte: Der weltweite Prozeß des Aufwachens beschleunigte sich exponentiell, so daß der Herbst 2017 zum ersten Mal seit 1989 wieder ein goldener war.

Der goldene Herbst 2017 markiert den Beginn des neuen Goldenen Zeitalters……

komplett als PDF wegen des Umfanges in 2 Teilen:

Jahresrückblick auf 2017 Teil I -IV 
und
Jahresrückblick 2017 Teil V – VII

 

Rede zur Lage der Nation: Wichtig ist, was Trump nicht gesagt hat

3. Februar 2018 1 Kommentar
Rede zur Lage der Nation: Wichtig ist, was Trump nicht gesagt hat

 

von Rainer Rupp

US-Präsident Donald Trumps Rede zur Lage der Nation“ („State of the Union“ – SOTU) hat in den Mainstream-Medien die erwarteten Reaktionen ausgelöst. Im Grunde genommen wäre es ganz egal gewesen, was der den elitären Globalisierern verhasste Präsident gesagt hätte, sie hätten seine SOTU-Rede so oder so verrissen, er sei denn, er hätte einem Land den Krieg erklärt oder Präsident Assad in Damaskus bombardiert. In letzterem Fall hätten die Eliten des „Tiefen Staats“ und ihre Konzernmedien ganz sicher Trumps SOTU-Rede als „wahrhaft präsidial“ über den grünen Klee gepriesen. Aber so?

Reflexartig dichten die notorischen Trump-Hasser aus dem linksliberalen Spektrum dem 45. US-Präsidenten einen Rückfall in den Kalten Krieg an, weil er angeblich Russland und China wieder als „Feindstaaten“ deklariert hat. Damit wird jedoch wohlweislich ein total falsches Bild vermittelt. Denn erstens ist die Übersetzung falsch und zweitens ist der Text aus dem Gesamtzusammenhang gerissen. Zu diesem Zusammenhang gehört nämlich auch das, was Trump im Unterschied zu seinen „präsidialen“, kriegstreibenden Vorgängern nicht gesagt hat!

Obama: Leadership mit drei Bomben pro Stunde

Dazu werfen wir kurz einen Blick auf die SOTUs von 2016 und 2017 von Trumps unmittelbarem Vorgänger. Der von linksliberalen Gutmenschen auch hierzulande immer noch verehrte Obama hatte einen historischen Rekord aufgestellt. Während seiner Amtszeit präsidierte er über sieben Kriege (Afghanistan, Irak, Libyen, Pakistan, Somalia, Syrien und Jemen), mehr als jeder andere US-Präsident zuvor. Bei einer solchen hervorragenden Leistung für die Eliten des Tiefen Staates der westlichen Unwertegemeinschaft von NATO und EU ist es natürlich selbstverständlich, dass der Gute bereits fast im Voraus mit dem Friedensnobelpreis geehrt wurde und auch bei Frau Merkel immer noch gern gesehener Gast ist.

In seiner SOTU-Rede von 2015 und 2016 spricht Obama, der in seiner Amtszeit für den Abwurf von 26.000 Bomben – im Schnitt also drei pro Stunde – verantwortlich ist, vier Mal von US-„Leadership“, also vom globalen Führungsanspruch der USA von Lateinamerika über Afrika und Europa bis hin nach Asien. Von US-Leadership oder von der einzigartigen Stellung der USA als „unverzichtbare Nation“ – ein Mantra aller früheren US-Präsidenten – findet sich in Trumps SOTU hingegen nichts.

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Taliban bedrohen 70 Prozent von Afghanistans Territorium

Taliban-Terroristen in Afghanistan (Archivbild)

Die Taliban agieren offen auf 70 Prozent des afghanischen Territoriums. Dies berichtet der britische Nachrichtensender BBC.

Die Taliban würden 14 Gebiete kontrollieren sowie in 263 anderen regelmäßig Aktivität zeigen. Die Stärke der Taliban sei heute deutlich höher als früher, so BBC.

In den Gebieten, in denen die Taliban eine aktive und offene Präsenz demonstrierten, würden die Terroristen Positionen  der afghanischen Regierung attackieren. Diese Anschläge können variieren: von Angriffen einer großen organisierten Gruppe auf Militärstützpunkte bis hin zu Angriffen von Einzelkämpfern auf Militärkonvois und die Polizei.

Wie BBC ferner berichtet,  würden die Angriffe auch mit verschiedener Häufigkeit ausgeführt.

Am 27. Januar hat ein Selbstmordattentäter ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug in der afghanischen Hauptstadt Kabul in die Luft gesprengt. Dutzende Menschen seien bei dieser Explosion am Samstag gestorben, mehr als hundert weitere hätten Verletzungen erlitten. Die Verantwortung dafür hätten die Taliban übernommen.

Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/20180131319311982-taliban-afghanistan-anschlag/

GroKo Sondierungspapier: Kein visionärer GroWu, sondern ein jämmerlicher GroMi – Analyse von Peter Haisenko

16. Januar 2018 5 Kommentare
Das Sondierungspapier soll den Menschen an der Basis als Erfolg verkauft werden. Ein Schmierentheater von seltener Qualität – oder darf das schon als gewollte Irreführung nach beiden Seiten bezeichnet werden? Von Gastautor Peter Haisenko.

Man muss schon masochistisch veranlagt sein, dieses inhaltsleere Machwerk bis zum Ende zu lesen. Nein, es ist nicht zu beanstanden, dass es nur konditionale Formulierungen enthält. Schließlich geht es nur um Sondierungen. Insgesamt kann ich aber nur zu dem Ergebnis kommen, dass dieses Papier einem ganz anderen Zweck dient.

Vor drei Jahren haben die „faulen Griechen“ vorgeführt, wie es gehen kann. Nur drei Tage nach dem Wahlsieg hat Alexis Tsipras seine Koalitionsregierung und die Minister vorgestellt. Das zugehörige Regierungsprogramm war ein visionärer Großer Wurf – GroWu – mit wirklich neuen Wegen, die Griechenland eine Perspektive hätten geben können. In jedem Fall wären die Ideen von Tsipras und Varoufakis einen Versuch wert gewesen, denn ein „weiter so“ war bereits zu oft gescheitert.

Vor einem möglichen Erfolg hatten die Euro-Diktatoren Schäuble & Co aber derart Angst, dass sie es schneller schafften, die hoffnungsvollen Pläne der Griechen zu zersägen, als sie jetzt eine Regierung bilden können. Ich weise am Rande darauf hin, dass die sture Haltung gegenüber Tsipras die Migrationskrise erst ausgelöst hat. Siehe hier: https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-2016/fuehrt-griechenlands-rache-zum-sturz-von-merkel/?L=0Angesichts dessen kann man sich eigentlich nur noch schämen, ein Deutscher zu sein.

Es ist nicht so, dass es in Deutschland immer unmöglich war, auf dem kurzen Dienstweg eine Koalition zu vereinbaren. 1969 hat Willy Brandt noch am Wahlabend mit einem Telefonat die Koalition mit der FDP fixiert.

Doch zurück zum aktuellen Sondierungsergebnis. Ich greife hierzu zunächst zwei Punkte heraus die zeigen, dass dieses Papier vor allem dem Zweck dient, das Ergebnis der Basis aller drei teilnehmenden Parteien als Erfolg zu verkaufen. Und zwar so, dass die unterschiedlich möglichen Interpretationen den Geschmack der eigenen Klientel treffen können. Beginnen wir mit den Pflegekräften.

Für 10.000 Einwohner soll es eine neue Pflegekraft geben: Sensationell!

Auf Seite 14 unter Punkt III. „Pflege“ findet sich der Satz: „Wir wollen 8 000 neue Fachkraftstellen im Zusammenhang mit der medizinischen Behandlungspflege in Pflegeeinrichtungen schaffen.“ Klingt doch richtig gut: 8.000 neue Fachkraftstellen! Wendet man aber darauf den guten alten Dreisatz an, folgt sofort die Ernüchterung. 8.000 neue Stellen bedeutet nämlich, dass pro 10.000 Einwohner eine neue Pflegekraft eingestellt werden soll. Das ist nicht einmal der Tropfen auf den heißen Stein.

Das kann man auch gleich sein lassen, denn es verändert nichts an der prekären Situation. Aber die SPD kann ihrer Basis sagen, dass sie doch Gewaltiges heraus verhandelt hat und den Konservativen kann die wahre Größenordnung vermittelt werden. Das ist definitiv kein GroWu sondern nur GroMi – großer Mist.

Quelle und weiter: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/groko-sondierungspapier-kein-visionaerer-growu-sondern-ein-jaemmerlicher-gromi-analyse-von-peter-haisenko-a2321864.html

Kategorien:Aktion, Kommentar, Nachrichten, Politik Schlagwörter:

Finanz-Experte mit vielen richtigen Prognosen: „Euro wird nicht überleben“ – EXKLUSIV

30. Dezember 2017 2 Kommentare

die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt-am-Main (Archiv)

Martin Armstrong ist ein Zahlengenie. Der US-Finanzanalytiker hat schon viele wirtschaftliche und politische Ereignisse vorhergesagt. Im exklusiven Sputnik-Interview spricht er über die Zukunft von Euro und Krypto-Währungen, verrät Hintergründe zur Flüchtlingskrise, die er schon 2012 voraussah – und erklärt, wie es weitergeht.

„Der Euro wird höchstwahrscheinlich nicht überleben“, erklärte Martin Armstrong (68) gegenüber Sputnik. Er war in den 80er und 90er Jahren einer der reichsten Wall-Street-Marktanalytiker und wurde schon in jungen Jahren durch eine Münzsammlung zum Millionär. In den frühen 80er Jahren gründete er seine Finanzprognose- und Beratungsfirma „Princeton Economics“ und entwickelte eine eigene Formel zur Vorhersage von Ereignissen. Er sagte die Finanzkrise von 2007 bis 2009 voraus, auch das Ende der „New-Economy“-Blase im Jahr 2000. Er prognostizierte fast auf den Tag genau den finanziellen Kollaps von Russland 1998, ebenso den Crash der japanischen Börse im Jahr 1989 und vieles mehr.

Seine Vorhersagen waren weltweit in der Banken- und Finanzwirtschaft sehr gefragt. Aufgrund seiner Expertise stand er häufig in Kontakt mit Entscheidern aus der Finanzpolitik. So auch mit Vertretern der Europäischen Gemeinschaft (EG), die er in den 80er Jahren traf. „Die damalige EG-Kommission besuchte eine Veranstaltung von mir in London“, erinnerte er sich im Gespräch. „Ich erklärte ihnen: ‚Sie wollen also mit dem Dollar konkurrieren? Die einzige Möglichkeit, mit dem US-Dollar zu konkurrieren, ist eine konsolidierte Währung, und damit die Umwandlung kurzfristiger Schulden in langfristige. Das sollten Sie umsetzen.“ Dazu sei es aber nie gekommen.

„Ich habe die Euro-Gründer gewarnt“