Archive

Autor-Archiv

J. BARANTSCHIK – NATO GIPFEL: EUROPA ALLEINE MIT PUTIN

Saker: Bilanz des NATO-Gipfels: Trump lässt Europa alleine mit Putin zurück

Die Verbindung Putin-Trump hat angefangen zu funktionieren

Gleichgültig, wie jemand zu Trump steht, dabei den andauernd interessanten Situationen, in die der Präsident der USA freiwillig oder gezwungenermaßen immer wieder gerät, Aufmerksamkeit schenkend, zeigt die Bilanz des NATO-Gipfels, dass man es hier mit einem durchaus konsequenten Menschen, Politiker und Businessman zu tun hat. Ich erinnere daran, dass Trump den NATO-Block kritisierte und ihn noch zu Zeiten Reagans im Jahr 1987 eine veraltete Organisation nannte, lange vor dem Zerfall der UdSSR, sowie lange vor der aktuellen Periode der Verwirrung und Instabilität im Nordatlantischen Block.

Dementsprechend irren sich viele Experten zutiefst, wenn sie die Beziehungen Trumps zur NATO eine seiner weiteren Schrulligkeiten zuschreiben. Es ist wichtig, zwischen normwidrigen und provokanten Formen, in welche dieser Showman manchmal seine Gedanken und Ansätze verpackt, und dem eigentlichen Inhalt unterscheiden zu können. Und der Inhalt hat sich in den letzten fast 30 Jahren nicht verändert: die NATO muss aufgelöst werden. Der am 25. Mai in Brüssel stattgefundene Spitzengipfel der NATO-Länder hat in dieser Beziehung keine Zweifel hinterlassen.

Um die Ergebnisse des Treffens einschätzen zu können, muss man zuerst folgendes verstehen: welche Erwartungen waren bei seinen Teilnehmern mit diesem Gipfel verbunden? Wie eine Analyse der eurpäischen Presse zeigt, erwartete die Bürokratie und die Politologen im Grunde diese zwei Sachen:

a) Trump würde von seinem Druck auf die Allianzmitglieder zur Vergrößerung der Budgetausgaben ablassen;

b) Russland erstmal zum Hauptfeind der Allianz erklärt, würde das für die Falken, vor allem die in Osteuropa, als ein unbedingt notwendiger Blankoscheck dienen.

Allerdings, so zeigen die Resultate des Treffens, war es keiner dieser Hoffnungen bestimmt, Realität zu werden…..

Quelle und weiter: http://vineyardsaker.de/2017/06/22/j-barantschik-nato-gipfel-europa-alleine-mit-putin/#more-435

Schmerzlicher Fehlschlag bei US-Raketenabfangtest

23. Juni 2017 5 Kommentare

Schmerzlicher Fehlschlag bei US-RaketenabfangtestEnde Mai 2017 hatte die US-Luftwaffe erstmalig ein Abfangsystem für Interkontinentalraketen getestet, was den eigenen Angaben nach “eine unglaubliche Leistung“ war. Am vergangenen Mittwoch, dem 21. Juni 2017, wurde ein neuerlicher Test durchgeführt, diesmal von Bord des Lenkwaffenzerstörers USS John Paul Jones. In der Stellungnahme der Missle Defense Agency heißt es:

Die US-Missle Defense Agency [Raketenabwehragentur] und das japanische Verteidigungsministerium führten heute einen Entwicklungsflugtest einer neuen “Standard Missile-3 (SM-3) Block IIA“-Rakete vor der Küste von Hawaii durch. Ein geplantes Abfangen wurde nicht erreicht. […]

Gegen etwa 19:20 Uhr Hawaii Standardzeit, am 21. Juni, wurde eine Mittelstreckenrakete als Ziel von der pazifischen Raketenbasis in Kauai, Hawaii gestartet. Die USS John Paul Jones (DDG53) detektierte und verfolgte die Zielrakete mit seinem an Bord befindlichen AN/SPY-1-Radar unter Nutzung des AEGIS-Baseline 9.C2-Waffensystems. Nach Erfassung und Verfolgung des Ziels startete das Schiff eine SM-3 Block IIA-Lenkrakete, aber die Rakete fing das Ziel nicht ab.

Die für das Programm Verantwortlichen werden eine ausführliche Analyse der Test-Daten durchführen. Bis diese abgeschlossen ist, werden keinerlei zusätzliche Details verfügbar sein.

Nachdem sich unlängst im Schutz der Dunkelheit ein philippinischer Frachter auf offener See rund 100 km vor der Küste Japans heimtückisch an den AEGIS-Lenkwaffenzerstörer USS Fitzgerald herangeschlichen hatte und es aus bisher ungeklärten Gründen zu einer schweren Kollision kam, bei dem bedauerlicherweise 7 US-Seeleute ihr Leben ließen und den Zerstörer zudem erhebliche Zerstörungen ereilten, ist dies ein neuerlicher schmerzlicher Fehlschlag für das gerne so hochgejubelte US-Militär.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

Vernichtende Schläge gegen den IS in Syrien

23. Juni 2017 1 Kommentar

Die Fregatten „Admiral Essen“ und „Admiral Grigorowitsch“ sowie das U-Boot „Krasnodar“ der russischen Marine haben sechs Marschflugkörper vom Typ „Kalibr“ auf Objekte der Terrormiliz Islamischer Staat (IS, auch Daesh) in Syrien abgefeuert. Dies meldet das russische Verteidigungsministerium.

„Vom östlichen Teil des Mittelmeeres feuerten die Fregatten ‚Admiral Essen’ und ‚Admiral Grigorowitsch‘ zusammen mit dem U-Boot ‚Krasnodar‘ der russischen Marine sechs Marschflugkörper Kalibr auf Objekte der Terrormiliz IS in Syrien ab“, heißt es in der Mitteilung des Ministeriums. „Das U-Boot ‚Krasnodar‘  feuerte Marschflugkörper aus der Tauchstellung heraus


Nach den Kalibr-Raketenschlägen der russischen Marine in Syrien haben Bomber der Luftwaffe die übrigen Kämpfer und Objekte der Terrormiliz Islamischer Staat (auch IS, Daesh) vor Ort vernichtet. Das berichtet Russlands Verteidigungsministerium.

„Die übrigen IS-Kämpfer und deren Objekte wurden durch Luftschläge von Bombern der russischen Luftstreitkräfte vernichtet“, heißt es weiter in der Mitteilung.

https://de.sputniknews.com

RT-Exklusiv: USA wollen Ost-Syrien von Damaskus abspalten

RT-Exklusiv: USA wollen Ost-Syrien von Damaskus abspaltenRT-Deutsch sprach mit dem Politikwissenschaftler Nicholas Heras, der für das einflussreiche US-Zentrum für Neue Amerikanische Sicherheit (CNAS) und die Jamestown Foundation tätig ist.

Die USA haben in Südsyrien eine Militärbasis zur Unterstützung syrischer Rebellen aufgebaut. Die USA wollen Ost-Syrien mit der Kurden-Miliz YPG im Norden und der Freien Syrischen Armee im Süden föderalisieren. Dies erklären Experten im Gespräch mit RT-Deutsch.

Von Ali Özkök

Am Sonntag schossen die USA erstmals ein Kampfflugzeug der syrischen Armee ab. Nach einer weitgehenden Befriedung West-Syriens und laufenden Friedensgesprächen in Astana ist in Ost-Syrien ein Rennen ausgebrochen, vor dem der ehemalige US-Botschafter zu Syrien, Robert Ford, am Dienstag warnte. Er sagte:

Es gibt eine reale Eskalationsgefahr, insbesondere wenn die USA darauf beharren, ihre syrischen Verbündeten am Boden zu unterstützen, ohne ein Abkommen mit Assad zu finden.

Der Politikwissenschaftler vom Zentrum für Neue Amerikanische Sicherheit (CNAS) und Analyst an der Jamestown Foundation, Nicholas Heras, sagte im Interview mit RT Deutsch, dass die gegenwärtigen Spannungen in Ost-Syrien nur der Anfang sind. Er wies mit Blick auf die laufende Offensive der US-unterstützten Kurden-Miliz YPG gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Rakka auf folgenden Sachverhalt hin:

Das übergeordnete Ziel ist die Schaffung dreier föderaler Regionen, zweier im Raum Rakka und einer im Osten von Deir Zor. Die Sicherheit der Regionen wird vom US-Militär, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten garantiert.

Auf Nachhaken von RT Deutsch erklärte der Politikwissenschaftler mit Fokus auf dem Nahen Osten, dass das Hauptanliegen der US-unterstützten Demokratischen Kräfte Syriens die Schaffung einer „zusammenhängenden föderalen Autonomieregion“ ist. Ost-Syrien soll damit aus dem Kontrollbereich seiner Hauptstadt Damaskus fallen.

USA riefen Schutzzone nahe jordanischer Grenze aus

Am Montag schoss die US-Armee eine bewaffnete Drohne aus iranischer Produktion ab. Das Pentagon bestätigte den Abschuss einer Drohne vom Typ Schahed 129 in der Nähe einer US-amerikanischen Militärbasis unweit der jordanischen Grenze in Südsyrien. Die USA haben auf syrischem Territorium eine Schutzzone im Radius von 55 Kilometern um den Stützpunkt erklärt und gedroht, jedes Flugzeug, das dort eindringt, abzuschießen, berichtet das Nachrichtenportal Telepolis.

Quelle: https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/52850-syrien-teilen-usa-ypg-sdf-fsa-iran-russland/

Johannistag

Feier am Abend des 23. Juni

Die Geburt Johannes’ des Täufers, Lorenzo Veneziano (um 1356)

Der Johannistag (auch Johanni, Johannestag) ist das Hochfest der Geburt Johannes’ des Täufers am 24. Juni. Er steht in enger Verbindung zur zwischen dem 20. und dem 22. Juni stattfindenden Sommersonnenwende. Die Johannisnacht ist die Nacht auf den Johannistag, vom 23. auf den 24. Juni.

Verknüpft ist der Tag auch mit Festen im Zusammenhang mit der Sommersonnenwende und Brauchtum wie dem Johannisfeuer, wie auch als besonders günstige Zeit für das Sammeln von Kräutern und Lostag im Zusammenhang mit Bauernregeln.

Johannisfeuer
Zu den Bräuchen zählte in der Johannisnacht der Tanz um das Johannisfeuer. Das Johannis- oder Würzfeuer steht in einem Zusammenhang mit der Symbolik von Feuer und Sonne wie auch der Sonnenwende. Deshalb wird das Feuer selbst ebenso als Sonnenfeuer bzw. Sonnwendfeuer bezeichnet. Es ist ein seit dem 12. Jahrhundert erstmals, seit dem 14. Jahrhundert dann häufig belegter Brauch. Das Feuer wird meist in der Nacht vor dem Johannistag angezündet. Vor allem auf Bergen ist es ein altes Symbol für die Sonne und damit für Christus. Auch Johannes selbst hat mit Feuer zu tun, denn er gilt nach dem Propheten Maleachi als der Vorläufer Jesu (Mal 3,1–2 EU). Johannes sagte, dass Christus mit „Feuer und mit Geist“ taufen werde (Mt 3,11 EU). Die Höhen- oder Bergsymbolik befindet sich im sogenannten Lobgesang des Zacharias, des Vaters von Johannes (Lk 1,76–78 EU).

Dem Volksglauben nach sollte das Johannisfeuer Dämonen abwehren, die Krankheiten hervorrufen oder Viehschaden und misswüchsige Kinder bewirken. Darauf deuten auch die Strohpuppen hin, die man in manchen Gegenden ins Feuer wirft („Hanslverbrennen“). Insbesondere sollten auch Hagelschäden abgewehrt werden, daher wird das Johannisfeuer auch als Hagelfeuer bezeichnet. Dieses Brauchtum liegt vermutlich in der großen Beliebtheit des Heiligen begründet. Das Johannisfeuer findet man in verschiedener Ausgestaltung fast über ganz Europa verbreitet. Die südlichste Sonnenwendfeier mit Johannisfeuer war lange Zeit in Alicante, heute ist es in Torrevieja.

Das beim Johannisfeuer mancherorts verwendete drehende Rad wird als Sonne gedeutet. Ein Zusammenhang könnte außerdem mit dem Not- oder Nodfeuer bestehen, dessen Hergang weitgehend vergleichbar ist.

Mancherorts springen Burschen und Mädchen über das Johannisfeuer. Dies ist eine Mutprobe mit abergläubischem Hintergrund: Der Sprung über das Feuer soll reinigen und vor Krankheit schützen. Je mehr Personen gleichzeitig darüber springen, desto größer soll die Wirkung sein, und wenn ein Paar Hand in Hand über das Feuer springt, soll bald Hochzeit gefeiert werden.

Quelle und komplett: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Johannistag

⚡️ Blitz Nachrichten ⚡️ sowie Infos 📝 von Lesern gefunden

23. Juni 2017 13 Kommentare
Kategorien:Nachrichten

Russische und türkische Soldaten möglicherweise bald in Schutzzone Idlib – Ankara

Syrische Armee in der Provinz Idlib

In der Deeskalationszone in der syrischen Provinz Idlib können bald russische und türkische Militärs stationiert werden. Dies teilte am Donnerstag der Sprecher des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, İbrahim Kalın, mit.

„Ein Mechanismus wird entwickelt, im Rahmen dessen in der Provinz Idlib möglicherweise unsere (türkische — Anm. d. Red.) und russische Militärs, im Raum von Damaskus russische und iranische sowie im Süden von Daraa jordanische und amerikanische Soldaten präsent sein werden“, zitiert die Zeitung „Habertürk“ Kalin.

„Eine Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit den Schutzzonen. Vergangene Woche war ein Vertreter von (Präsident Wladimir) Putin für Syrien, Alexander Lawrentjew, hier. Wie haben mit ihm Details besprochen“, so der Sprecher weiter.

Zuvor hatte die Uno erklärt, dass die Deeskalationszonen in Syrien zu einer Verringerung der Gewalt in der Nähe von Idlib und Ost-Aleppo geführt hätten…..

Quelle: Russische und türkische Soldaten möglicherweise bald in Schutzzone Idlib – Ankara