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Russland kann Nato-Länder vom Internet abschneiden – Britischer Militär

InternetDer Chef des Verteidigungsstabs der britischen Streitkräfte und Air Chief Marshal Stuart Peach hat laut der Zeitung „Financial Times“ erklärt, dass die russische Seekriegsflotte eine Gefahr für die Sicherheit der Europa und die USA miteinander verbindenden transatlantischen Tiefseekabel darstellen könne.

„Die Risiken für unsere Allianz (Nato – Anm.d. Red.) nehmen weiter zu.  Als Antwort auf die Gefahr, die von der Modernisierung der russischen Seekriegsflotte – von den atomgetriebenen sowie konventionellen U-Booten und  Überwasserschiffen –  ausgeht, müssen Großbritannien und die anderen atlantischen Bündnispartner ihre Aufmerksamkeit vor allem auf diese Missionen und Aufgaben richten, die den Schutz der maritimen Kommunikationslinien  zum Ziel haben“, betonte Peach in seiner Rede im Royal United Services Institute (RUSI) am Freitag.

Er machte zudem darauf aufmerksam, dass ein Abreißen oder  eine Vernichtung von Kabeln  zu sofortigen und desaströsen Ausfällen im internationalen Handel  sowie im Internet führen würde, weshalb die Nato die eigenen Seestreitkräfte entwickeln sollte, um nicht hinter Russland zurückzubleiben.

„Das muss nicht innerhalb von Jahren, sondern innerhalb von Monaten getan werden“, unterstrich Peach.

Zuvor hatten die Vertreter des Westens Russland beschuldigt, angeblich eine Bedrohung für die Nato-Länder darzustellen. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte diese Vorwürfe mehrmals zurückgewiesen, wobei er betonte, dass die Handlungen Moskaus eine Reaktion auf die Entfaltung des US-Raketenabwehrsystems seien.

Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/20171215318711933-nato-internet-abschneiden-russland/

„Wir werden sowieso schuld sein“:Russische Botschaft kritisert NSA nach Times-Artikel

17. August 2017 1 Kommentar

Ein NSA-Logo auf einem Computer-BildschirmDie russische Botschaft in Großbritannien hat auf ihrer Twitter-Seite den Artikel der Times-Zeitung kommentiert. In dem Beitrag wird behauptet, dass russische Hacker durch Wi-Fi in Hotels Gäste ausspionieren würden.

Die Behörde erinnerte in ihrem Tweet daran, dass die Software, die die Übeltäter einsetzen, ursprünglich vom US-Geheimdienst NSA entwickelt worden sei.

„Die NSA versorgt großzügig Hacker aus aller Welt mit Werkzeugen? Warum nicht – denn dafür werden ja sowieso die Russen verantwortlich gemacht.“
​In dem Times-Artikel geht es um die Hackergruppe „Fancy Bear“, der die westlichen Medien Kontakte zu Russland vorwerfen. Dabei liegen keine Beweise vor, dass es diese Kontakte wirklich gibt oder dass Mitglieder der Gruppe Russen sind.

Im vergangenen Mai hatte es einen massiven Cyberangriff mit der Erpressersoftware „WannaCry“ gegeben. Betroffen wurden insgesamt etwa 200.000 Computer in 150 Ländern. Die Rechner wurden von einem Virus befallen, der sie verschlüsselte und Lösegeld verlangte. Später berichtete die Zeitung „Financial Times“ unter Berufung auf Fachleute im Bereich der Cybersicherheit, dass das Exploit der amerikanischen Geheimdienste „Eternal Blue“, das Schwachstellen bei Programmen findet und sie ausnutzt, bei dem WannaCry-Angriff auch zum Einsatz gekommen sei.

Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/20170817317057168-russland-botschaft-nsa-hacker/

Neue Studie der DLR: Hacker können mit einfachsten Mitteln Kampfflugzeuge der Bundeswehr kapern

14. Juli 2017 7 Kommentare
Neue Studie der DLR: Hacker können mit einfachsten Mitteln Kampfflugzeuge der Bundeswehr kapern
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat die Bundeswehr darüber informiert, dass es Mitarbeitern gelungen ist, mit geringen Mitteln eine Cyberattacke gegen Kampfflugzeuge der Luftwaffe durchzuführen und die Kontrolle über diese zu übernehmen.

In einem Testprojekt hatte eine Forschungsgruppe des DLR aufzeigen können, dass es mit einer Ausrüstung im Wert von weniger als 5.000 Euro möglich war, eine Cyberattacke durchzuführen, die die Operationen von Flugzeugen der Luftwaffe zum Erliegen bringen würde.

Der Chef des Luftfahrtamtes der Bundeswehr, Generalmajor der Luftwaffe Ansgar Rieks, hat in Reaktion auf die Erkenntnisse des DLR eine neue Initiative zur Cybersicherheit in der Luftfahrt ins Leben gerufen. Der Generalmajor zeigte sich von der Aufdeckung der Anfälligkeiten bei Flugzeugen der Bundeswehr schockiert:

Die Aussicht, dass dies im realen Leben geschehen kann, ist erschreckend. Angesichts dieser Herausforderung untätig zu bleiben, käme einer großen Fahrlässigkeit gleich“, so Rieks gegenüber Journalisten.

Auf einer Sicherheitskonferenz in Bückenberg betonte der Chef des Luftfahrtamtes der Bundeswehr zudem, dass das Militär sich nicht nur auf technische Probleme konzentrieren sollte, die in der Bordsoftware auftauchen könnten. Angesichts der wachsenden Risiken und Bedrohungen durch Cyber-Kriminalität dürfe man nicht die Augen vor der Möglichkeit einer feindlichen Cyber-Attacke auf die Luftfahrt-Infrastruktur verschließen. Die Armee müsse sicherstellen, „dass Flugzeuge der Bundeswehr nicht vom Boden oder von einem Passagier in der Luft übernommen werden können“.

Bis 2021 soll Cyberkommando stehen…..

Quelle und weiter: https://deutsch.rt.com/inland/54053-neue-studie-dlr-hacker-bundeswehr-flugzeuge-kapern/

Der Getriebene: US-Präsident verwirft Pläne für Cyber-Kooperation mit Russland

10. Juli 2017 7 Kommentare
Der Getriebene: US-Präsident verwirft Pläne für Cyber-Kooperation mit Russland

Ob er es bereits im Vorfeld ahnte oder nicht: Trump hatte die Rechnung ohne die Neocons in den eigenen Reihen gemacht. Wenige Stunden nach Verkündung des Vorhabens machte der US-Präsident einen Rückzieher.

Dabei wollte US-Präsident Donald Trump die Gunst der Stunde nutzen. Es sei an der Zeit, die lähmende Debatte um eine vermeintliche und bis zum heutigen Tag unbewiesene Einmischung des Kremls in die zurückliegenden US-Wahlen hinter sich zu lassen. Trump, wohlwissend um die ihn aus Washington beobachtenden Falken, legte jedoch zunächst Wert darauf, unter Beweis zu stellen, dass er den russischen Präsidenten Wladimir Putin wegen der vermeintlichen Einmischung in die US-Wahlen hart ins Gericht genommen habe.

Zweieinhalbstündiges Gespräch bereits ein wichtiger Schritt

Ganze 40 Minuten habe er, wie die New York Times berichtete, Putin einem „Pressing“ unterzogen.

Putin soll sich demnach unbeeindruckt gezeigt und die Vorwürfe einer russischen Einmischung vehement weiter von sich gewiesen haben.

Dann die von vielen Beobachtern erhoffte faustdicke Überraschung nach der ersten Begegnung der angeblichen „Männerfreunde“ auf dem Hamburger G20-Gipfel: Nicht nur hatten sich beide Staatsoberhäupter über zwei Stunden lang ausgetauscht – dies alleine galt vielen schon als beachtlicher Erfolg -, die Gespräche zeitigten auch pragmatische Ergebnisse. Zum einen einigte man sich auf eine Waffenruhe in drei syrischen Provinzen.

Zum anderen verkündete Trump, dass man sich aufgrund seiner Initiative auf eine gemeinsame Sondereinheit im Kampf gegen Cyberkriminalität geeinigt habe. Via Twitter verkündete Trump:

Putin und ich haben darüber diskutiert, eine engmaschige Einheit zur Cybersicherheit aufzubauen, um das Hacken von Wahlen und viele andere negative Dinge sicher zu verhindern.

Quelle und weiter: https://deutsch.rt.com/international/53849-getriebene-us-prasident-verwirft-plane-cyber-sicherheit/

Weltweiter Schlag gegen Kinderporno-Szene

6. Mai 2017 10 Kommentare

Sie dachten, sie hätten leichtes Spiel: Im Darknet wuchs ein riesiges Netzwerk mit Kinderpornos. Binnen Monaten hatten 150 000 Nutzer Zugriff. Irgendwann machte der kriminelle Gründer den entscheidenden Fehler. Das FBI schlug zu.

Internationalen Ermittlern ist ein großer Schlag gegen einen weltweiten Kinderpornoring gelungen. Rund 900 Menschen seien weltweit festgenommen worden, knapp 370 davon in Europa, teilte Europol am Freitag in Den Haag mit. 296 sexuell missbrauchte Kinder seien identifiziert oder gerettet worden, teilten das FBI in Washington und Europol in Den Haag am Freitag mit. Die bislang geheim gehaltene Operation dauerte mehr als zwei Jahre.

Anfang dieser Woche waren die drei Hauptverantwortlichen der Internet-Plattform „Playpen“ in den USA zu Gefängnisstrafen von bis zu 30 Jahren verurteilt worden, darunter der 58 Jahre Schöpfer der Website aus Florida. Playpen ist nach Angaben von Europol eine der weltweit größten Kinderporno-Plattformen mit mehr als 150 000 Nutzern. Federführend für die Aktion war das amerikanische FBI.Nach Angaben der US-Bundespolizei wurden allein in den USA 25 Menschen angeklagt, die Kinderpornografie produziert und 51 Menschen, die Kinder körperlich missbraucht haben sollen. 55 Kinder seien allein in den USA identifiziert und gerettet worden.

Pädophile agierten im Darknet

Playpen befand sich im verborgenen Teil des Internet, im Darknet. Über die Plattform konnten Nutzer Zugang zu großen Beständen von Kinderpornos bekommen. Es sei die erfolgreichste Aktion gewesen, die jemals vom FBI gegen Kriminelle auf der Darknet-Servicewebsite Tor geführt worden war. „Playpen ist geschlossen, aber andere machen weiter“, sagte FBI-Special Agent Dan Alfin. „Wir setzen unsere Bemühungen fort, so gut wir nur können“, betonte er. „Es ist ein Katz-und-Maus-Spiel, mit der Einschränkung, dass es kein Spiel ist.“…..

Quelle und weiter: weltweiter-schlag-gegen-kinderporno-szene

Wikipedia: Unabhängiges Internetlexikon unterhöhlt von ideologischen Termiten

2. Mai 2017 2 Kommentare

neuer Film „Zensur“ von Markus Fiedler deckt üble Manipulationen auf
01. 05. 2017  (von Wolfgang Effenberger)
Wer schon des Öfteren Wikipedia bei etwas komplexeren Fragestellungen zu Rate gezogen hat, weiß, daß er den Auskünften, die er dort findet, keinesfalls blind vertrauen darf. Wenn weitergehende Recherchen bei anderen Quellen dann deutlich machen, daß die Informationen im Internetlexikon nicht stimmen, ist man geneigt zu sagen: „Schlampig recherchiert“ oder „nicht aktualisiert“. Das ist schon ärgerlich genug, aber es ist in Wahrheit noch viel schlimmer. – Es wird manipuliert auf Teufel komm raus.

Wie kann ich die Massen so geschickt manipulieren, daß sie es nicht merken? Bestimmt nicht mehr so, wie es Goebbels Propagandamaschinerie in den Anfangsjahren des Rundfunks vorgemacht hat, mit Geschrei und theatralischen Gesten. In einer modernen, demokratischen Informationsgesellschaft muß ich raffinierter vorgehen, die Menschen müssen das Gefühl haben, sich auf Grund von Fakten und pluralistischen Kommentaren ihre eigene Meinung zu bilden. Also muß ich sie gezielt mit Informationen füttern, die genau die gewünschte „Meinung“ generieren – und zwar unauffällig, unter dem Deckmantel seriöser, unabhängiger, wissenschaftlich fundierter Recherche…..

Quelle und weiter: http://quer-denken.tv/wikipedia-unabhaengiges-internetlexikon-unterhoehlt-von-ideologischen-termiten-neuer-film-zensur-von-markus-fiedler-deckt-ueble-manipulationen-auf/

Hacker laden Kinderpornos auf Computer des tschechischen Präsidenten

27. März 2017 11 Kommentare

Tschechiens Präsident Milos Zeman wurde Opfer einer Hacker-Attacke. Unbekannte sollen kinderpornografische Fotos auf seinen Computer geladen haben. IT-Fachleute konnten den Angriff nach eigenen Angaben in die USA zurückverfolgen.

Unbekannte Hacker haben Kinderporno-Fotos auf dem Computer des tschechischen Präsidenten Milos Zeman installiert. „Ich habe den Computer eingeschaltet und knapp zehn Sekunden ungläubig geschaut, was da geschieht, bevor mir aufgegangen ist, dass es ein Hackerangriff ist“, sagte der Präsident in einem Interview.

Das berichtete die Zeitung Pravo in ihrer Montagsausgabe. IT-Fachleute des Präsidialamtes hätten den Angriff bis in den US-Bundesstaat Alabama zurückverfolgt. „Da ziehen wir mit einer Strafanzeige am kürzeren Hebel“, sagte demnach Zeman.

Wiederholt Angriffe auf Politiker

Es ist nicht der erste Cyberangriff auf tschechische Politiker: Anfang 2016 knackten Hacker das E-Mail-Konto des tschechischen Regierungschefs Bohuslav Sobotka. Zuvor hatten Unbekannte falsche Kurznachrichten von seinem Twitter-Zugang gesendet. Im Oktober 2013 tauchten auf den Internetseiten der von Zeman gegründeten Partei der Bürgerrechte (SPO) pornografische Fotos auf.

Zeman gilt als islamkritisch und russlandfreundlich. Er fordert ein Ende der EU-Sanktionen gegen Moskau. Der 72-Jährige will Anfang kommenden Jahres für eine zweite fünfjährige Amtszeit kandidieren. (dpa) / (msi)

Quelle: Hacker-laden-Kinderpornos-auf-Computer-des-tschechischen-Praesidenten