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Russischer Politiker konstatiert Zusammenbruch der London-Vorwürfe gegen Moskau

Der Chef des Ausschusses für Informationspolitik beim Föderationsrat, Alexej Puschkow, hat via Twitter erklärt, dass die Vorwürfe Großbritanniens gegen Russland in Bezug auf die Vergiftung des Ex-Spions Sergej Skripal zusammengebrochen seien.

„Es wird keine Belege geben, es gibt solche nicht. In London wurde laut eigenen Worten der Typ des Stoffes festgestellt, aber kein Ursprungsland. Und das bedeutet einen Zusammenbruch aller Vorwürfe gegen Moskau. In Berlin und Paris hat man umsonst den, britischen Kollegen vertrautʻ. Manchmal soll man eben nicht aufs Wort glauben, weil man in die Tinte geraten kann“, twitterte Puschkow.

Zuvor war bekannt geworden, dass die Experten des britischen Chemielabors Porton Down die Herkunft des Nervengiftes, mit dem der russisch-britische Ex-Doppelagent Sergej Skripal vergiftet wurde, nicht nachweisen konnten. Das teilte Laborchef Gary Aitkenhead dem TV-Sender Sky News am Dienstag mit.

Daraufhin hieß es aus dem britischen Außenministerium, dass die Vorwürfe gegen Moskau in Bezug auf die Vergiftung des Ex-Spions Sergej Skripal nicht ausschließlich auf Erkenntnissen des Nervengift-Labors, sondern teilweise auf Informationen der britischen Geheimdienste basiert hätten.

Skripal und seine Tochter Julia waren am 4. März auf einer Parkbank im südenglischen Salisbury bewusstlos aufgefunden worden. Die britische Seite geht davon aus, dass die beiden mit Nervengift A234 vergiftet wurden, und macht Russland für den Anschlag verantwortlich. Moskau weist jegliche Anschuldigungen entschieden zurück. Sergej Skripals Zustand bleibt weiterhin kritisch, während es Julia deutlich besser gehen soll.

Skripal war 2006 zu 13 Jahren Haft wegen Spionage zugunsten Großbritanniens verurteilt worden. 2010 wurde er im Rahmen eines Tauschs gegen enttarnte russische Agenten an Großbritannien ausgeliefert.

Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/20180404320181097-puschkow-zusammenbruch-london-vorwuerfe-skripal-moskau/

  1. 4. April 2018 um 10:15

    Hat dies auf 👽 INTERNETZEL rebloggt.

  2. 4. April 2018 um 11:49

    4. April 2018 – Französischer Antiterror-Chef sagt, Putin habe Litwinenko nicht getötet, die USA und Großbritannien hätten es getan – und er hat Beweise 


    SOTT – Ein ehemaliger französischer Beamter, der leitende Funktionen im Bereich der inneren Sicherheit und des Terrors bekleidet hatte, hat eine bemerkenswerte Aussage gemacht: Er hat Belege dafür vorgelegt, dass Alexander Litwinenko, der durch Polonium vergiftete russische Spion, von den USA und Großbritannien getötet wurde spezielle Dienstleistungen .
    In einem längeren Interview, das bald veröffentlicht werden soll, geht er weiter und sagt, Litwinenkos Ermordung sei eine spezielle Sevice-Operation, die Russland und Wladimir Putin verleumden soll, der berüchtigte russische Oligarch Boris Beresowski beteiligt gewesen sei und selbst von MI6 getötet worden sei wurde eine Verbindlichkeit . Er sagt sogar, er kenne den Codenamen der Operation: „Beluga“.

    googleübersetzt
    https://www.sott.net/article/315425-French-counter-terror-boss-says-Putin-didnt-kill-Litvinenko-US-and-UK-did-and-he-has-proof

  3. 4. April 2018 um 17:49

    Neu bei Sputnik dazu:

    Fall Skripal vermasselt: Steht Trumps nahester Kumpel dahinter?

    Ein US-Sender im Eigentum eines engen Verbündeten des US-Präsidenten hat ein Interview ausgestrahlt, das von großen Kontroversen im politischen Establishment Londons zeugen könnte. Unmissverständlich gab dort ein Chemielabor-Chef bekannt, dass es keine Beweise für die russische Gift-Herkunft im Fall Skripal gibt. Wer steht hinter dieser Sabotage?

    In Russland denken viele, dass das Eingeständnis des Leiters des britischen Militärlabors in Porton Down, Gary Aitkenhead, dass die „russische Herkunft“ des Stoffs, mit dem der ehemalige russische Doppelagent Sergej Skripal und dessen Tochter Julia vergiftet wurden, nicht nachgewiesen werden konnte, zu einem großen Problem für die britische Ministerpräsidentin Theresa May werden könnte. Diese könnte ihre diplomatische Offensive gegen Russland vermutlich nur schwer fortsetzen.

    https://de.sputniknews.com/politik/20180404320189124-vergiftung-porton-down-krise/

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