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Nach Abschuss in Syrien: Russland macht seine Su-25 resistent gegen Fliegerfaust

12. Februar 2018
Su-25 (Archivbild)

Nach dem tödlichen Abschuss der Su-25 in Idlib schickt Russland nach Angaben der Regierungszeitung „Rossijskaja Gaseta“ modernisierte Erdkampfflugzeuge nach Syrien, die gegen schultergestützte Abwehrraketen sicher geschützt sind.

Auf dem Luftstützpunkt Kubinka bei Moskau steht eine große für die Lieferung an die Truppen bereite Menge von wirklich Supererdkämpfern Su-25 SM3 („Saatkrähe“), schreibt das Blatt am Sonntag.

„Unter der bekannten Bezeichnung werden de facto Flugzeuge einer neuen Generation in Dienst gestellt werden. Sie sind mit neuen elektronischen Bordanlagen ausgestattet, die es erlauben, modernere Raketen, darunter auch Lenkflugkörper sowie Lenkbomben, einzusetzen.“

Nach der Modernisierung sind die Erdkampfflugzeuge dem Blatt zufolge in der Lage, nicht nur alle Arten von Bodenzielen zu bekämpfen, sondern auch Luftkämpfe zu führen. „Die Maschinen können Geschwindigkeiten bis zu 1.000 km/h erreichen, geraten allerdings selbst bei nur 100 km/h nicht ins Trudeln. Die Kampfhöhe der Su-25 SM3beträgt 10.000 Meter, die Maschine kann 1850 km ohne nachzutanken fliegen.“

Eine Su-25 SM3 könne nun auch Drohnen wirkungsvoll bekämpfen, schreibt das Blatt.

Die unter dem Spitznamen „Saatkrähen“ bekannten Maschinen seien auch mit dem Satellitennavigationssystem GLONASS ausgerüstet. Spezialisten behaupten: dieses System könne den Endpunkt des Flugs bis auf zehn Meter genau festlegen.

Durch alle Neuerungen habe sich der Gefechtswert des alten Erdkampfflugzeuges verdreifacht, schreibt die Zeitung.

Dabei haben die Erdkampfflugzeuge praktisch einen absoluten Schutz gegen schultergestützte Luftabwehrraketen bekommen. „In Russland hatte man es geschafft, ein Antilenkwaffensystem zu entwickeln, das vor infrarotgelenkten Luftabwehrraketen der Typen Stinger und Igla schützt.“

Das Antilenkwaffensystem heißt „Witebsk“ und damit sind schon alle Hubschrauber Ka-52 versehen. Mit diesem System sind auch die Hubschrauber Mi-8 in Syrien ausgestattet. „Das System hat seine Effektivität bereits bestätigt, so das Blatt.

„Ein russischer Hubschrauber Mi-8 mit humanitärem Hilfsgut war am 8. Oktober 2016 in der Provinz Hama in Syrien mit schultergestützten Luftabwehrraketen beschossen worden. Die Rakete verfehlte das Ziel. Bis heute ist keiner der mit diesem System ausgestatteten russischen Hubschrauber mithilfe von schultergestützten Luftabwehrraketen abgeschossen worden.“

Neben „Witebsk“ ist die Su-25 SM3 auch mit Systemen der elektronischen Kampfführung ausgestattet, die die Bekämpfung der Erdkampfflugzeuge mit Raketen, die mithilfe von Funkortung gelenkt werden, erschweren. Auf diese Weise werden die Erdkampfflugzeuge fast unverwundbar, resümiert das Blatt.

Quelle: https://de.sputniknews.com/technik/20180211319497953-su-25-erdkampfflugzeug-abwehrraketen-glonass/

  1. 12. Februar 2018 um 04:25

    Als Rußland am 30. September 2015 seinen Militäreinsatz in Syrien begann, setzte ein einziger russischer Kampfhubschrauber dank beispielloser elektronischer Kriegstechnik die gesamte israelische Luftflotte außer Gefecht, um zu verhindern, daß diese auf Seiten ihrer terroristischen Ziehkinder und Schützlinge des IS eingreifen konnte. Zugleich waren die russischen Flugzeuge mit entsprechender Technik vor Beschuß gesichert. Und jetzt wird eine SU-25 abgeschossen – unverständlich! Wieder mal GKS (Geheime Kommando-Sache)…?

  2. KHS
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