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Russland bewaffnet seinen Raketenkreuzer „bis an die Zähne“

27. Dezember 2017

Raketenkreuzer Admiral Nachimow (Archivbild)Der atomgetriebene Raketenkreuzer „Admiral Nachimow“ wird laut dem Chef des russischen Schiffbauunternehmens OSK, Alexej Rachmanow, im Laufe der Modernisierung „bis an die Zähne bewaffnet“.

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„Die Anzahl der neuen Ausrüstung, die sich auf diesem Schiff befinden wird, bereitet eine unangenehme Überraschung für jeden potentiellen Gegner“, zitieren russische Medien Rachmanow.

Der Kreuzer werde derzeit in der Sewmasch-Werft in der nordrussischen Stadt Sewerodwinsk modernisiert und soll 2021 in den Gefechtsbestand der russischen Marine aufgenommen werden. Auf dem Schiff werden zehn universelle Senkrechtstartanlagen für 80 Flugkörper des Typs „Kalibr“, „Onyx“ und „Zirkon“ installiert. Im Ergebnis werde die Kampfstärke der „Admiral Nachimow“ die des Flaggschiffes der russischen Nordflotte, des Kreuzers „Pjotr Weliki“, übertreffen.

Die „Admiral Nachimow“ soll zum ersten Träger der Anti-Schiffs-Hyperschallraketen „Zirkon“ werden. Bekannt ist lediglich, dass diese Raketen eine Geschwindigkeit von fünf bis zehn Mach erreichen und Ziele aus einer Entfernung von 300 bis 500 Kilometern treffen können. Die heutigen Luftabwehrsysteme sind dieser Bedrohung kaum gewachsen. Zum Vergleich: Aktuell verfügt die Marine über Anti-Schiffs-Raketen, deren Geschwindigkeit höchstens 2,5 Mach beträgt.

Quelle: https://de.sputniknews.com/technik/20171226318857857-russland-raketenkreuzer-admiral-nachimow/