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Archive for the ‘Wirtschaft’ Category

Südkorea: Mit bayerischen Bunkerknackern gegen Kim Jong-un

15. August 2017 3 Kommentare

Südkorea zählt offenbar im Falle einer militärischen Auseinandersetzung mit Nordkorea auch auf deutsche Rüstungstechnologie. Der Marschflugkörper Taurus Kept 350K der bayerischen Taurus Systems GmbH gilt als eine der stärksten Super-Lenkwaffe der Welt.

Die Waffe eignet sich offenbar vor allem für sogenannte „chirurgische Angriffe.“ Der Marschflugkörper kann von südkoreanischen Kampfjets vom Typ F-15K ausgeklinkt und dann über hunderte Kilometer auf besonders gehärtete Ziele Nordkoreas, vor allem Bunkeranlagen, zusteuern. Damit könnten Ziele im Umkreis von Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang angegriffen werden, wie es aus Militärkreisen heißt. Sollten die Marschflugkörper aus Deutschland zum Einsatz kommen, wäre es der erste Gefechtseinsatz einer der weltweit stärksten Lenkwaffen.

Das gut fünf Meter lange Modell Taurus kann im Tiefflug bei einer Höhe von gut 30 Metern über dem Boden automatisch sein Ziel ansteuern. Das 1,4 Tonnen schwere Modell ist mit einem Jettriebwerk und einer ausgeklügelten Technik ausgestattet. Innerhalb von Millisekunden wird eine Vorhohlladung gezündet, und dann rast ein sogenannter Penetratorsprengkopf durch den Bunker. Die Sprengladung kann zudem stockwerkgenau gezündet werden. Damit sind selbst vier Meter dicke Betonwände kein Problem.

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Iranischer Großkonzern und Renault unterzeichnen Abkommen

7. August 2017 Kommentare aus

Teheran (IRIB) – Der französische Automobilhersteller Renault und das iranische Unternehmen „The Industrial Development & Renovation Organization of Iran“ (IDRO) haben am Montag eine Vereinbarung über die Herrstellung von jährlich 150.000 Fahrzeugen im Iran unterzeichnet.

Der Vertragswert liege bei  rund  660 Millionen Dollar und   das erste gemeinsame Produkt werde Anfang 2019 auf den Markt kommen, erklärte der IDRO-Geschäftsführer, Mansour Moazami.

Gemäß dem Vertrag wird der  Anteil von Renault  an der gemeinsamen Produktion   60 Prozent und der  des Iran 40 Prozent sein. Zudem verpflichtet sich  das französische Unternehmen,  30 Prozent der im Iran hergestellten Fahrzeuge  zu exportieren. Moazami rechnet mit rund 3.000 neuen Jobs in Iran.

Quelle und weiter: http://parstoday.com/de/news/iran-i30320-iranischer_großkonzern_und_renault_unterzeichnen_abkommen

DIW-Chef: Autokrise Gefahr für gesamte deutsche Volkswirtschaft

30. Juli 2017 5 Kommentare
„Eine Krise der Automobilindustrie ist eine Gefahr für die gesamte deutsche Volkswirtschaft“, sagt der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher.
Die Kartell-Vorwürfe gegenüber der Automobilindustrie und immer neue Verdachtsmomente bei der Manipulation von Abgaswerten entwickeln sich nach Einschätzung des Ökonomen Marcel Fratzscher inzwischen zu einer Bedrohung für den Standort Deutschland: „Eine Krise der Automobilindustrie ist eine Gefahr für die gesamte deutsche Volkswirtschaft“, sagte der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) der „Welt am Sonntag“.
 „Das Label `Made in Germany`, die weltweit hervorragende Reputation der deutschen Industrie, hängt maßgeblich vom Automobilbau ab. Und der ist inzwischen offenbar ein Abbild unserer Gesamtwirtschaft, die ihre goldenen Jahre erlebt.“

Die Autokrise sieht der Wirtschaftswissenschaftler nämlich als Symptom für ein viel tiefer greifendes Problem: „Deutschland hat den Höhepunkt seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erreicht und vielleicht schon überschritten“, sagte Fratzscher.

Die Unternehmen investierten zu wenig, vor allem in Forschung und Entwicklung fließe zu wenig Geld. „Bei der Autoindustrie sieht man das in der Form, dass dort zu lange an alten Technologien festgehalten wurde.
Die deutschen Autobauer müssten sich auf eine Zeit mit deutlich schärferem Wettbewerb durch ihre ausländischen Herausforderer als bislang einstellen. (dts)

Quelle und weiter: http://www.epochtimes.de/wirtschaft/unternehmen/diw-autokrise-gefahr-fuer-gesamte-deutsche-volkswirtschaft-a2178195.html

Kategorien:Nachrichten, Politik, Technik, Wirtschaft Schlagwörter:

Willy Wimmer: „Müssen uns auf raue Zeiten einstellen“

26. Juli 2017 2 Kommentare
US- und EU-Flaggen im EU-Standort in Brüssel vor einem bilateralen Treffen (Archivbild)

Bei einer eventuellen Reaktion der EU auf die neuen US-Sanktionen gegen Russland, die Wirtschaftsinteressen Europas betreffen können, geht es nach Ansicht von Willy Wimmer um eine „Frage der politischen Ehre“. Er warnt vor einem Wirtschaftskrieg, der auch zu einem militärischen Krieg führen könnte.

Willy Wimmer, ehemaliger verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU und Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE, ist der Ansicht, dass heute „die gesamte wirtschaftliche Zukunft“ Europas auf dem Spiel steht.

Herr Wimmer, die USA wollen neue Sanktionen gegen Russland verhängen. Zum ersten Mal stimmen sie sich anscheinend nicht mit der EU ab. Warum?

Dadurch, dass die Vereinigten Staaten jetzt offenbar bereit sind, aus der Abstimmung mit der Europäischen Union auszusteigen, drängt sich für die EU eigentlich die zwangsläufige Verpflichtung auf, ihrerseits aus diesem gesamtem Sanktionsregime auszusteigen. Diese Sanktionen richten sich in den USA ja offensichtlich gegen den eigenen Präsidenten, den man einmauern will. Aber sie richten sich auch gegen Europa, das man wirtschaftlich strangulieren und in eine Kolonialstruktur einbinden will.Und nicht zuletzt richten sie sich natürlich gegen die Russische Föderation, obwohl deren Präsident ja noch auf dem G20-Gipfel deutlich gemacht hatte, dass sie die Konkurrenz von amerikanischem Flüssiggas auf europäischem Territorium sogar für begrüßenswert halten würden, wenn es sich um einen fairen Wettbewerb handelt.

Wie könnte die Reaktion der EU aussehen? Wird sich die EU denn überhaupt trauen, eine Verschlechterung des Verhältnisses zu den USA wegen Russland  zu riskieren?

Wenn die EU jetzt keine Entscheidung treffen kann, weil sie sich nicht traut oder aus welchen Gründen auch immer, dann verliert sie in den Augen der europäischen Öffentlichkeit und Wähler jedes Maß an Glaubwürdigkeit. Es geht ja hier nicht nur um das wirtschaftliche Überleben der EU, sondern auch um die politische Ehre. Es kann nicht sein, dass wir uns von der Willkür Washingtons bestimmen lassen.

Exportüberschuss, Millionenstrafen gegen deutsche Autobauer in den USA und jetzt möglicherweise Sanktionen, die direkt deutsche und europäische Firmen betreffen. Ist dies ein weiteres Indiz für einen sich anbahnenden Handelskrieg zwischen Europa und den USA?….

Quelle und weiter: https://de.sputniknews.com/politik/20170726316761419-willy-wimmer-raue-zeiten/

Trump will mit Russland enger zusammenarbeiten – US-Außenministerium

8. Juli 2017 Kommentare aus

Händedruck der Präsidenten Russlands und der USA, Waldimir Putin und Donald Trump, am Rande des G20-Gipfels in HamburgDer US-Präsident Donald Trump ist an einer engeren Zusammenarbeit mit Russland interessiert, insbesondere im Anti-Terror-Kampf, erklärte der offizielle Sprecher des US-Außenamtes Joshua Biker in seinem Kommentar zum Treffen der Staatschefs der beiden Länder, Wladimir Putin und Donald Trump, während einer Live-Sendung von Radio Baltkom am Freitag.

„Innerhalb der USA ruft ein jedes mit Russland verbundene Thema großes Interesse hervor. Der Präsident Trump wolle tatsächlich, dass sich die Beziehungen zwischen den USA und Russland verbessern. Wir sehen da einen genügenden Raum dafür. Dies bezieht sich auf den syrischen und ukrainischen Konflikt. Wir wollen, dass Russland eine bedeutende Rolle im Kampf gegen den internationalen Terrorismus  und bei der Zerschlagung des ‚Islamischen Staates‘ (IS, auch „Daesh“) spielt“, sagte Biker.

Er habe die in den Medien aufgetauchten Meldungen über einen „kühlen Empfang“ Trumps seitens der europäischen Spitzenpolitiker wegen seiner politischen Entscheidungen nicht bestätigt.„Ich stimme dem nicht zu, dass es ein kühler Empfang gewesen sei, die USA unterhalten gute Beziehungen zu Deutschland, zu Frankreich. Wie Sie wissen, begibt sich Trump zum Tag der Erstürmung der Bastille nach Paris. Trump versteht, dass Europa der wichtigste Verbündete der USA ist“, so Biker.

Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/20170707316504283-zusammenarbeit-kampf-terrorismus-verbesserung-beziehungen-empfang/

Russland und China gründen gemeinsamen Investmentfonds mit zehn Milliarden US-Dollar Startkapital

5. Juli 2017 4 Kommentare

Russland und China gründen gemeinsamen Investmentfonds mit zehn Milliarden US-Dollar StartkapitalDer Russian Direct Investment Fund und die China Development Bank haben vereinbart, einen gemeinsam verwalteten russisch-chinesischen Investmentfonds im Wert von 68 Milliarden Yuan (zehn Milliarden US-Dollar) zu gründen.

Eine dazugehörige Vereinbarung haben der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, und dessen chinesischer Amtskollege Xi Jinping bei einem Treffen anlässlich eines offiziellen Besuchs des Staatsoberhauptes der Volksrepublik in Moskau unterzeichnet.

Der neue Fonds, der Russia-China RMB Cooperation Fund, wurde geschaffen, um den internationalen Zahlungsausgleich zwischen Rubel und Yuan zu erleichtern. Sowohl Moskau als auch Peking hatten sich bereits wiederholt über die Bedeutung des Zahlungsverkehrs in lokalen Währungen für den Handel zwischen den beiden Staaten ausgetauscht.

Das Geld soll Infrastrukturprojekten in Russland und China dienen. Besonders soll das mit Blick auf Projekte geschehen, die mit dem ins Auge gefassten Konzept von One Belt One Road und der Eurasischen Wirtschaftsunion in Zusammenhang stehen…..

Quelle und weiter: https://deutsch.rt.com/wirtschaft/53530-russland-und-china-grunden-gemeinsamen-investmentfonds/

Putin verlängert Sanktionen gegen Westen bis Ende 2018

30. Juni 2017 Kommentare aus
Ausstellung in Russland zum Thema Importsubstitution, auf der Plakate steht NEIN für ImportwarenDer russische Präsident Wladimir Putin hat am Freitag eine Anordnung über die Verlängerung der restriktiven Maßnahmen, die als Gegenreaktion auf die Sanktionen des Westens gegen Russland eingeführt wurde, bis 31. Dezember 2018 unterzeichnet. Das Dokument wurde auf dem Portal für rechtliche Informationen veröffentlicht.

Die Regierung wurde beauftragt, die Maßnahmen zur Umsetzung der Anordnung zu gewährleisten und bei Bedarf einen Antrag zur Änderung der Frist der Sanktionswirkung einzubringen.

Der EU-Rat hatte am Mittwoch in einem schriftlichen Verfahren die Verlängerung der sektoralen Sanktionen gegen Russland beschlossen. Die Entscheidung wurde einstimmig, ohne vorherige Erörterung, getroffen.

Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen hatten sich wegen der Situation auf der Krim und in der Ukraine verschlechtert. ….
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