Archive

Archive for the ‘Wissenschaft’ Category

Abschuss im Überschall-Modus – neue Raketen für Russlands Weltraumtruppen

26. April 2017 6 Kommentare

russisches RaketensystemRusslands Weltraumtruppen werden in absehbarer Zeit modernste Verteidigungssysteme erhalten, die alle erdenklichen Flugobjekte in der Luft und sogar im nahen Weltraum abfangen können, schreibt die „Rossijskaja Gaseta“ am Dienstag.

Wie der Generaldirektor des Konzerns Almas-Antej, Pawel Sosinow, mitteilte, geht es um die neuen Raketensysteme S-350 Witjas und S-500 Prometej.

Die staatlichen Tests der S-350-Systeme sollen schon im laufenden Jahr abgeschlossen werden. Dabei wird es zwei Modifikationen – für das Heer und die Seestreitkräfte – geben.

Für die Marine werden drei Raketentypen entwickelt: mit geringer, mittlerer und Übergangs-Reichweite. Dadurch können sowohl einzelne Schiffe als auch ganze Schiffsverbände beschützt werden. Alle Raketen haben aktive Selbststeuerungsköpfe und Trägheitssteuersysteme, sind enorm manövrierfähig und für das Abfangen von allen erdenklichen Flugobjekten geeignet.Die S-350-Modifikation für die Bodenstreitkräfte wird mit zwölf Raketen bestückt sein. Eine Witjas-Batterie kann gleichzeitig 16 aerodynamische und zwölf ballistische Ziele in einer Entfernung von 60 Kilometern und in einer Höhe zwischen zehn Metern und 30 Kilometern verfolgen.

Das S-500-System ist weltweit absolut einmalig: Solche Systeme wurden bislang weder in Russland noch in anderen Ländern entwickelt. Für dieses System wird es ebenfalls mehrere Raketentypen geben, die in der Lage sein werden, sogar Ziele im nahen Weltraum abzuschießen.

Auch S-500-Raketen werden bereits getestet, und die vorläufigen Ergebnisse dieser Tests sind vielversprechend.

Quelle: https://de.sputniknews.com/zeitungen/20170425315510172-neue-russische-rakete-kann-auch-ins-weltall-fliegen/

Iran und China unterzeichnen Vertrag über Umbau vom Schwerwasserreaktor in Arak

24. April 2017 1 Kommentar

Wien (ParsToday) – Die iranische Atomenergieorganisation und die chineischen Unternehmen haben am Sonntag in Wien einen Vertrag über den Umbau des Schwerwasserreaktors in Arak unterzeichnet.

Der Umbau des Arak-Schwerwasserreaktors ist Kernteil der umfassenden Vereinbarung zum iranischen Atomprogramm.

Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lu Kang, gab auf einer  Pressekonferenz bekannt, Vertreter Chinas und Irans hätten sich am 13. April   nach intensiven Verhandlungen in Peking   auf den ersten kommerziellen Vertrag zum Umbau des Arak-Schwerwasserreaktors geeinigt. Heute  unterzeichneten  Vertreter  beider Länder in Wien den offiziellen Vertrag.

Lu wies darauf hin, dass der Umbau des Arak-Schwerwasserreaktors Kernteil des „Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplans“ zur Frage des iranischen Atomprogramms sei. G5+1  haben dafür eigens eine Arbeitsgruppe gebildet. China und die USA sind die beiden Gruppenleiter. Die Gruppe kooperiert mit dem Iran im Rahmen des Umbauprojekts.

Der Leiter der iranischen Atomenergieorganisation, Ali Akbar Salehi, sagte zuvor,  der Reaktorumbau werde der iranischen Nuklearindustrie eine besondere Bedeutung verleihen….

Quelle und weiter: http://parstoday.com/de/news/world-i26200-iran_und_china_unterzeichnen_vertrag_über_umbau_vom_schwerwasserreaktor_in_arak

Studie zu möglichen Schäden durch Weltraumwetter – Milliardenkosten durch Sonnenstürme

21. April 2017 2 Kommentare

Immer wieder gibt es auf der Sonne gewaltige Ausbrüche, bei denen Materie und Strahlung ins All schleudern. Trifft eine solche Wolke geladener Teilchen die Erde, kann dies enorme Schäden verursachen.

Von Dirk Lorenzen
in internationales Forscherteam unter Leitung der Amerikanischen Geophysikalischen Union hat nun versucht, die wirtschaftlichen Kosten abzuschätzen, die allein in den USA entstünden.

Bei einem Sonnensturm brechen am Boden vor allem Stromnetze zusammen. Laut der Studie führt dies, je nach Größe der betroffenen Bereiche, zu Kosten von bis zu vierzig Milliarden Dollar – pro Tag!

Erstmals haben die Forscher eingerechnet, welche Folgekosten in anderen Ländern entstehen, die zwar nicht vom Sonnensturm betroffen sind, aber Rohstoffe und Produkte in die USA liefern. Solche Schätzungen sind immer mit Vorsicht zu genießen. Zum Beispiel ist umstritten, ob nach einem Sonnensturm die Stromnetze nur für einige Stunden ausfallen oder ob die Reparatur von Leitungen und Kraftwerken Monate dauert.

Klar ist aber, dass solche Szenarien keineswegs Hirngespinste sind: 1989 hat ein Sonnensturm die Stromversorgung in weiten Teilen Quebecs für neun Stunden lahm gelegt. 1859 hat das berühmte Carrington-Ereignis Telegrafenleitungen durchschmoren lassen. So ein Ausbruch hätte heute fatale Folgen für unsere industrialisierte Welt……

Quelle und weiter: http://www.deutschlandfunk.de/studie-zu-moeglichen-schaeden-durch-weltraumwetter.732.de.html

China treibt Umbau der Streitkräfte voran: Modernisierung im Inland, erste Kampftruppen im Ausland

20. April 2017 Kommentare aus

China treibt Umbau der Streitkräfte voran: Modernisierung im Inland, erste Kampftruppen im Ausland

Russland testet Hyperschall-Trumpf gegen Nato-Schiffe: „Es gibt kein Gegengift“

18. April 2017 3 Kommentare

Erprobung eines Überschal-MarschflugkörpersDer russische Hyperschall-Seezielflugkörper Zirkon, der gegenwärtig getestet wird, soll laut Experten bei Bedarf in der Lage sein, die Flugabwehr der Nato-Kriegsschiffe effizient zu überwinden. Selbst die Rolle der US-Flugzeugträger könnte zurückgehen.

Der russische Militärexperte Alexej Leonkow sagte der Onlinezeitung vz.ru, die Zirkon-Rakete sei gerade gegen seegestützte Ziele konzipiert. Ihr wichtigster Vorteil sei die Geschwindigkeit: „Bei den Tests hat die Rakete eine Geschwindigkeit von Mach 8 gezeigt – ungefähr 9.600 km/h.“

In der Praxis soll die Rakete laut vz.ru allerdings etwas langsamer fliegen – vier- bis sechsmal so schnell wie der Schall. Das ist aber schon ein sehr großer Schritt voran – etwa im Vergleich zu den aktuellen russischen Seezielflugkörpern des Typs Onyx/Jachont mit ihrer Geschwindigkeit von Mach 2. Dabei soll die Zirkon-Reichweite rund 400 Kilometer betragen.Leonkow weist auf einen weiteren Trumpf der Zirkon-Rakete hin: „Diese Entwicklung setzt die ‚Tradition‘ fort, indem sie die Eigenschaften behält, die auch für ihre Vorläufer charakteristisch waren. In der Endphase ihres Fluges soll die Rakete manövrieren, indem ein Ziel erfasst und getroffen wird.“

„Diese Rakete kann sowohl allein als auch ‚im Team‘ zum Einsatz kommen, indem Daten ausgetauscht und Ziele gewählt werden“, so Leonkow. Wie er erläuterte, ist der Zirkon-Seezielflugkörper fähig, die Flugabwehrsysteme der Nato-Schiffe problemlos zu überwinden…..

Quelle und weiter: https://de.sputniknews.com/technik/20170418315393070-russland-hyperschall-marschflugkoerper-zirkon/

Mehr dazu  auch >>> Medien: Russische Rakete erreicht achtfache Schallgeschwindigkeit

DER QUANTiNO !!!

15. April 2017 7 Kommentare

Der Flußzellenantrieb !!!
Flusszellen-Power: 1.000 km in 8:21 Stunden

Weiter? Schneller? Umweltgerechter? Kein Elektroauto fährt 1.000 km in 8:21 Stunden! Doch, wenn es QUANTiNO heißt und einen Flusszellenantrieb hat.

Es ist der frühe Abend eines späten Dezembertages, als Vertreter der nanoFlowcell Entwicklungsabteilung mit den Ingenieuren eines führenden asiatischen Automobilherstellers in Zürich zusammentreffen. Die unregelmäßig stattfindenden Technologie-Updates mit der Industrie sind allgemein fern von Routine, doch an diesem Abend sollte es ein ganz besonderes Zusammentreffen werden. Man sitzt an gedecktem Tisch und interessiert folgt die Delegation den Ausführungen von Nunzio La Vecchia, dem Chief Technology Office der nanoFlowcell Holdings, als dieser ihnen die Bedeutung der jüngsten Forschungsfortschritte seines Unternehmens erläutert….

Quelle: http://emagazine.nanoflowcell.com/de/technologie/flusszellen-power-1000-km/

Russische Anti-Raketen-Raketen reichen jetzt bis ins All

8. April 2017 Kommentare aus

Raketenstart (Symbolbild)
Die russische Armee verfügt nach eigenen Angaben über Anti-Raketen-Raketen, die Ziele im erdnahen Weltraum bekämpfen können. Mit den neuen Raketen sollen die bereits seit zehn Jahren im Dienst stehenden Luftabwehr-Systeme S-400 ausgestattet werden.

„Wir bekommen bereits seit einiger Zeit neue Raketen, die uns unter anderem erlauben, auch im erdnahen Weltraum zu operieren, und das mit höheren Geschwindigkeiten“, sagte Viktor Gumenny, Vizechef der russischen Luft- und Weltraumverteidigungstruppen, am Samstag dem Radiosender Echo Moskaus.Der General bestätigte, dass die S-400 nun Ziele im erdnahen Weltraum treffen könnten. Den genauen Höhen-Wirkungsbereich der neuen S-400-Raketen nannte er jedoch nicht.

Video: S-400 in Aktion >>

Das S-400-System (Nato-Code SA-21 Growler) ist mit einer Reichweite von 400 Kilometern gegen alle Typen von Flugzeugen über Drohnen bis zu Marschflugkörpern wirksam und kann auch taktische Raketen abfangen. Selbst Tarnkappenflugzeuge (Stealth) haben dagegen keine Chance. Nach bisherigen Angaben kann jedes System gleichzeitig 36 Ziele in bis zu 27 Kilometer Höhe mit insgesamt 72 Raketen beschießen. Das System ist mit vier Raketentypen kompatibel, die sich in Gewicht und Reichweite unterscheiden.

Quelle und weiter: https://de.sputniknews.com/technik/20170408315250345-s-400-rakete-weltraum/