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Archive for the ‘Technik’ Category

Pentagon beschwert sich über E-Waffen gegen US-Flugzeuge in Syrien

26. April 2018 2 Kommentare

US-Transportflugzeug AC-130

Die US-Flugzeuge, die die Kommandotruppen in Syrien aus der Luft unterstützen, sind laut dem Leiter des Special Operations Command General Tony Thomas auf Widerstand durch Mittel der elektronischen Kampfführung gestoßen.

Im Rahmen einer Geheimdienstkonferenz in Tampa verwies Thomas darauf, dass die amerikanische Luftwaffe in Syrien „besonders aggressive“ Bodenbedingungen habe. Die US-Gegner „prüfen uns täglich, wobei sie unsere Kommunikationsmittel blockieren und unsere AC-130 (ein US-Transportflugzeug – Anm. d. Red.) unfähig machen“, so der General.

Laut der Webseite „The Drive“ präzisierte er jedoch nicht, wen er mit „Gegner“ gemeint hat. Höchstwahrscheinlich gehe es um Russland oder die von Russland unterstützten Kräfte.

Die Mittel der elektronischen Kampfführung sind demnach für die Flugzeuge AC-130 gefährlich. Sie können die Kommunikationsmittel sowie die Datenübermittlung blockieren, mit denen die Crews der Flugmaschinen die Ziele finden und die Anschläge gegen Drohnen koordinieren.

Zuvor hatte der TV-Sender NBC unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen berichtet, dass Russland die Radiosignale einer Reihe von amerikanischen Drohnen in Syrien blockiert hätte. Dies soll die Militäroperationen der USA wesentlich beeinflusst haben.

Mitteilungen dieser Art können nur als „erneute Lüge seitens unserer amerikanischen gegnerischen Partner“ bezeichnet werden, sagte damals der erste Vizechef des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses im Föderationsrat (russisches Parlamentsoberhaus), Jewgeni Serebrennikow.

Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/20180426320480551-pentagon-e-waffen-usa-flugzeuge-syrien/

Russische Waffe des „Jüngsten Tages“: Die Einzelheiten

25. April 2018 4 Kommentare

Der neue russische U-Wasser-Drohne (Screenshot aus dem Video)

Jene russischen Nuklearwaffen, mit denen die Unterseedrohen ausgestattet sind, könnten ganze Küstenstädte vernichten. Dies schreibt die US-Webseite „Business Insider“.

Das Internetportal widmet sich der russischen Unterwasserdrohne „Status-6“, die in den ausländischen Medien als eine „Waffe des Jüngsten Tages“ bezeichnet wird. Sie soll Sprengköpfe mit einer Sprengkraft von bis zu 50 Megatonnen tragen können, so „Business Insider“.

Der Einsatz einer Nuklearwaffe mit einer Sprengkraft von 20 bis 50 Megatonnen in der Nähe einer Ozeanküste soll eine Explosion mit einer Sprengkraft verursachen, die mit den Tsunamis nach dem Erdbeben in Japan 2011 vergleichbar sei. Darüber hinaus könne eine Unterwasserexplosion nach Angaben der Spezialisten Wellen mit einer Höhe von bis zu 100 Metern zur Folge haben.

„Business Insider“ betont, dass die Unterwasserexplosion eines Torpedos des „Status-6“ Komplexes Tonnen bestrahlten Wassers emporheben und in der Nähe der Zerstörungszone einen katastrophalen radioaktiven Regen auslösen könne. Sollte es zu einer Explosion vor der Küste von Los Angeles oder San Diego kommen, wäre die Zerstörungswirkung von radioaktiven Niederschlägen wegen des häufigen Seewindes noch größer.

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte in seiner Ansprache an die Föderale Versammlung am 1. März die neuesten russischen Waffensysteme vorgestellt, darunter auch Unterwasserdrohnen. Diese Drohnen sollen sich in einer Tiefe, mit einer interkontinentalen Reichweite und mit einer Geschwindigkeit bewegen können, die jene von U-Booten, modernsten Torpedos und allen Schiffstypen mehrfach übertrifft.

Die Drohnen könnten sowohl mit konventioneller als auch mit nuklearer Munition ausgestattet werden. Dies soll ihnen ermöglichen, eine breite Reihe an Zielen zu bekämpfen, darunter Flugzeugträgerkampfgruppen, Küstenbefestigungen und Infrastruktur. Putin hatte nicht präzisiert, ob es sich dabei um „Status-6“ handelt.

Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/20180425320470332-status-6-drohne-russische-waffen/

West-Angriff auf Syrien: Nur 22 von 105 Raketen ihr Ziel erreicht – Generalstab

25. April 2018 4 Kommentare

Nicht mehr als 22 von 105 Raketen, die von den USA, Großbritannien und Frankreich abgeschossen wurden, haben ihr Ziel in Syrien erreicht. Dies erklärte am Mittwoch der Chef der Hauptverwaltung für Operatives im russischen Generalstab, Sergej Rudskoi.

Rudskoi verwies darauf, dass laut den USA, Großbritannien und Frankreich alle abgefeuerten Raketen ihr Ziel erreicht hätten. Dabei sollen 76 Marschflugkörper das Forschungszentrum in Barsa und 29 das Lager „Him Schinschar“ getroffen haben. Insgesamt 105 Raketen seien abgeschossen worden.

„Der Generalstab der russischen Streitkräfte hat eine detaillierte Analyse der Ergebnisse der Schläge vorgenommen. Die gesammelten Teile der Raketen, die Analyse der Trichter der Explosionen und der Charakter der Zerstörungen der Objekte lassen den Schluss zu, dass nicht mehr als 22 der 105 annoncierten Raketeneinschläge im Zielbezirk fixiert wurden“, sagte Rudskoi.

In der Nacht auf den 14. April hatten die USA, Großbritannien und Frankreich Raketenangriffe auf syrische Regierungsobjekte unternommen, die angeblich für die Herstellung von C-Waffen genutzt werden. Von 02:42 Uhr bis 04:10 Uhr MESZ hatten die drei Staaten mehr als 100 Marschflugkörper und Luft-Boden-Raketen gegen Syrien eingesetzt. Die meisten dieser Raketen wurden von den syrischen Luftabwehrkräften abgefangen.

Der angebliche chemische Angriff konnte weder von russischen Militärexperten noch von den Bewohnern der Stadt Duma bestätigt werden.

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte den jüngsten Militärschlag der westlichen Koalition gegen Syrien auf das Schärfste verurteilt. Washington habe mit seinen Handlungen faktisch die Terroristen ermuntert, betonte er.

Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/20180425320467707-angriff-syrien-raketen-ziel-generalstab/

Kategorien:Aktion, Kommentar, Militärpolitik, Nachrichten, Technik Schlagwörter:

Trumps „smarte“ Raketen: Zwei Blindgänger flogen bis Russland

19. April 2018 2 Kommentare

Tomahawk-Schlag der US-Navy gegen Syrien

Nach dem US-Angriff mit „intelligenten“ Raketen auf Syrien sind Medienberichten zufolge mindestens zwei Blindgänger entdeckt und zur Untersuchung nach Russland gebracht worden. Laut Experten könnte der Fund dem russischen Militär Aufschluss über neustes militärisches Know-how des Westens geben.

„Zwei Marschflugkörper, die beim Angriff der USA auf Syrien in der Nacht zum 14. April nicht explodiert waren, sind von der syrischen Armee entdeckt worden“, berichten russische Medien unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Damaskus. Die beiden „intelligenten“ Blindgänger „wurden per Flugzeug nach Russland geschickt“. Sie seien in einem sehr guten Zustand.

Eine offizielle Bestätigung dieser Informationen von russischer Seite gibt es bislang nicht. Wenn sie jedoch stimmen, könnte das russische Militär Aufschlüsse über neuestes westliches Know-how erhalten, sagen Militärexperten.

„Obwohl Russland nie westliche Waffen nachgebaut hat, sind die beiden Funde für die russischen Spezialisten von Interesse. Denn sie könnten Aufschluss über die neusten Entwicklungen des Westens in diesem Bereich geben“, kommentierte Viktor Murachowski vom Expertenrat  der russischen Regierungskommission für die Rüstungsindustrie im Gespräch mit Sputnik.

„Insbesondere die amerikanische Rakete JASSM-ER, die die USA erstmals in einem Krieg eingesetzt haben, ist vom Interesse.“ Eine Auswertung dieser Rakete sowie der französischen und britischen Marschflugkörper könnte Russland helfen, seine Abwehrmittel und Waffen der elektronischen Kampfführung zu verbessern.

In der Nacht zum Samstag hatten amerikanische, britische und französische Schiffe und Flugzeuge mehr als 100 Marschflugkörper auf Einrichtungen in Syrien abgefeuert. Dabei soll es Berichten zufolge Verletzte gegeben haben. Getötet wurde offenbar niemand. Nach Angaben des russischen Generalstabs konnte die syrische Luftabwehr 71 Marschflugkörper abfangen.

Anlass für den Raketenangriff war die offenbar inszenierte Giftgasattacke in Duma, einem Vorort der Hauptstadt Damaskus. Laut US-Präsident Donald Trump haben die Verbündeten „smarte“ (intelligente) Raketen gegen Syrien eingesetzt.

Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/20180419320393368-smarte-us-raketen-nach-russland-geflogen/

Russische „Schwarze Löcher“ ließen britisches U-Boot Syrien nicht angreifen – Medien

17. April 2018 2 Kommentare

Ein britisches U-Boot konnte nicht an dem jüngsten Angriff auf Syrien teilnehmen, da es von russischen U-Booten verfolgt worden ist. Das berichtet die Zeitung „The Times“ unter Berufung auf militärische Quellen.

The Times“ schreibt, ein mit Marschflugkörpern ausgerüstetes britisches U-Boot der Astute-Klasse soll im Mittelmeer  mit einem oder möglicherweise zwei russischen U-Booten „Katz und Maus“ gespielt haben. Diese russischen U-Boote seien von westlichen Experten als „Schwarze Löcher“ bezeichnet worden, da sie geräuscharm seien.

Die Zeitung merkt an, zwei russische Fregatten und ein Anti-U-Boot-Flugzeug sollen ebenfalls die britische Submarine verfolgt haben. Darum sei es dem britischen U-Boot nicht gelungen, eine ausreichende Entfernung für den Angriff auf Syrien zu erreichen. Trotz der Tatsache, dass die Submarine zuvor einige Tage versucht hätte, ihre Entdeckung zu vermeiden.

Nach Angaben von „The Times“ handelte es sich bei den „Schwarzen Löchern“ um zwei russische U-Boote der Kilo-Klasse (Nato-Codename), die in der Marinebasis Tartus in Syrien stationiert sind. Diese seien mit zwei Diesel-Generatoren und einem Elektroantrieb ausgerüstet, die eine extrem geräuscharme Operation ermöglichen.

Am 14. April hatten die USA, Großbritannien und Frankreich Raketenangriffe auf syrische Regierungsobjekte geflogen, die vermeintlich für die Herstellung von C-Waffen genutzt werden. Von 2:42 Uhr bis 4:10 Uhr MESZ hatten die drei Staaten mehr als 100 Marschflugkörper und Luft-Boden-Raketen gegen Syrien eingesetzt. Die meisten davon wurden von den syrischen Luftabwehrkräften abgeschossen. Die russischen Streitkräfte beteiligten sich nicht daran, überwachten jedoch alle Raketenstarts.

Der russische Präsident, Wladimir Putin, hat die Schläge als Aggressionsakt gegen einen souveränen Staat verurteilt. Der angebliche chemische Angriff, der als Vorwand für die Schläge gedient hatte, wurde weder von den russischen Militärexperten noch von den Bewohnern der Stadt Duma bestätigt.

Schlagzeilen! Trumps „Mogel-Angriff“ auf Syrien: verdeckter Krieg gegen die Globalisten?

16. April 2018 2 Kommentare

Trumps leiser Theaterdonner über Syrien

Globalismus pur: Chinesische Zielelektronik für die Raketen auf Syrien in Händen der syrischen Luftabwehr, deshalb 71 Abschüsse?

Während vor Trumps „Mogel-Angriff“ auf Syrien fast alle völlig geblendet waren von seinen widerlichen Worten gegen Präsident Putin und Präsident Assad, erwarteten wird vom NJ keinen ernsthaften Militärschlag. Allerdings wurden auch wir von der Scheinhaftigkeit des Scheinangriffs überrascht. Dennoch: Der Angriff war schweres Völkerrechtsverbrechen.
Vor allem ist der Abschuss von 71 der 103 Raketen durch Syrien mit veralteten russischen Waffensystemen aus zweierlei Gründen von Bedeutung. Die Abschüsse könnten vielleicht die Militärführung der USA wachrütteln und die privatisierte Belieferung der Streitkräfte, auch wenn die Globaljuden das Geschäft kontrollieren, abschaffen und gleichzeitig aufzeigen, wie fatal der Globalismus für die menschliche Existenz wirklich ist. Trump könnte dadurch womöglich die entscheidenden Argumente im Kampf gegen den Globalismus bekommen. Bereits 2012 wurde in einem offiziellen Untersuchungsbericht (INQUIRY INTO COUNTERFEIT ELECTRONIC PARTS… ) des US-Senats vom 21. Mai 2012 festgestellt, dass selbst die sensiblen US-Raketensysteme millionenfach mit chinesischer „Plagiatselektronik“ ausgestattet sind. Dazu sagte der Verantwortliche für die US-Raketenabwehr, General Patrick O’Reilly: „Wir wollen nicht, dass die Zuverlässigkeit eines 12-Millionen-Doller Raketensystems von einem 2-Dollar-Ersatzteil beeinträchtigt wird.“ (REPORT 112–167) Dabei spielt es keine Rolle, ob Plagiat oder echt, denn die Elektronik für die amerikanischen Waffensysteme kommt aus China, weil Globalisten nur den Profit kennen und Land und Nation bei ihnen nichts zählen. Insofern könnten die Chinesen der syrischen Luftabwehr wichtige technische Systemdaten der Zielelektronik der US-Raketen geliefert haben, die eine so hohe Abschussrate durch die veralteten russischen BUK-Systeme erst möglich machten.
Vor diesem Hintergrund müssen wir offenbar Merkels kategorische Weigerung sehen, sich nicht an dem Militärschlag zu beteiligen. Wir wissen, dass die BW-Kampfjets zu 70 Prozent fluguntauglich, alle U-Boote und die meisten Panzer nicht mehr einsatzfähig sind. Selbst die Gewehre der Soldaten schießen unzuverlässig, die Nachsichtgläser sind ausgefallen und die billigen Schutzwesten der Soldaten lassen Geschosse durch. Für die privat-globalistischen BW-Ausstatter zählt natürlich auch nur der Profit und nicht das Leben der Soldaten bzw. die Sicherheit der Nation. Das ist das Wahrzeichen der globalistischen Geisteskrankheit. Allerdings wird bei einer „Waffensparte“ der BW nicht gespart„650.000 Euro werden in diesem Jahr für Umstandsmode für schwangere Soldatinnen ausgegeben.“
Jedenfalls bestätigen die Systemmedien zwei Tage nach Trumps „Mogel-Angriff“ NJ-Analysen von vergangener Woche. Auch die schreckliche, widerliche Wortwahl Trumps sollte vielleicht dazu dienen, seine globalistischen Feinde darüber hinwegzutäuschen, dass das Ganze eine abgekartete Sache war, um letztlich doch noch den amerikanischen Militärabzug aus Syrien durchsetzen zu können. Der Militäreinsatz hat nichts daran geändert„dass die amerikanischen Truppen in Syrien nach dem Willen von US-Präsident Donald Trump so schnell wie möglich zurückkehren. Präsidentensprecherin Sarah Sanders: ‚Der Präsident hat klar gemacht, dass er möchte, dass die US-Streitkräfte schnellstmöglich nach Hause kommen.'“…..

Quelle und weiter: http://www.concept-veritas.com/nj/sz/2018/04_Apr/16.04.2018.htm

Analyse des US-Raketenangriffs auf Syrien – Russland gewinnt ohne einzigen Schuss

Der Politik-Experte und Journalist Wiktor Marachowskij hat in einem Artikel für die Nachrichtenagentur RIA Novosti die Folgen des jüngsten westlichen Angriffs auf Syrien analysiert. Unter anderem unterstreicht er, dass die Reaktion der westlichen Medien auf den Angriff nicht mit der Stellungnahme der westlichen Spitzenpolitiker übereingestimmt hat.

In der Welt der realen Fakten seien die Zahlen festgelegt: 103 Raketen seien abgefeuert worden, schreibt der Journalist.

US-Präsident Donald Trump, der versprochen habe, dass diese Raketen „neu und klug“ sein sollten, habe nochmals alle überspielt: hauptsächlich seien alte Tomahawks eingesetzt worden. Im Anflug auf alle strategisch wichtigen Objekte seien sie von auch alten syrischen Flugabwehrsystemenabgeschossen worden, die in der Sowjetunion gerade für Einsätze gegen Tomahawks entwickelt worden wären.

Die Briten hätten acht SCALP-Raketen abgefeuert, die Franzosen – acht SCALP-Raketen von Kampfjets und drei von Schiffen. Laut den russischen Luftstreitkräften gab es aber keine französischen Kampfjets Rafale am Himmel über Syrien.

Was den Schaden angeht, kann laut dem Journalisten folgendes festgestellt werden:

  • Keine Zivilisten seien ums Leben gekommen
  • Kein Soldat der syrischen Armee sei getötet worden
  • Kein Flugzeug oder Hubschrauber der syrischen Armee sei zerstört worden
  • Es habe kein zufälliges Eindringen in die Verantwortungszone der russischen Flugabwehrsysteme gegeben
  • Kein Flugplatz der syrische Streitkräfte sei betroffen worden
  • 71 der 103 Raketen seien verloren worden

Die tatsächliche Wirkung der Aktion sei noch geringer gewesen, als die Wirkung des Angriffs auf den Militärflugplatz al-Schairat vor einem Jahr, betont Marachowskij.

Im Folgenden entwickelte sich die zentrale Schlacht vor allem im Medienraum, schreibt der Journalist. Die Schlacht habe um die Frage begonnen, wie man das Geschehene verstehen solle.

Donald Trump, Emmanuel Macron und Theresa May würden darauf bestehen, dass es ein muskulöser und abgewogener Vergeltungsschlag gewesen wäre, dass die Ziele erreicht seien und sich die Möglichkeiten für den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad, Chemiewaffen zu herstellen, verringert hätten.

Die Medien der westlichen Länder seien aber davon nicht überzeugt, dass der Angriff schwer und vernichtend gewesen sei, unterstreicht Marachowskij. Die Onlinezeitung „The Huffington Post“ stellt zum Beispiel Folgendes fest:

  • Trumps Ziel war, „Assads Handlungen“ zu verhindern – dieses wurde nicht erreicht.
  • Alle strategisch bedeutsamen Ziele seien unter dem russischen „Abwehrschirm“ geblieben – Trump habe es nicht gewagt, diesen anzugreifen.
  • Assad werde „die Offensive nicht stoppen“, und man habe Russland „nicht herausgefordert“.

Die Agentur Reuters zieht im Kommentar „Die reale Gefahr in Syrien ist Russland“ folgende Schlussfolgerungen:

  • Assad „hat im sechsjährigen Krieg fast gewonnen“ und wolle nicht aufhören;
  • Moskau habe im Voraus gewarnt, dass im Fall einer Bedrohung des Lebens russischer Soldaten nicht nur Raketen, sondern auch deren Träger abgeschossen würden. Damit habe es diese Aktion in etwas Zielloses verwandelt. Laut der Agentur sind weder die USA noch Russland an einem echten Kampf miteinander in Syrien interessiert.
  • Russland zeige, wie man maximale Ziele mit relativ wenigen Kräften erreichen könne.

Das heißt, Moskau habe, ohne eine einzige Salve aus seinen S-400 und Panzirs abgefeuert zu haben, effektiv Rahmen geschaffen, in denen der Westen Russland bildlich nicht erhört habe, schließt Marachowskij.

Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/20180415320351031-usa-syrien-raketenangriff-analyse/