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„Eigenartiges russisches Know-how“: Marine wartet auf neue Raketenschiffe

27. November 2017

Kriegsschiff des Projekts 22800 Karakurt vor StapellaufDiese kleinen und relativ billigen Kriegsschiffe sollen Russland eine effiziente Abschreckungs-Option ermöglichen, wie ein Militärexperte prognostiziert. Marschflugkörper, Tarnkappentechnik, Flugabwehrsysteme – jedes Schiff des neuen Projekts 22800 Karakurt bekommt genug Trümpfe. Der Bau läuft bereits serienmäßig.

Nach Ansicht des russischen Militärexperten Igor Korotschenko wäre Russland mit Hilfe solcher Raketenschiffe in der Lage, das Konzept einer nichtnuklearen strategischen Abschreckung umzusetzen.

„Mit Kalibr- und Onyx-Raketen schafft Russland eine Situation, wo wir auf einem ziemlich preiswerten, dabei aber sehr effizienten Weg Bedrohungen parieren. Die neuesten Projekte in Sachen kleiner Raketenschiffe sind ein eigenartiges russisches Know-how, das ermöglicht, uns sicher zu fühlen – selbst im Hinblick darauf, dass die Nato ein deutlich größeres Marine-Potenzial hat“, sagte Korotschenko der Onlinezeitung vz.ru.

Das zweite Schiff im Rahmen des Projekts 22800 war vor wenigen Tagen vom Stapel gelaufen. Der Stapellauf des Typschiffs hatte noch im Sommer stattgefunden. Die Marine will insgesamt 18 solche Schiffe bekommen, wie Vizeadmiral Viktor Bursuk mitteilte. Die Indienststellung beginnt voraussichtlich im kommenden Jahr. Die Produktionsstandorte liegen bei St. Petersburg und in der Wolga-Stadt Selenodolsk.

Entwickelt wurden die Schiffe vom Konstruktionsbüro Almas. Sie sind für Missionen in nahegelegenen Meeresgebieten geeignet. Nach Ansicht von Korotschenko könnte Russland solche Schiffe etwa in der Ostsee und im Schwarzen Meer einsetzen.

Ein solches Raketenschiff ist 65 Meter lang und 10 Meter breit. Der Rumpf ist unter Anwendung von Tarnkappen-Technologien gefertigt – dadurch ist er selbst für moderne Seezielflugkörper ein schwer zu treffendes Ziel.

Jedes Schiff des Projekts hat acht Startvorrichtungen für Raketen. Mit Onyx- und Kalibr-Marschflugkörpern können sowohl see- als auch landgestützte Ziele ins Visier genommen werden – in einer Entfernung von jeweils 500 und 2.500 Kilometern.

An Bord gibt es auch Geschütze des Typs AK-630M – damit können anfliegende Luftziele abgeschossen werden. Ab dem dritten Schiff des Projekts soll das spezialisierte Flugabwehrsystem Panzir-M installiert werden, das fähig ist, vier luftgestützte Ziele zugleich ins Visier zu nehmen. Darüber hinaus haben diese Schiffe auch Marinegeschütze.

Quelle: „Eigenartiges russisches Know-how“: Marine wartet auf neue Raketenschiffe

  1. KHS
    27. November 2017 um 20:05

    ……..der Tiefe Staat will es wohl wissen,der russ.Bär schläft aber nicht :

    http://www.whatdoesitmean.com/index2442.htm

    • OKR
      27. November 2017 um 22:41

      Scheiße, sie m8 SchluSS !
      Mopo ist fertig !

      • KHS
        28. November 2017 um 02:24

        ……..die letzten Meter…….

  2. KHS
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