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Gemengelage am 22. Dezember 2017

22. Dezember 2017

Gemengelage am 22. Dezember 2017Es ist einiges in Bewegung. Nach Durchsicht der englischsprachigen Quellen am heutigen Morgen hier die Übersicht über die Gemengelage am 22. Dezember 2017:

Am heutigen Tag drohte einmal mehr der “Government Shutdown“ in den US. Dieser wurde durch die gestrige Verabschiedung eines “Desaster Relief Package“ des US-Kongresses in Höhe von $ 81 Milliarden erneut abgewendet. Neuer Stichtag ist der 19. Januar 2018.

Ex-US-Präsident Barack Obama steht unter Beschuss. Unter seiner Administration wurde die DEA [Drug Enforcement Administration] gezwungen, bei Drogenhandel und Geldwäsche der Hisbollah in Höhe von $ 200 Millionen im Monat ($ 2,4 Milliarden p.a.!) wegzusehen. Der US-Kongress fordert vom Justizministerium nun die Herausgabe der Unterlagen zur Prüfung.

Auch Hillary Clinton findet sich im Fadenkreuz der US-Justiz, weil während ihrer Amtszeit als Außenministerin unter Obama 20 % der US-Uranminenkapazitäten in russische Hände gewechselt sind und die Clinton Foundation eine Reihe sehr auffälliger und großer Spenden erhalten hatte. Jetzt unterhält sich das Justizministerium mit den seinerzeit ermittelnden FBI-Agenten und es ist wahrscheinlich, dass die Zusammenhänge mittels der jüngsten Exekutivorder von US-Präsident Trump als “Korruption“ aufgefasst werden.

Selbige Exekutivorder zeitigt weitere Ergebnisse, hat doch die Bank of New York Mellonkurzerhand satte $ 22,6 Milliarden eines khasachischen Staatsfonds eingefroren – ein Betrag, welcher 17 Prozent des khasachischen BIP entspricht. »Das ist ziemlich beispiellos«, sagte ein Investmentstratege von Legal & General Investment Management in London dazu. »Wenn 40 Prozent eines Staatsfonds eingefroren sind und man keinen Zugriff darauf hat, dann sollte dies eine Alarmglocke für politische Entscheidungsträger sein.«

Eric Schmidt tritt als Chef von Alphabet/Google nach 17 Jahren zurück und möchte künftig als “technischer Berater“ für Alphabet tätig sein, jedoch weiterhin im Aufsichtsrat sitzen. Was ihn zu diesem durchaus überraschenden Schritt bewogen hat? Der hauptverantwortliche “Menschenfreund“ für die vermutlich größte Datenkrake der Welt sagt:

»In den vergangenen Jahren habe ich viel Zeit wissenschaftlichen und technologischen Themen und der Philantropie gewidmet und ich plane diese Arbeit auszuweiten.«

Bei der UN gibt es massiven Gegenwind gegen Trumps Jerusalementscheidung. 128 Länder fordern die Rücknahme der Entscheidung und die Abweichlern angedrohten Sanktionen scheinen egal zu sein.

Pakistan möchte bilateralen Handel mit China künftig in chinesischen Yuan betreiben und nähert sich damit den von China geäußerten Wunsch an. »Wir erwägen die Nutzung des Yuan, anstatt des US-Dollars, für den Handel zwischen den beiden Ländern«, sagte der pakistanische Innenminister Iqbal. Pakistan kehrt somit dem FED-Dollar offen den Rücken zu – ein weiterer Schritt zur Ausweitung chinesischer Dominanz in der Region.

Auf der Londoner Sexroboterkonferenz – ja, so etwas gibt es wirklich … – sieht der Veranstalter, Adrian David Cheok, eine rosige Zukunft für seine Branche:……

Quelle und weiter: http://n8waechter.info/2017/12/gemengelage-am-22-dezember-2017/

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