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Archive for the ‘Wirtschaft’ Category

Hat das Indien von Narendra Modi sein Lager gewechselt?

6. September 2017 Kommentare aus

von F. William Engdahl

Indien hat in den letzten Monaten plötzlich seine Haltung in vielen Fragen geändert. Alles geschieht so, als ob Premierminister Narendra Modi versucht, seine Annäherung an China und Pakistan zu sabotieren und künstliche Konflikte zu schaffen. Für William Engdhal wäre diese Umkehrung von Washington und Tel Aviv inspiriert.
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Es ist sehr beunruhigend für den Geist, eine Nation wie Indien zu sehen, möglicherweise eines der größten Schwellenländer der Welt, das sich selbst systematisch zerstört. Einen neuen Krieg mit China anzuzetteln, für ein wenig Land in den Höhen des Himalaya, wo die Grenzen der chinesischen autonomen Region Tibet mit der indischen und der vom Königreich Bhutan konvergieren, ist nur das jüngste Beispiel. Die Frage ist, wer oder was das große Ziel hinter dieser in- und ausländischen Politik von Indiens Narendra Modi ist. Hat Modi nun die Seite gewechselt? Und wenn ja, um sich wessen Partei anzuschließen?

Eurasische Harmonie?

Nur ein Jahr zuvor schien alles noch ruhig, zumindest die friedlichen Entwicklungen im asiatischen Raum schienen auf gutem Weg, einschließlich in Bezug auf China und selbst ohne Vorsicht, auch auf Pakistan.

Im vergangenen Jahr wurde Indien tatsächlich neben Pakistan als Mitglied der bedeutungsgewinnenden Organisation für Zusammenarbeit von Shanghai (OZS) aufgenommen, von der China neben Russland ein Gründungsmitglied ist. Dies machte wachsende Hoffnungen für ein gemeinsames Format, mit dem die OZS eine friedliche Lösung der immer brodelnden Grenz-Spannungen erlauben würde, die durch die britische Teilung Indiens im Jahr 1947 geschaffen wurden: zwischen einem überwiegend muslimischen Pakistan und einem mehrheitlich hinduistischen Indien, die viele Reibungsbereiche ungelöst gelassen hatte, einschließlich von Kaschmir und die von dem verschmitzten Vicomte Mountbatten als zukünftige Punkte möglicher Explosionen hinterlassen wurden…..

Quelle und weiter als PDF: Hat das Indien von Narendra Modi sein Lager gewechselt?

Jubel für Trump in Arizona: „Wir sperren die Verbrecher ein oder schmeißen sie raus!“

25. August 2017 2 Kommentare

Während die Fake-News-Medien in USA und Deutschland darauf bestehen, Donald Trumps Präsidentschaft in möglichst schlechtem Licht darzustellen und alle seine Aussagen ins Negative zu verdrehen, erntet der US-Präsident bei Grenzern und Wählern in Arizona begeisterten Zuspruch.

Von Collin McMahon

Eine Million neue Jobs sind seit Trumps Amtsantritt entstanden. Der Dow Jones ist auf einem Allzeithoch, das Bruttosozialprodukt brummt um 2,6%, abgehängte Bergregionen wie West Virginia verzeichnen dank Trumps Steckenpferd „Saubere Kohle“ das zweithöchste Wachstum in den USA, und Firmen wie iPhone-Zulieferer Foxconn bauen wieder zuhause Fabriken statt in China. International scheint der mit Wladimir Putin ausgehandelte Waffenstillstand in Syrien zu halten, der Kampf gegen ISIS zeigt ungeahnte Fortschritte, Osteuropa und die USA bilden eine starke neue Wertegemeinschaft, und sogar ein Irrer wie Kim Jong Unscheint – was Wunder! – die Sprache der militärischen Machtzu begreifen.

Aus den deutschen Medien werden wir solche Tatsachen jedoch nie erfahren, und auch die meisten US-Medien stellen Trump wechselweise als gefährlichen Neonazi oder kompletten Versager dar. Stattdessen wendet sich Trump direkt an seine Wähler, wie bei seiner umjubelten Rede am Dienstag, 22.8. in Phoenix, Arizona vor 15.000 Fans…..

Quelle Text und weiter: http://www.journalistenwatch.com/2017/08/25/jubel-fuer-trump-in-arizona-wir-sperren-die-verbrecher-ein-oder-schmeissen-sie-raus/

Russland hat alle Schulden der Sowjetunion zurückbezahlt

23. August 2017 Kommentare aus

Mittwoch, 23. August 2017 , von Freeman ASuR

Russland hat den letzten geschuldeten Betrag aus der Sowjetzeit von 125,2 Millionen Dollar an Bosnien und Herzegowina überwiesen, wie das russische Finanzministerium am Dienstag meldete. Das bedeutet, mit dieser letzten Rate hat Russland ALLE ausländischen Schulden der Sowjetunion in Höhe von 105 Milliarden Dollar beglichen, ohne Hilfe der ehemaligen anderen Sowjetrepubliken wohlgemerkt. Gleichzeitig hat Russland Kredite von 100 Milliarden Dollar, welche Drittweltländer der Sowjetunion schuldeten, abgeschrieben bzw. verziehen.

Das alte und neue Moskau

Nach dem Zusammenbruch der UDSSR wurde vereinbart, die Auslandsschulden der Sowjetunion würden anteilsmässig von allen Sowjetrepubliken getragen. Aber die meisten weigerten sich danach ihren Anteil zu begleichen und so übernahm Russland praktisch alle Schulden mit der kompletten Tilgung jetzt. Die Rückzahlung der Schulden begann mit der Präsidentschaft von Waldimir Putin, der konsequent die Rückzahlung der westlichen Kredite vollzogen hat.

Das heisst, die wirtschaftliche Leitung Russlands muss man in einem ganz anderen Licht sehen, im Vergleich zu den anderen ehemaligen Sowjetrepubliken, die schuldenfrei in die Unabhängigkeit gehen konnten, ohne Belastung aus der Vergangenheit. Was ist aber? Nach bald 27 Jahren an „Genuss“ des westlichen Kapitalismus, der „Demokratie“ und Einverleibung in den Schoss der EU und NATO, stehen fast alle heute sehr schlecht da, oder wie die Ukraine, sind völlig bankrott!

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Südkorea: Mit bayerischen Bunkerknackern gegen Kim Jong-un

15. August 2017 3 Kommentare

Südkorea zählt offenbar im Falle einer militärischen Auseinandersetzung mit Nordkorea auch auf deutsche Rüstungstechnologie. Der Marschflugkörper Taurus Kept 350K der bayerischen Taurus Systems GmbH gilt als eine der stärksten Super-Lenkwaffe der Welt.

Die Waffe eignet sich offenbar vor allem für sogenannte „chirurgische Angriffe.“ Der Marschflugkörper kann von südkoreanischen Kampfjets vom Typ F-15K ausgeklinkt und dann über hunderte Kilometer auf besonders gehärtete Ziele Nordkoreas, vor allem Bunkeranlagen, zusteuern. Damit könnten Ziele im Umkreis von Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang angegriffen werden, wie es aus Militärkreisen heißt. Sollten die Marschflugkörper aus Deutschland zum Einsatz kommen, wäre es der erste Gefechtseinsatz einer der weltweit stärksten Lenkwaffen.

Das gut fünf Meter lange Modell Taurus kann im Tiefflug bei einer Höhe von gut 30 Metern über dem Boden automatisch sein Ziel ansteuern. Das 1,4 Tonnen schwere Modell ist mit einem Jettriebwerk und einer ausgeklügelten Technik ausgestattet. Innerhalb von Millisekunden wird eine Vorhohlladung gezündet, und dann rast ein sogenannter Penetratorsprengkopf durch den Bunker. Die Sprengladung kann zudem stockwerkgenau gezündet werden. Damit sind selbst vier Meter dicke Betonwände kein Problem.

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Iranischer Großkonzern und Renault unterzeichnen Abkommen

7. August 2017 Kommentare aus

Teheran (IRIB) – Der französische Automobilhersteller Renault und das iranische Unternehmen „The Industrial Development & Renovation Organization of Iran“ (IDRO) haben am Montag eine Vereinbarung über die Herrstellung von jährlich 150.000 Fahrzeugen im Iran unterzeichnet.

Der Vertragswert liege bei  rund  660 Millionen Dollar und   das erste gemeinsame Produkt werde Anfang 2019 auf den Markt kommen, erklärte der IDRO-Geschäftsführer, Mansour Moazami.

Gemäß dem Vertrag wird der  Anteil von Renault  an der gemeinsamen Produktion   60 Prozent und der  des Iran 40 Prozent sein. Zudem verpflichtet sich  das französische Unternehmen,  30 Prozent der im Iran hergestellten Fahrzeuge  zu exportieren. Moazami rechnet mit rund 3.000 neuen Jobs in Iran.

Quelle und weiter: http://parstoday.com/de/news/iran-i30320-iranischer_großkonzern_und_renault_unterzeichnen_abkommen

DIW-Chef: Autokrise Gefahr für gesamte deutsche Volkswirtschaft

30. Juli 2017 5 Kommentare
„Eine Krise der Automobilindustrie ist eine Gefahr für die gesamte deutsche Volkswirtschaft“, sagt der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher.
Die Kartell-Vorwürfe gegenüber der Automobilindustrie und immer neue Verdachtsmomente bei der Manipulation von Abgaswerten entwickeln sich nach Einschätzung des Ökonomen Marcel Fratzscher inzwischen zu einer Bedrohung für den Standort Deutschland: „Eine Krise der Automobilindustrie ist eine Gefahr für die gesamte deutsche Volkswirtschaft“, sagte der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) der „Welt am Sonntag“.
 „Das Label `Made in Germany`, die weltweit hervorragende Reputation der deutschen Industrie, hängt maßgeblich vom Automobilbau ab. Und der ist inzwischen offenbar ein Abbild unserer Gesamtwirtschaft, die ihre goldenen Jahre erlebt.“

Die Autokrise sieht der Wirtschaftswissenschaftler nämlich als Symptom für ein viel tiefer greifendes Problem: „Deutschland hat den Höhepunkt seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erreicht und vielleicht schon überschritten“, sagte Fratzscher.

Die Unternehmen investierten zu wenig, vor allem in Forschung und Entwicklung fließe zu wenig Geld. „Bei der Autoindustrie sieht man das in der Form, dass dort zu lange an alten Technologien festgehalten wurde.
Die deutschen Autobauer müssten sich auf eine Zeit mit deutlich schärferem Wettbewerb durch ihre ausländischen Herausforderer als bislang einstellen. (dts)

Quelle und weiter: http://www.epochtimes.de/wirtschaft/unternehmen/diw-autokrise-gefahr-fuer-gesamte-deutsche-volkswirtschaft-a2178195.html

Kategorien:Nachrichten, Politik, Technik, Wirtschaft Schlagwörter:

Willy Wimmer: „Müssen uns auf raue Zeiten einstellen“

26. Juli 2017 2 Kommentare
US- und EU-Flaggen im EU-Standort in Brüssel vor einem bilateralen Treffen (Archivbild)

Bei einer eventuellen Reaktion der EU auf die neuen US-Sanktionen gegen Russland, die Wirtschaftsinteressen Europas betreffen können, geht es nach Ansicht von Willy Wimmer um eine „Frage der politischen Ehre“. Er warnt vor einem Wirtschaftskrieg, der auch zu einem militärischen Krieg führen könnte.

Willy Wimmer, ehemaliger verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU und Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE, ist der Ansicht, dass heute „die gesamte wirtschaftliche Zukunft“ Europas auf dem Spiel steht.

Herr Wimmer, die USA wollen neue Sanktionen gegen Russland verhängen. Zum ersten Mal stimmen sie sich anscheinend nicht mit der EU ab. Warum?

Dadurch, dass die Vereinigten Staaten jetzt offenbar bereit sind, aus der Abstimmung mit der Europäischen Union auszusteigen, drängt sich für die EU eigentlich die zwangsläufige Verpflichtung auf, ihrerseits aus diesem gesamtem Sanktionsregime auszusteigen. Diese Sanktionen richten sich in den USA ja offensichtlich gegen den eigenen Präsidenten, den man einmauern will. Aber sie richten sich auch gegen Europa, das man wirtschaftlich strangulieren und in eine Kolonialstruktur einbinden will.Und nicht zuletzt richten sie sich natürlich gegen die Russische Föderation, obwohl deren Präsident ja noch auf dem G20-Gipfel deutlich gemacht hatte, dass sie die Konkurrenz von amerikanischem Flüssiggas auf europäischem Territorium sogar für begrüßenswert halten würden, wenn es sich um einen fairen Wettbewerb handelt.

Wie könnte die Reaktion der EU aussehen? Wird sich die EU denn überhaupt trauen, eine Verschlechterung des Verhältnisses zu den USA wegen Russland  zu riskieren?

Wenn die EU jetzt keine Entscheidung treffen kann, weil sie sich nicht traut oder aus welchen Gründen auch immer, dann verliert sie in den Augen der europäischen Öffentlichkeit und Wähler jedes Maß an Glaubwürdigkeit. Es geht ja hier nicht nur um das wirtschaftliche Überleben der EU, sondern auch um die politische Ehre. Es kann nicht sein, dass wir uns von der Willkür Washingtons bestimmen lassen.

Exportüberschuss, Millionenstrafen gegen deutsche Autobauer in den USA und jetzt möglicherweise Sanktionen, die direkt deutsche und europäische Firmen betreffen. Ist dies ein weiteres Indiz für einen sich anbahnenden Handelskrieg zwischen Europa und den USA?….

Quelle und weiter: https://de.sputniknews.com/politik/20170726316761419-willy-wimmer-raue-zeiten/