Archiv

Archive for the ‘Technik’ Category

Auf der militärischen Überholspur: China löst USA als dominante Macht im Südchinesischen Meer ab

24. Februar 2018 3 Kommentare
Auf der militärischen Überholspur: China löst USA als dominante Macht im Südchinesischen Meer ab
China enthüllt seinen J-20-Tarnkappenjäger während einer Luftfahrtschau 2016 in Zhuhai, Provinz Guangdong, China.
China stellt die US-amerikanische Luftüberlegenheit in Ostasien infrage und hat sich bereits als gewaltige Seemacht erwiesen. Das geht aus dem kürzlich veröffentlichten Bericht eines britischen Militär-Forschungsinstituts hervor. RT sprach dazu mit einem Rüstungsexperten.

Das „International Institute for Strategic Studies“ (IISS) hob in einer Pressemitteilung für seinen vergangene Woche veröffentlichten Jahresbericht „Military Balance“ die rasche Modernisierung der chinesischen Land- und Seestreitkräfte hervor und bezeichnete Chinas Fortschritte in der Luft- und Raumfahrtverteidigung als „bemerkenswert“.

„Die sich abzeichnende Waffenentwicklungen und breiterer verteidigungstechnischer Fortschritt bedeuten, dass China zu einem globalen Verteidigungsinnovator geworden ist und den Westen nicht nur einholt“, sagte John Chipman, Generaldirektor des IISS.

Der Luftfahrtexperte Andreas Rupprecht, der mehrere Bücher zum Thema Chinas Militärluftfahrt verfasste, darunter Titel wie „Flashpoint China“ und „Moderne Kampfflugzeuge Chinas“, erklärte auf Anfrage von RT Deutsch, dass Peking gewaltige Schritte in der militärischen Luftfahrt gemacht habe. Er sagte:

China baut seine Stellung in Fernost konsequent aus, mit dem Ziel, nicht nur als Regionalmacht die dominierende Macht in Fernost zu sein, sondern auch ein Gegengewicht zu den USA im Pazifik darzustellen. Ähnlich wie die USA in ihrer Geschichte langsam, aber sicher und immer zielstrebig ihren Einflussbereich in der Karibik und später im Pazifik – siehe Hawaii und Guam – ausgebaut haben, machen dies nun die Chinesen im Südchinesischen Meer, den sie als ihren „Hinterhof“ betrachten.

Weiterlesen …

Russlands Armee bildet „Division der Zukunft“

22. Februar 2018 1 Kommentar

T-14 Armata (Archivbild)Russlands Verteidigungsministerium will eine Division der Zukunft bilden, der alle modernsten Kampfmittel und Technik zur Verfügung gestellt werden, wie die russische Zeitung „Iswestija“ am Donnerstag schreibt.

Die zweite motorisierte Gardeschützendivision wird demnach die erste Armeeabteilung sein, die modernste Armata-Panzer, Panzerhaubitzen Koalizija, Schützenpanzer Kurganets und Radpanzer Bumerang bekommen soll.

Zunächst wollte das Ministerium die modernste Technik zwischen verschiedenen Einheiten verteilen. Doch Ende 2017 wurde entschieden, eine Division der Zukunft zu schaffen, die unter anderem modernste Leitsysteme und unbemannte Flugapparate erhalten wird. Lieferungen der neuen Technik im großen Umfang sollen zum Jahr 2020 kommen. Bis dahin soll die Technik in einer der berühmtesten Divisionen des Landes die Truppenerprobung durchlaufen.

Früheren Angaben zufolge plant das russische Verteidigungsministerium, die Seefliegerkorps und die Raketenabwehr der Pazifik-Flotte zu einer kräftigen Armee mit einem Stab auf Kamtschatka zu vereinen.

Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/20180222319661011-russland-armee-zukunft-fortschritt-technik/

Russlands Hyperschall-Waffe: Größtes Geheimnis der Iskander-Rakete gelüftet

Raketenkomplex IskanderRussland verfügt bereits über Hyperschall-Waffen, schreibt die Zeitung „Rossijskaja Gaseta“ am Montag.

So könne die Rakete „Iskander“ eine Geschwindigkeit von sechs Mach erreichen, verriet Valeri Drobinoga, einer der Entwickler dieses operativ-technischen Komplexes, in einem Interview für die Zeitung.

„Das ist die weltweit erste Rakete, die mit so einer Geschwindigkeit fliegt, auf der ganzen Flugbahn lenkbar ist und eine minimale effiziente Streuungsfläche hat. Die effiziente Streuungsfläche zeigt die Radarauffälligkeit des jeweiligen Objekts. Gegenstände, die komplett unsichtbar sind, konnten bisher nicht entwickelt werden, aber die Stealth-Technologien können eine Rakete in ein Ziel verwandeln, das so groß wie ein zusammengeklappter Regenschirm ist und von einem großen Radar kaum bemerkt wird.“

Das ist aber nur ein Vorteil der „Iskander“-Rakete. Noch wichtiger ist, dass sie das Ziel unter allen Umständen treffen wird, denn sie kann weder von bereits vorhandenen noch von Luftabwehrwaffen abgeschossen werden, die erst entwickelt werden. Um die Rakete auf das Ziel anzuweisen, seien höchstens fünf Minuten nötig, erläuterte ein Offizier der russischen Luftabwehrtruppen.

„Als erstes startet die Raketenbedienung die Turbine und senkt die Hebeböcke. Wenn sich diese auf die Erde stützen, wird das Dach der zwölf Meter hohen Anlage geöffnet (vollständig oder nur teilweise – das hängt von der Zahl der zu startenden Raketen ab)“, erläuterte der Offizier weiter. „Die Rakete verlässt die Startanlage mit einer gewaltigen Beschleunigung – der Startabschnitt ist der gefährlichste. Dank der komplizierten Konstruktion und einem besonderen Spezialanstrich verwandelt sich die sieben Meter lange Rakete in einen kleinen Strich auf dem Radarbildschirm. Dieser erreicht sehr schnell die Höhe von 50 Kilometern, wendet dort und beginnt, sich auf das Ziel zu stürzen. Im Unterschied zu ‚Topol‘- oder ‚Jars‘-Raketen, die vom Orbit nur im Sinne der physikalischen Gesetze fallen, manövriert die ‚Iskander‘-Rakete die ganze Zeit intensiv und hat dabei eine unvorhersehbare Flugbahn.“

„Wir wissen selbst nicht, wo sich die Rakete im nächsten Moment befinden wird“, sagte ein Mitarbeiter des Maschinenbaubetriebs in Kolomna (Gebiet Moskau), wo die „Iskander“-Raketen gebaut werden. „Sie entscheidet das selbst. In der Sprache der Ingenieure heißt das ‚Handeln nach nicht gesetzmäßigem Prinzip‘. Die Überbelastungen beim Manövrieren schwanken zwischen 20 und 30 Einheiten. Um eine ‚Iskander‘-Rakete zu vernichten, müsste die Abfangrakete sich mindestens doppelt so schnell drehen, aber solche Raketen gibt es noch nicht.“

Im Arsenal der „Iskander“-Raketen gebe es auch einen Marschflugkörper, der eine flache Flugbahn habe, so der Mitarbeiter. „Innerhalb einer Minute kann eine Anlage dieses Komplexes zwei Raketen jeden Typs auf verschiedene Ziele abfeuern.“

Quelle: https://de.sputniknews.com/zeitungen/20180212319504006-iskander-rakete/

Russische Militärs testen neue Abfangrakete

12. Februar 2018 1 Kommentar

Russische Militärs haben eine modernisierte Rakete des Raketenabwehrsystems erfolgreich getestet. Das berichtet am Montag die Zeitung des russischen Verteidigungsministeriums „Krasnaja Swesda“. Ein entsprechendes Video ist auf dem YouTube-Account des Ministeriums veröffentlicht.

Der Test fand laut der Zeitung auf dem Startplatz Saryschagan in Kasachstan statt. Wie der stellvertretende Befehlshaber der Luft- und Raketenabwehrkräfte Russlands, Oberst Andrej Prichodko, mitteilte, habe die neue modernisierte Rakete des Raketenabwehrsystems ihre Aufgaben erfolgreich erfüllt und ein angenommenes Ziel getroffen.

Das Ziel des Raketenabwehrkomplexes, das derzeit in den Luft- und Weltraumstreitkräften eingesetzt wird, besteht darin, die russische Hauptstadt Moskau vor Luftoffensivmitteln zu schützen.

Prichodko erklärte, die taktisch-technischen Eigenschaften der Rakete, wie zum Beispiel Reichweite, Genauigkeit und Betriebsdauer, würden alle Feuerwaffen wesentlich übertreffen, die heute in Dienstgebrauch seien.

„Es besteht kein Zweifel, dass diese Abwehrrakete, sowie alle Komponenten der Raketenabwehr, ihre Aufgaben für die Gewährleistung des Schutzes des festgelegten Gebiets erfüllen können“, so Prichodko.

Er merkte an, die Abwehrrakete könne Interkontinentalraketen der neuen Generation abwenden, die mit Komponenten zum Schutz vor Raketenabwehrsystemen ausgerüstet seien.

Quelle: https://de.sputniknews.com/technik/20180212319499056-russland-abfangrakete-tests-erfolgreich/

Nach Abschuss in Syrien: Russland macht seine Su-25 resistent gegen Fliegerfaust

12. Februar 2018 3 Kommentare
Su-25 (Archivbild)

Nach dem tödlichen Abschuss der Su-25 in Idlib schickt Russland nach Angaben der Regierungszeitung „Rossijskaja Gaseta“ modernisierte Erdkampfflugzeuge nach Syrien, die gegen schultergestützte Abwehrraketen sicher geschützt sind.

Auf dem Luftstützpunkt Kubinka bei Moskau steht eine große für die Lieferung an die Truppen bereite Menge von wirklich Supererdkämpfern Su-25 SM3 („Saatkrähe“), schreibt das Blatt am Sonntag.

„Unter der bekannten Bezeichnung werden de facto Flugzeuge einer neuen Generation in Dienst gestellt werden. Sie sind mit neuen elektronischen Bordanlagen ausgestattet, die es erlauben, modernere Raketen, darunter auch Lenkflugkörper sowie Lenkbomben, einzusetzen.“

Nach der Modernisierung sind die Erdkampfflugzeuge dem Blatt zufolge in der Lage, nicht nur alle Arten von Bodenzielen zu bekämpfen, sondern auch Luftkämpfe zu führen. „Die Maschinen können Geschwindigkeiten bis zu 1.000 km/h erreichen, geraten allerdings selbst bei nur 100 km/h nicht ins Trudeln. Die Kampfhöhe der Su-25 SM3beträgt 10.000 Meter, die Maschine kann 1850 km ohne nachzutanken fliegen.“

Eine Su-25 SM3 könne nun auch Drohnen wirkungsvoll bekämpfen, schreibt das Blatt.

Die unter dem Spitznamen „Saatkrähen“ bekannten Maschinen seien auch mit dem Satellitennavigationssystem GLONASS ausgerüstet. Spezialisten behaupten: dieses System könne den Endpunkt des Flugs bis auf zehn Meter genau festlegen.

Durch alle Neuerungen habe sich der Gefechtswert des alten Erdkampfflugzeuges verdreifacht, schreibt die Zeitung.

Dabei haben die Erdkampfflugzeuge praktisch einen absoluten Schutz gegen schultergestützte Luftabwehrraketen bekommen. „In Russland hatte man es geschafft, ein Antilenkwaffensystem zu entwickeln, das vor infrarotgelenkten Luftabwehrraketen der Typen Stinger und Igla schützt.“

Das Antilenkwaffensystem heißt „Witebsk“ und damit sind schon alle Hubschrauber Ka-52 versehen. Mit diesem System sind auch die Hubschrauber Mi-8 in Syrien ausgestattet. „Das System hat seine Effektivität bereits bestätigt, so das Blatt.

„Ein russischer Hubschrauber Mi-8 mit humanitärem Hilfsgut war am 8. Oktober 2016 in der Provinz Hama in Syrien mit schultergestützten Luftabwehrraketen beschossen worden. Die Rakete verfehlte das Ziel. Bis heute ist keiner der mit diesem System ausgestatteten russischen Hubschrauber mithilfe von schultergestützten Luftabwehrraketen abgeschossen worden.“

Neben „Witebsk“ ist die Su-25 SM3 auch mit Systemen der elektronischen Kampfführung ausgestattet, die die Bekämpfung der Erdkampfflugzeuge mit Raketen, die mithilfe von Funkortung gelenkt werden, erschweren. Auf diese Weise werden die Erdkampfflugzeuge fast unverwundbar, resümiert das Blatt.

Quelle: https://de.sputniknews.com/technik/20180211319497953-su-25-erdkampfflugzeug-abwehrraketen-glonass/

MIR – LUFTIGE HÖHEN

„Luftige Höhen“

Wir wissen ja alle und bekommen es in Schulen und von den medien in die Köpfe gedröhnt, dass Hai-Tech aus Amärrika kommt („Hai“ wie in „gierige Konzerne“). Hai-Tech Super Flieger (die unbrauchbar sind), Super Schiffe (die unbrauchbar sind) und vieles mehr an Super (in der Regel unbrauchbarem) Hai-Tech. Immer und alles aus idiotistan mit gelegentlich mal Krümeln aus einem anderen wertewestlichen Vasallen-Land. Ein aktuelles und wichtiges Beispiel dafür sind all die unbemannten Fahrzeuge, Drohnen, usw, die die amis – natürlich. Sind ja amis – ziemlich durchgängig als Mordmaschinen entwickeln, bauen und einsetzen.

Bei den Russen, so muss man wohl glauben, werden höchstens Fehlprodukte aus Holz und Rost gebaut und von besoffenen Leuten fehlbedient…

Foto Sputnik – Russian Helicopters

Nun, nicht ganz: Die Russen haben gerade ohne viel Tamtam und Lärm eine (Welt!) Neuheit serienreif gemacht und in die Produktion gebracht. Einen unbemannten Hubschrauber. „Hat der wertewesten schon lange!“ wird vielleicht jemand anmerken und dabei an den österreichischen Schiebel S-100 denken. Stimmt, nur dass diese (übrigens unverdient weithin unbekannten) Geräte gerade mal ca. 30 kg transportieren können und relativ primitiv sind (was keineswegs die Leistung der Ösis schmälern will).

Der russische unbemannte Hubschrauber hat eine Nutzlast von ca. 150 kg und kann die ca. 600 km weit transportieren….

Quelle Text und weiter: http://vineyardsaker.de/2018/02/08/mir-luftige-hoehen/#more-624

In welchem Fall verkauft Russland S-400-Komplexe an USA? Rostec-Chef klärt auf

11. Februar 2018 1 Kommentar

Luftabwehrsystem S-400 (Archivbild)

Russland kann laut dem Chef des russischen Technologiekonzerns Rostec, Sergei Tschemesow, Raketenabwehrsysteme S-400 „Triumf“ an die USA verkaufen. In einem Interview für die US-Zeitung „The Washington Post“ hat er offenbart, unter welchen Bedingungen dies erfolgen kann.

„Das S-400 ist kein offensives System; es ist ein Verteidigungssystem. Wir können es an die Amerikaner verkaufen, falls sie es wollen. Es gibt also aus strategischer Sicht wirklich kein Problem. Und für Russland sehe ich aus sicherheitspolitischer Sicht keine Probleme“, sagte Tschemesow gegenüber „The Washington Post“. Mit diesen Worten antwortete er auf die Frage, warum Russland S-400-Komplexe an die Türkei, die Nato-Mitglied ist, verkauft hatte.

Der Rostec-Chef fügte hinzu, die Nachfrage nach Raketenabwehrsystemen sei groß, da viele Länder ihren Luftraum abzusichern wollten.

Viele Länder wollen solche Systeme kaufen, und wir haben viele Bestellungen. Ich sage nicht, dass wir nicht mit den Amerikanern konkurrieren – das tun wir natürlich. Aber nach meinen Informationen ist unser System besser“, so Tschemesow.

Das Langstrecken-Flugabwehrraketensystem S-400 „Triumf“ (Nato-Code SA-21 Growler) ist für die Bekämpfung von Stör-, AWACS-, und Aufklärungs-Flugzeugen, von Flugzeugen strategischer Fernfliegerkräfte, von operativ-taktischen ballistischen Raketen, von ballistischen Raketen mittlerer Reichweite, von Hyperschall-Zielen und anderen modernen offensiven Flugmitteln bestimmt. Der Triumf-Komplex hat eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern für Flugziele und bis zu 60 Kilometern für ballistische Ziele im Höhenbereich zwischen einigen Metern und einigen Dutzenden Kilometern.

Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/20180211319484765-russland-usa-s-400-raketenabwehrsystem-verkauf/