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Archive for the ‘Wirtschaft’ Category

USA zwingen EU Wirtschaftskrieg an zwei Fronten auf

16. Dezember 2017 2 Kommentare

EU-Flaggen im EU-Viertel in BrüsselDie Wirtschaft Russlands hat sich den westlichen Sanktionen angepasst und verzeichnet seit kurzem ein gewisses Wachstum auf. „Die entstandene Situation (Sanktionen) kommt uns zugute“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow in einem Interview des TV-Senders Rossija 24 nach Angaben des Internetportals expert.ru.

Zu den endbegünstigten Wirtschaftszweigen zählte Peskow unter anderem die Landwirtschaft. Die in der Sparte Beschäftigten hätten die Regierung bereits ersucht, die gegen den Westen verhängten Gegensanktionen nicht aufzuheben.

Indes berechnet Europa die eigenen Verluste aus den gegen Russland verhängten Sanktionen. Am stärksten ist wohl Deutschland betroffen, auf dessen Wirtschaft nach Schätzung von Experten des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel (IfW) rund 40 Prozent aller Einbußen entfallen. Andere Länder kommen verhältnismäßig glimpflich davon: Die Ausfuhren Großbritanniens nach Russland verringerten sich um 7,9 Prozent, die von Frankreich um 4,1 Prozent und die der USA um 0,6 Prozent, so das IfW.

Die deutschen Exporte nach Russland gingen im Monatsdurchschnitt um 727 Millionen Euro zurück. Die Gesamtverluste des Westens im Handel mit Russland im Jahr 2015 werden auf 44 Milliarden US-Dollar geschätzt. 90 Prozent davon entfallen auf die EU.

2014 hatte sich der bilaterale Warenumsatz zwischen Russland und Deutschland auf 70,1 Milliarden Dollar belaufen. 33 Milliarden Dollar machten dabei die deutschen Ausfuhren aus. Deutschland war damals der drittgrößte Handelspartner Russlands.

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Peking pfeift auf den Dollar: Reißt China die US-Wirtschaft ein?

5. Dezember 2017 1 Kommentar

Kotierung, Peking (Archiv)Der Wirtschaftskrieg zwischen den USA und China geht in die nächste Runde. Washington bereitet weitere Strafzölle gegen Peking vor – und dieses holt zum Gegenschlag aus.

Wie die Online-Zeitung Gazeta.ru am Dienstag schreibt, hatte Peking gehofft, die Wirtschaftsfehde mit den USA bei Trumps jüngstem Besuch in China wenigstens teilweise beilegen zu können. Die Lösung blieb jedoch aus – wenn auch die Firmen der beiden Länder, wie die Zeitung schreibt, Kooperationsverträge im Wert von 250 Milliarden US-Dollar unterzeichnet haben.

Die Vereinigten Staaten haben der Welthandelsorganisation WTO nun offiziell mitgeteilt, China die Anerkennung als Marktwirtschaft zu verweigern. Die Europäische Union zieht laut dem Blatt mit den US-Amerikanern mit. Den offiziellen Status als Marktwirtschaft habe China erwirken wollen, damit Schutzzölle auf seine Waren aufgehoben würden.

Donald Trump wolle indes, so das Blatt, „den ganzen Kuchen“: Einzelne Zugeständnisse, die das Reich der Mitte ihm offeriert habe, reichten offenbar nicht aus. „Der US-Präsident ist überzeugt, die Handelsbeziehungen zu China seien für die USA nachteilig, und hat es darauf abgesehen, eine gänzliche Umkehr der Lage durchzusetzen“, schreibt die Online-Zeitung. Ob nun die verweigerte Anerkennung als Marktwirtschaft oder die jüngsten Anti-Dumping-Ermittlungen – das alles seien „Elemente eines Wirtschaftskriegs“.

Doch: „China hat noch ein Pfund, mit dem es wuchern kann. Dieser Gegenschritt ist vielleicht nicht sehr aufrichtig, doch dafür umso wirkungsvoller.“

China setze die Vereinigten Staaten nämlich auf dem Devisenmarkt weiter unter Druck: „Erst hatte Peking erwirkt, dass der Yuan in die IWF-Währungsliste aufgenommen wird. Jetzt soll der Dollar als leitende Öl-Währung in die Enge getrieben werden“, so die Zeitung. „Noch vor Jahresende soll auf einer chinesischen Börse der Öl-Future in Yuan – tauschbar gegen Gold – starten.“ Diese Pläne seien bereits offiziell bekanntgegeben worden.

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Notwendigkeit der Minderung menschlichen Leidens in Syrien

26. November 2017 3 Kommentare

Erklärung der Präsidenten der Russischen Föderation und der Vereinigten Staaten von Amerika am 11. November 2017 in Da Nang (Vietnam)

Präsident Wladimir Putin und Präsident Donald Trump haben heute während des Treffens am Rande der Konferenz der APEC-Mitgliedsstaaten in Da Nang (Vietnam) ihre Entschlossenheit bekräftigt, ISIL in Syrien zu besiegen. Sie drückten ihre Zufriedenheit mit den erfolgreichen Anstrengungen der USA und Russlands zu einer effektiveren Verhinderung gefährlicher Zwischenfälle zwischen amerikanischen und russischen Militärs aus, die eine bedeutende Erhöhung der Verluste von ISIL auf dem Kampffeld in den letzten Monaten ermöglichten. Die Präsidenten vereinbarten, funktionierende militärische Kommunikationskanäle zur Gewährleistung der Sicherheit der Streitkräfte der USA und der Russischen Föderation sowie zur Verhinderung gefährlicher Zwischenfälle unter Teilnahme der Kräfte der Partner, die gegen ISIL kämpfen, aufrechtzuerhalten. Sie bestätigten, dass diese Anstrengungen bis zur endgültigen Niederlage von ISIL fortgesetzt werden.

Die Präsidenten stimmten zu, dass es für den Konflikt in Syrien keine militärische Lösung gibt. Sie bestätigten, dass eine endgültige politische Lösung des Konfliktes im Rahmen der Genfer Friedensgespräche gemäss der Resolution 2254 des UN-Sicherheitsrats gefunden werden soll. Sie nahmen auch die jüngste Erklärung des Präsidenten Bashar al-Assad zum Genfer Prozess, zu einer Verfassungsreform und zu Wahlen gemäss der Resolution 2254 des UN-Sicherheitsrats zur Kenntnis. Die Präsidenten bestätigten, dass diese Schritte eine vollständige Umsetzung der Resolution 2254 des UN-Sicherheitsrats beinhalten müssen, einschliesslich der Verfassungsreform und freier und gerechter Wahlen unter Überwachung der Uno und Einhaltung der höchsten internationalen Standards der Transparenz und Rechenschaftspflicht und des Rechts aller Syrer, einschliesslich der Mitglieder der Diaspora, an ihnen teilzunehmen. Die Präsidenten bekräftigten ihr Bekenntnis zur Souveränität, Unabhängigkeit, Einheit, territorialen Integrität und zum religionsoffenen Charakter Syriens gemäss der Resolution 2254 des UN-Sicherheitsrats und riefen alle syrischen Seiten dazu auf, aktiv am Genfer politischen Prozess teilzunehmen und die Anstrengungen zu unterstützen, um ihren Erfolg sicherzustellen.

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Iran und Österreich wollen gemeinsame Handelskammer einrichten

15. November 2017 Kommentare aus

Iran und Österreich wollen gemeinsame Handelskammer einrichtenTeheran (IRIB/ParsToday) – Der Leiter der iranischen Handelskammer (für Industrie, Bergbau und Landwirtschaft) Gholam-Hossein Schafei, und der österreichische Botschafter in Teheran Stefan Scholz haben bei einem Treffen in Teheran die Einrichtung einer gemeinsamen Handelskammer erörtert.
Die Leiter der iranischen Handelskammern würden bald zu Gesprächen nach Wien reisen, teilte Schafei am Mittwoch mit.

Nach seinen Angaben könnten Iran und Österreich trilaterale Beziehungen ausbauen, denn Iran habe eine bedeutende Präsenz im Kaukasus, in Zentralasien, im Irak und in Afghanistan. Teheran und Wien könnten so auf trilateraler Basis mit diesen Ländern zusammenarbeiten, fügte der Präsident der iranischen Handelskammer hinzu.

Der österreichische Botschafter in Teheran sah eine Kreditlinie im Wert von einer Milliard Dollar für die Zusammenarbeit mit Iran als ein großer Schritt in den Beziehungen zwischen Teheran und Wien an, der nicht nur ein positives Zeichen für die österreichischen Investoren sei, sondern ein Zeichen für ganz Europa. „Österreich kann ein vertrauenswürdiger Partner für Iran in verschiedenen Bereichen sein“, erklärte Scholz weiter.

Das Handelsaustauschvolumen zwischen Iran und Österreich erreichte 2016 rund 380 Millionen Euro.

Quelle: http://parstoday.com/de/news/iran-i33791-iran_und_Österreich_wollen_gemeinsame_handelskammer_einrichten

n8waechter: Gemengelage

6. November 2017 1 Kommentar

Nun mag diese am gestrigen 5. November 2017 groß ausgebrachte Geschichte um Geldwäsche, Steuerhinterziehung oder anders ausgedrückt “kreativen Vermögenserhalt“ der Betroffenen für einen Aufschrei sorgen oder auch nicht, allerdings mag dies im Gesamtzusammenhang durchaus Bedeutung haben. Ob es sich dabei nur um eins von vielen Puzzlestücken handelt oder gar um ein Signal an diejenigen, welche in der Position sind, das Noch-System zum Einsturz zu bringen, wird sich zeigen müssen.

Dennoch ist es an der Zeit, einmal einen Blick auf die Gemengelage auf der Theaterbühne zu werfen, dies verbunden mit der einen oder anderen Frage. Dabei muss allerdings dringend im Hinterkopf behalten werden, dass es sich bei den im Folgenden aufgeführten Meldungen um Einzelteile des uns allen präsentierten Illusionstheaters handelt, welche letztlich im Gesamtzusammenhang zu betrachten und zu interpretieren sein dürften.

Hinter den Aufdeckungen der “Paradise Papers“ stecken Journalisten des internationalen Netzwerkes investigativer Journalisten (ICIJ), hierzulande sind die SZ und der WDR dabei. Die Namensliste dürfte sich in den kommenden Stunden und Tagen durchaus noch verlängern, jedoch ist diesbezüglich zu betonen, dass diese nun der Öffentlichkeit ins Bewusstsein gebrachten Informationen an sich nichts Neues sind. Die systemischen Strukturen bieten seit Jahrzehnten derartige Möglichkeiten zur kreativen Vermögensverwaltung.

Insofern hier schon einmal die Frage in den Raum gestellt: Was soll das Ganze eigentlich, bzw. welchem wirklichen Zweck dient es?

Und sonst? Welche sonstigen Inszenierungen werden uns auf der großen Bühne der “Welt“ präsentiert?……

 

….. Das “Armageddon“ der Finanzmärkte und die “Apokalypse“ der Theaterbühne steht unmittelbar bevor und die damit einhergehende Wiederherstellung der natürlichen Ordnung wird sich als umfassend heilsam erweisen.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

Quelle und komplett: http://n8waechter.info/2017/11/gemengelage/

Antonow verweist Tillerson auf Minderwertigkeit der US-Sanktionen

1. November 2017 Kommentare aus
Der neue russische Botschafter in den USA Anatolij AntonowDer russische Botschafter in Washington, Anatoli Antonow, hat sich am Dienstag mit US-Außenminister Rex Tillerson getroffen. Der Pressesprecher der russischen Botschaft, Nikolaj Lachonin, teilte die Hauptthemen des jüngsten Treffens mit.

Antonow betonte demnach „den traurigen Zustand“ der Beziehungen zwischen Moskau und Washington sowie die „Minderwertigkeit“ der US-Sanktionspolitik, die „auf beweislose Vorwürfe der Einmischung Russlands in die US-Präsidentschaftswahlen“ beruht.Antonow erklärte, dass Washington seine Einstellung zu den Moskau-Beziehungen neu bewerten solle, weil Russland und die USA die größten Atommächte, ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrates seien und „eine besondere Verantwortung“ für die Sicherheit in der Welt hätten.

Laut Lachonin hatten die Verhandlungen zwischen Antonow und Tillerson einen konstruktiven Charakter. Zudem wurden ihm zufolge im Rahmen des Treffens Syrien, die Ukraine und Nordkorea besprochen. Lachonin verwies darauf, dass die Anerkennung des Atomstatus von Pjöngjang sowohl für Russland als auch für die USA inakzeptabel sei.Antonow und Tillerson sollen die Beratungen der Sonderbeauftragten Russlands und der USA für die Ukraine, Wladislaw Surkow und Kurt Volker, zur Umsetzung der Minsker Abkommen als positiv bewertet haben.

Das US-Außenministerium hatte zuvor eine Liste mit 33 russischen Unternehmen, darunter für Waffenproduktion und für Luftfahrzeugbau, sowie von sechs staatlichen Strukturen veröffentlicht, die unter die neuen US-Sanktionen fallen.

Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/20171101318111559-antonow-tillerson-treffen-sanktionen-russland-usa/

 

Verhandlungen mit EU über Nord Stream 2? – Moskau äußert sich klipp und klar

29. Oktober 2017 Kommentare aus

Gaspipeline Nord Stream 2Russland ist laut seinem Botschafter in der EU Wladimir Tschischow nicht gewillt, Verhandlungen mit der EU über das Pipelineprojekt Nord Stream 2 zu führen.

„Solche Verhandlungen brauchen wir nicht. Und sie (die EU – Anm. d. Red.) wissen davon. Nord Stream 2 ist eine Unterwasser-Gasleitung, die über neutrale Gewässer verlegt wird. Die EU-Kommission ist ja ein Regler nur auf dem EU-Territorium und hat gar keine exterritorialen Rechte. Das heißt, dass jene Zone, über die die Gaspipeline verlaufen wird, nicht in ihrem Zuständigkeitsbereich liegt“, zitiert die russische Online-Zeitschrift „Expert“ am Samstag den Diplomaten.

Ihm zufolge ist Russland bereit, das Projekt Nord Stream 2 mit allen zu besprechen, darunter „auch mit der EU, der Afrikanischen Union sowie Außerirdischen“, nicht aber, Verhandlungen zu führen. Bei der Pipeline handele sich um ein kommerzielles Projekt, dem keinerlei Regierungsdokumente zugrunde liegen würden.

Dabei betonte Tschischow, dass der Rat der Europäischen Union der EU-Kommission derweil kein Verhandlungsmandat erteilt habe.

„Worüber soll hier mit der EU-Kommission gesprochen werden? Sie will faktisch die Normen ihres Dritten Energiepakets auch auf den am Meeresgrund zu verlegenden Teil der Gasleitung ausweiten, was dem internationalen Seerecht voll und ganz widerspricht“, so Tschischow.

Vor wenigen Monaten hatte die EU-Kommission beschlossen, den Bau des zweiten Stranges der Gaspipeline Nord Stream 2 unter ihre Kontrolle zu bringen. Dabei hatte der Präsident der Behörde, Jean-Claude Juncker, am 20. Oktober gesagt, dass es in der EU keine einstimmige Unterstützung für die Gewährung des Verhandlungsmandats an die EU-Kommission gebe.

Zuvor hatte die EU-Kommission den Antrag auf ein Mandat für Verhandlungen mit Russland über die Grundprinzipien des Nord-Stream-2-Projektes an den Rat der Europäischen Union gerichtet.

Das Bauprojekt Nord Stream 2, das 2018 in Angriff genommen werden soll, sieht die Verlegung von zwei Strängen mit einer Jahreskapazität von insgesamt 55 Milliarden Kubikmeter vor. Die Pipeline, die Erdgas von Russland über die Ostsee nach Deutschland transportieren wird, soll nahe der bereits bestehenden Pipeline Nord Stream verlegt werden.

Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/20171028318071453-russland-europa-gasleitung/