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Israelischer Ex-Geheimdienstchef erklärt, warum USA Syrien bald verlassen müssen

US-Soldat in Syrien

Aus Sicht des ehemaligen Leiters des israelischen Geheimdienstes Nativ Yaakov Kedmi werden US-Soldaten Syrien bald verlassen müssen. Und dafür gibt es laut ihm zwei wichtige Gründe.

Erstens spiele die Einstellung des US-Präsidenten Donald Trump eine große Rolle, der „nicht versteht, wieso er sieben Billionen US-Dollar“ für eine Region ausgeben sollte, die nicht mehr so bedeutend wie vor zehn Jahren sei, so Kedmi.

Zweitens könne in der Region bald ein Partisanenkrieg gegen US-Soldaten ausbrechen. So hätten prosyrische Einheiten erst vor einigen Tagen US-Stellungen östlich von Rakka beschossen. Ein solcher Partisanenkrieg werde die USA in eine äußerst heikle Lage bringen, so der Ex-Nativ-Chef weiter. Denn sie würden keinen Angriff auf die von Russland unterstützten syrischen Kräfte riskieren, insbesondere nach einer ausdrücklichen Warnung des russischen Generalstabs.

„In Syrien ist es schon vorbei. Die letzte Enklave (Ost-Ghuta) ist gefallen. Es ist nur das kleine Gebiet Daraa geblieben, wohin die (syrischen – Anm. d. Red.) Truppen verlegt werden. Wenn sie schlau sind und weder Schiiten noch die Hisbollah dorthin schicken, werden wir (Israel – Anm. d. Red.) nicht intervenieren“, wird Kedmi vom Nachrichtenportal „Ekonomika Segodnja“ zitiert.

Am 29. März hatte Trump wie schon in seinem Wahlkampf angekündigt, dass die USA Syrien „sehr bald“ verlassen würden.

Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/20180404320191578-us-armee-syrien/

  1. 5. April 2018 um 09:58

    Hat dies auf 👽 INTERNETZEL rebloggt.

  2. 5. April 2018 um 14:19

    siehe auch:

    US-Abzug aus Syrien? – Trump bedroht Geschäftsmodell der Kriegshetzer

    Alarmstufe Rot für die Kräfte des „Tiefen Staates“ in Washington: Trump hat den baldigen Abzug der US-Truppen aus Syrien angekündigt. Für einige edle Kämpfer für Demokratie und Menschenrechte Anlass, die Masken fallen zu lassen.

    von Rainer Rupp

    Regime-Change-Befürworter, neo-konservative Falken, Lobbyisten der Rüstungsindustrie und andere US-Kriegstreiber, etwa jene, die in so genannten Denkfabriken neue militärische Interventionsszenarien ausbaldowern, in denen zuhauf andere Menschen sterben, sie selbst aber niemals die eigene Haut zu riskieren würden – sie alle befinden sich seit kurzem im absoluten Alarmzustand. Der …..

    http://derwaechter.net/us-abzug-aus-syrien-trump-bedroht-geschaeftsmodell-der-kriegshetzer

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