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Halbe Milliarde verschwendet: Diese US-Superwaffe ist wohl jetzt Geschichte – Medien

9. Dezember 2017

Zehn Jahre lang haben sich die Vereinigten Staaten mit der Railgun befasst und rund 500 Millionen Dollar dafür ausgegeben. Doch nun scheint das Superwaffen-Konzept vor dem Aus zu stehen.

Zu diesem Schluss kommt das renommierte US-Veteranenmagazin „Task & Purpose“ nach mehreren Gesprächen mit Quellen im Pentagon. Demnach schwindet der Enthusiasmus tagtäglich, wegen der hohen Kosten und der Aufwendigkeit würde man nun eher auf die Entwicklung üblicher Waffensysteme  setzen. Dies wiederum könnte dazu führen, so das Magazin, dass die Railgun gar nicht erst zu den notwendigen Tests zugelassen und auch nie zum Kampfeinsatz kommen werde.So würde das für die Entwicklung und Einführung innovativer Techniken zuständige Strategic Capabilities Office (SCO) mehr Interesse für die speziell für die Railgun entwickelten Projektile zeigen, als für die Schienenkanone selbst.

city-Projectile, HVP) seien kostengünstig, lenkbar und dazu auch noch mit üblichen Kanonen kompatibel. Zwar würden sie keine Geschwindigkeit von Mach 6 erreichen, könnten jedoch um das Doppelte schneller als alle anderen Geschosse sein.„Unsere Priorität bleibt weiterhin die HVP, was sich auch im Budget des Programms widerspiegelt“, bestätigte ein Sprecher des SCO.

In der elektromagnetischen Schienenkanone werden die Projektile entlang zwei parallel verlaufenden Schienen durch das entstehende Magnetfeld beschleunigt. Weil die neue Waffe keine explosiven Stoffe benötigt, wird die Sicherheit an Bord erhöht.

Quelle: Halbe Milliarde verschwendet: Diese US-Superwaffe ist wohl jetzt Geschichte – Medien

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