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Archive for the ‘Wirtschaft’ Category

US-Karten liegen auf dem Tisch – Europa traut seinen Augen nicht

19. Juni 2017 6 Kommentare

EU-Präsident Donald Tusk und sein US-amerikanischer Kollege Donald Trump bei Nato-Gipfel in Brüssel (Archivbild)Dass die USA vor allem ihr eigenes – und nicht das europäische – Interesse bei den antirussischen Sanktionen verfolgen, hat die EU ja schon irgendwie geahnt. Jetzt kommt diese Wahrheit in aller Offenheit ans Tageslicht – dank einer Gesetzesinitiative der US-Senatoren, erklärt der Sputnik-Experte Oleg Obuchow.

Jetzt streiten sich die beiden „ziemlich besten Partner“ – EU und USA – wegen jener Sanktionen, die sie einst gemeinsam verhängt und verlängert haben. Washington habe nämlich ein Gesetz ins Rollen gebracht, der die antirussischen Sanktionen zementieren solle, so der Experte.

Dies allein hätte die EU wahrscheinlich nicht beunruhigt. Aber: Das US-Gesetzespaket soll auch den russischen Energiesektor treffen – just dann, als Brüssel für den Bau von Nord Stream 2 grünes Licht gegeben hat.Das Ziel dieses Pipeline-Projekts: unterbrechungsfreie, „nervenschonende“ Gaslieferungen nach Europa sicherzustellen. Dafür muss ein unzuverlässiges Glied aus der Lieferkette ausgeschlossen werden, nämlich die Ukraine. Dass das Projekt allen EU-Normen entspricht, hat Brüssel jüngst bestätigt.

Europäische Energiefirmen sind an der Ostseepipeline ohnehin schon beteiligt. Offenbar ist die Sache für das europäische Konsortium ein fraglos lukratives Geschäft. Denn in Europa sinkt die Gasförderung seit Jahren, neue Gasverträge kommen da wie gerufen. Außerdem ist da noch der deutsche Atom- und Kohlausstieg: Gas sei die optimale Lösung, so der Experte. Und beim Preis, bei der Qualität und der Liefersicherheit sei Russland nach wie vor die erste Wahl….

Quelle und weiter: https://de.sputniknews.com/politik/20170619316224094-wahre-eu-politik-der-usa/

Werden die USA die Wiedereröffnung der Seidenstraße verhindern?

18. Juni 2017 34 Kommentare

Nachdem die syrische arabische Armee (das heißt, die Armee der Republik) letzte Woche die irakische Grenze erreicht hatte, war es die irakische Armee, die am16. Juni 2017 bis al-Waleed vorgedrungen ist.

Beide Armeen sind noch durch die US-Besatzungstruppen, die al-Tanf in Syrien illegal besetzen, getrennt. Laut Russland würden sich diese US-Streitkräfte mit einem High Mobility Artillery Rocket System (HIMARS) ausstatten. Diese Raketen könnten von Washington verwendet werden, um die Vereinigung der syrischen und irakischen Armee zu unterbinden und die Wiedereröffnung der „Seidenstraße“ zu verhindern. Das Pentagon lehnte jegliche Stellungnahme ab.

Im Jahr 2014 hatte das Pentagon Daesch organisiert, finanziert und bewaffnet, um ein „Sunnistan“ auf beiden Seiten der syrisch-irakischen Grenze zu schaffen und auf diese Weise die Seidenstraße abzuschneiden. Diese Route der traditionellen Kommunikation verbindet seit dem Altertum China mit dem Mittelmeer. Sie erlaubt auch dem Iran, dem Libanon Waffen zu liefern. Die Frage ist also, ob Washington die Politik von Barack Obama gegen die Länder in der Region fortsetzen wird, oder jene von Donald Trump gegen Daesch.

Übersetzung
Horst Frohlich

Quelle: http://www.voltairenet.org/article196874.html

Iranische Fluggesellschaft Aseman und US-Flugzeugbauer Boeing unterzeichnen Milliardendeal

11. Juni 2017 1 Kommentar

Iranische Fluggesellschaft Aseman und US-Flugzeugbauer Boeing unterzeichnen MilliardendealDie iranische Fluggesellschaft Aseman und der US-Flugzeugbauer Boeing haben am Samstag in Teheran einen Milliardenauftrag unterzeichnet. Bei dem Deal gehe es in der ersten Phase um 30 Mittelstreckenjets in der modernisierten Neuauflage 737 MAX, sagte der Chef von Aseman Airlines, Hussein Alaei, der Nachrichtenagentur IRNA. Boeing hatte Anfang April die Kaufabsichten der Iraner mitgeteilt.

Der nun unterzeichnete Vertrag sehe zudem eine Kaufoption über weitere 30 Jets des Typs vor, so Hussein Alaei. Der Auftrag habe demnach einen Gesamtwert von drei Milliarden US-Dollar. Die erste Maschine soll im Jahr 2022 und der Rest bis 2024 geliefert werden. Im Dezember 2016 hatte Boeing einen Auftrag mit der staatlichen Fluglinie Iran Air über 80 Jets unter Dach und Fach gebracht. Möglich wurde dies durch das internationale Atomabkommen von 2015 mit dem Iran, das ein Ende der Wirtschaftssanktionen mit sich brachte. Boeing und sein europäischer Konkurrent Airbus hatten beide um Neubestellungen aus dem Iran gerungen. Iran Air übernahm bereits im Januar den ersten Mittelstreckenjet vom Typ Airbus A321. Insgesamt hat Iran Air bei Airbus 100 Maschinen bestellt. (dpa)

Quelle und weiter: https://deutsch.rt.com/newsticker/52153-aseman-und-boeing-unterzeichnen-milliardendeal/

800 % Handelswachstum: Russland-geführte Eurasische Wirtschaftsunion und Indien planen Freihandel

3. Juni 2017 Kommentare aus
800 % Handelswachstum: Russland-geführte Eurasische Wirtschaftsunion und Indien planen Freihandel

„Ich freue mich, ihnen mitzuteilen, dass 175 Millionen Bürger der Eurasischen Wirtschaftsunion mit 1,2 Milliarden Bürgern Indiens an der Schwelle einer neuen Wirtschaftspartnerschaft stehen. Trotz enger Beziehungen liegt das aktuelle Handelsvolumen bei nur 8,4 Milliarden US-Dollar“, sagte der indische Staatssekretär für Industriepolitik Ramesch Abhischek gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

Der indische Beamte informierte, dass bereits eine Studie zur Machbarkeit einer Freihandelszone zwischen der Eurasischen Wirtschaftsunion und Indien 2015 in Auftrag gegeben wurde. Abhischek äußerte:

Dem Bericht zufolge ist es denkbar, dass das Handelsvolumen in zehn Jahren etwas zwischen 57 und 62 Milliarden US-Dollar erreichen könnte.“

Quelle und weiter: https://deutsch.rt.com/wirtschaft/51723-800-handelswachstum-russland-gefuhrte-eurasische/

Kategorien:Kommentar, Nachrichten, Politik, Wirtschaft Schlagwörter:

Florian Homm spricht Klartext: Steht die nächste Wirtschaftskrise in den USA

2. Juni 2017 Kommentare aus

In den USA bahnt sich laut Florian Homm die nächste Krise an. Er nennt sie die „Summa-Summarum-Krise“. Sorgen machen vier Entwicklungen: Der Online-Riese Amazon setzt den Einzelhandel unter Druck, ein großer Teil der Hypothekenanträge ist gefälscht, die Autobranche bricht ein und die Verschuldung durch Studiengebühren ist zu hoch.

Quelle: (https://youtu.be/2D3E3K5qhic)

Putin nach Treffen mit Macron: Das ist wichtiger als politische Konjunktur

29. Mai 2017 Kommentare aus

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (l.) und sein russischer Amatskollege Wladimir Putin in VersailliesRusslands Präsident Wladimir Putin hat nach dem Treffen mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron am Montag in Versailles erklärt, was wichtiger als die derzeitige politische Konjunktur ist, und dies mit einigen Zahlen bestätigt.

Demnach sind aus Putins Sicht die grundlegenden Interessen Russlands und Frankreichs wichtiger als die aktuelle politische Situation. Das werde mit den Kontakten im wirtschaftlichen Bereich bewiesen.

Wirtschaft und ihre Zahlen

Laut Putin hat in den letzten Jahren kein einziges der fast 500 französischen Unternehmen den russischen Markt verlassen. Seinen Angaben nach stiegen französische Direktinvestitionen in die russische Wirtschaft allein im Jahr 2016 um 2,5 Milliarden US-Dollar. Der Warenumsatz beider Länder sei zudem um 14 Prozent gewachsen. Im ersten Jahresviertel 2017 sei er gar um schon mehr als 23 Prozent gestiegen, hieß es.

Gemeinsame Anstrengungen

In den Verhandlungen in Versailles wurde auch die humanitäre Zusammenarbeit erörtert. Vor allem solle der Jugendaustausch zwischen Russland und Frankreich intensiviert werden.

Putin merkte an, dass viele Mitarbeiter in Macrons Umgebung Russisch können. Das sorge für eine positive Atmosphäre.

„Ich hoffe, dass wir hier mehr Anhänger haben werden – Menschen, die uns verstehen und fühlen, mit denen man Dinge sachlich besprechen kann, die für uns von beiderseitigem Interesse sind“, sagte der russische Präsident……

Quelle und weiterlesen: https://de.sputniknews.com/politik/20170529315939848-putin-macron-wichtig-themen/

Nach 20 Jahren: Putin stellt neue Strategie zur wirtschaftlichen Sicherheit vor

24. Mai 2017 1 Kommentar

Nach 20 Jahren: Putin stellt neue Strategie zur wirtschaftlichen Sicherheit vorSanktionen, Ölpreisverfall und stärkere globale und systemische Risiken für die russische Wirtschaft machten eine Überarbeitung der Strategie zur ökonomischen Sicherheit nötig. Zuletzt hatte Moskau 1996 eine solche erarbeitet.

Der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, hat in einem Dekret vom 15. Mai eine erneuerte Strategie seines Landes für ökonomische Sicherheit bestätigt. Die Direktive zielt auf eine Rahmenplanung, die sich bis zum Jahr 2030 erstrecken soll.

Die veränderte Strategie ist angesichts einer veränderten Risikosituation erforderlich geworden. Das Dokument führt auf, welche die aktuell größten Bedrohungen für die russische Wirtschaft sind. Darunter fallen:

Diskriminierende Maßnahmen gegen ökonomische Schlüsselfaktoren; beschränkter Zugang zu ausländischen finanziellen Ressourcen und modernen Technologien; ein gesteigertes Konfliktpotenzial in Russlands wirtschaftlichen Interessensgebieten und nahe seiner Grenzen, darüber hinaus auch noch größere Instabilität im Welthandel und an den internationalen Finanzmärkten.

Das Dokument führt auch allfällige Optionen für Vergeltungsmaßnahmen, sollte es weitere Sanktionen gegen die Russische Föderation geben.

Klare Botschaft: Russland kann sich nicht mehr nur auf Exporte verlassen…..

Quelle und weiter: https://deutsch.rt.com/wirtschaft/51104-nach-20-jahren-putin-stellt/