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Archive for the ‘Schuldenschnitt’ Category

Michael Pento: »Im Juli 2018 wird die Realität schlagend«

12. Oktober 2017 1 Kommentar

Eingangs dreht sich das Gespräch um die katastrophale Situation in Puerto Rico, welches im Mai 2017 offiziell den Staatsbankrott erklärte. Nachdem die Karibikinsel unlängst extrem schwer von Hurrikan Maria getroffen wurde, äußerte US-Präsident Donald Trump, dass die Schulden Puerto Ricos für nichtig erklärt werden sollen. CNBC zitierte Trump am 3. Oktober 2017 mit den Worten:

»Sie schulden Ihren Freunden an der Wall Street eine Menge Geld und wir werden dieses auslöschen. Sie werden sich davon verabschieden. Ich weiß nicht, ob es Goldman Sachs ist, aber wer immer es ist, sie können es in den Wind schreiben.«

Michael Pento dazu:

»Puerto Rico hat $ 70 Milliarden Schulden in den Büchern und weitere $ 30 Milliarden außerhalb der Bilanzen an ungedeckten Rentenverpflichtungen. Es gibt auf der Insel nur 1 Million Menschen, welche tatsächlich arbeiten. Da sind $ 100 Milliarden an Schulden und nur 1 Million arbeitender Menschen?! Selbstverständlich wird es zum Zahlungsausfall kommen. …

»Was ich äußerst treffend finde, ist dass Trump sehr ehrlich gesagt hat, dass wir [die Schulden] loswerden, sie für nichtig erklären. Die Schulden werden gestrichen. Er sagt privaten Gläubigern, wie Goldman Sachs, Pensionsfonds und Bondhaltern also, dass sie annähernd, wenn nicht genau, null Cents für ihren Dollar zurückbekommen. Dies ist ein ausdrücklicher Zahlungsausfall. …

Damen und Herren, bitte hören Sie mir zu: die Regierungen der Welt, darunter die der Vereinigten Staaten, Puerto Ricos, Griechenlands, Chinas, Japans und der Eurozone, sie werden ihre Schulden nicht zurückzahlen, entweder ausdrücklich oder durch Inflation. Das ist, was gerade passiert und dieser Zustand wird sich mit der Zeit nur noch verschlimmern.«

Quelle und weiter: http://n8waechter.info/2017/10/michael-pento-im-juli-2018-wird-die-realitaet-schlagend/

Egon von Greyerz: Weltweite Vermögensvernichtung und Hyperinflation

21. Dezember 2015 Kommentare aus

Egon von Greyerz: Weltweite Vermögensvernichtung und Hyperinflation

Egon von Greyerz im Gespräch mit Eric King von King World News, veröffentlicht am 20.12.2015


Egon von GreyerzEgon von Greyerz: “Eric, wie erwartet verpfuscht die FED ihre Geldpolitik total. Um das Gesicht zu wahren mussten sie die Zinsen erhöhen. Hätten sie das nicht getan, hätten die Märkte das Vertrauen in die FED vollkommen verloren und das hätte weltweit Panik ausgelöst.

Obwohl eine Zinserhöhung unbegründet war, hatte die FED keine Wahl. Aber wie ich bereits vor der Erhöhung angenommen hatte, wurde das Gerücht gekauft und als Tatsache verkauft und nun ist der DOW die letzten zwei Handelstag um 620 Punkte gefallen. Bedenken Sie, dass diese Zinserhöhung von 99 % der Markt-Teilnehmer erwartet wurde.

Die FED hat es natürlich aus der Kurve getragen. Die hätten das Kredit-Wachstum und die Asset-Blasen schon vor langer Zeit abwürgen sollen. Aber wie üblich kommen sie zu spät und haben die Zinsen seit sieben Jahren bei null belassen und damit massive Blasen bei Aktien, Immobilien und Bonds angeheizt.
Wirtschaftsbedingungen verschlechtern sich rapide.

Quelle und weiter: Egon von Greyerz: Weltweite Vermögensvernichtung und Hyperinflation

siehe auch:
FED-Zinserhöhung: Öl auf ein bereits loderndes globales Finanzmarkt-Inferno
Egon von Greyerz: »Das Bankensystem wird nicht überleben« (Video)

Nach ausbleibender Schuldentilgung gegenüber Russland – Ukraine erkennt Default an

18. Dezember 2015 4 Kommentare
Ukraine schuldet Russland 3 Mrd. US-Dollar

Nach der ausbleibenden Tilgung von Schulden an Russland in Höhe von drei Milliarden US-Dollar aus einer Staatsanleihe hat die Ukraine ihre Insolvenz im Grunde genommen anerkannt. Das geht aus einem am Donnerstag in Kiew veröffentlichten Schreiben des ukrainischen Finanzministeriums hervor.

Zuvor hatte der Internationale Währungsfonds (IWF) diese Verbindlichkeiten gegenüber Russland nicht als eine kommerzielle, sondern als eine souveräne Staatsschuld eingestuft, die die Ukraine nicht zum vereinbarten Termin zurückzahlen kann. Die Summe wäre am 20. Dezember fällig. Zugleich wich der Fonds von seiner alten Regel ab, wonach insolvente Länder keine IWF-Kredite erhalten dürfen, und sicherte Kiew weitere Finanzspritzen zu.

Das ukrainische Finanzministerium sehe sich gezwungen, „unter dem Druck des IWF zu handeln, weil Kiew nicht in der Lage ist, diese Schulden zum 20. Dezember zu tilgen. Wir sind zu Verhandlungen bereit“, hieß es.

Zuvor hatte Russland vorgeschlagen, die Verbindlichkeiten auf drei Jahre umzuschulden. Demnach sollte die Ukraine 2016, 2017 und 2018 jeweils eine Milliarde Dollar zurückzahlen. Dafür forderte Russland vom IWF oder von Brüssel oder von Washington Finanzgarantien, die aber abgelehnt wurden. Russlands Präsident Wladimir Putin kündigte Rechtsmittel gegen die Ukraine an. Darauf erklärte der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk, dass Kiew dazu bereit sei.

Citi-Prognose: Griechenland droht mit Euro Inflation von 22,5 Prozent

22. Juli 2015 3 Kommentare

USA wollen Schuldenschnitt

Schlechte Nachrichten für Angela Merkel und Wolfgang Schäuble: Die Citi-Prognose für Griechenland ist verheerend. (Foto: dpa)

Schlechte Nachrichten für Angela Merkel und Wolfgang Schäuble: Die Citi-Prognose für Griechenland ist verheerend. (Foto: dpa)

Die USA glauben zu erkennen, dass sich auch Deutschland beim Thema Schuldenschnitt für Griechenland bewegt. Allerdings könnte alle Planspiele bald obsolet sein: Die Citi erwartet für Griechenland einen Anstieg der Arbeitslosigkeit auf 29 Prozent – und eine Inflation von 22,5 Prozent, wenn das Land im Euro bleibt. Ökonomen sind daher überzeugt: Spätestens im nächsten Jahr kommt der Grexit….

Quelle und weiter: Citi-Prognose: Griechenland droht mit Euro Inflation von 22,5 Prozent