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Russisches Außenministerium: US-Truppenverbleib in Syrien ist eine „Besatzung“ des Landes

25. November 2017

Russisches Außenministerium: US-Truppenverbleib in Syrien ist eine "Besatzung" des Landes Russland wirft den USA vor, das Völkerrecht in Syrien zu missachten. Washington will trotz der Niederlage der Terrormiliz „Islamischer Staat“ nicht aus Syrien abziehen. Stattdessen wolle man die kurdischen Verbündeten schützen und Druck auf Assad ausüben.

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, sagte am Donnerstag, dass es keine rechtliche Legitimation für eine militärische Präsenz der USA in Syrien gibt. Die Amerikaner dort seien nicht nur ohne Erlaubnis aus Damaskus in Syrien, sie missachteten auch die Wünsche der syrischen Regierung.

Tatsächlich könnte man das, was sie tun, als Besatzung bezeichnen“, fasste die russische Beamtin zusammen.

Sacharowas Bemerkungen waren eine Reaktion auf einen Artikel über die künftige Syrien-Politik der USA, der am Mittwoch in der populären US-amerikanischen Zeitung Washington Post erschien und sich auf Aussagen ranghoher US-Beamter stützte. Demnach verschieben sich die Ziele Washingtons nach der Niederlage des IS in Syrien.

US-Verteidigungsminister James Mattis sagte am 13. November offen, dass die US-amerikanischen Truppen Syrien nicht verlassen werden, bis Fortschritte bezüglich einer politischen Lösung erzielt werden. Die USA wollen die Bedingungen willkürlich diktieren“, sagte Sacharowa. „Wir haben bei zahlreichen Gelegenheiten festgestellt, dass solche Äußerungen ernsthafte Zweifel darüber aufkommen lassen, was die wahren Ziele der von den USA geführten Koalition in Syrien sind.“

Anti-IS-Koalition mutiert zur Anti-Iran-Koalition

Ursprünglich begründete Washington seinen Syrien-Einsatz mit der Notwendigkeit, die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ zu bekämpfen. Da sich die Dschihadisten nun auf dem Rückzug befinden, haben US-Beamte ihren Narrativ kurzerhand geändert. Es gehe der Trump-Regierung nun um ein „unbefristetes Engagement“ zur Unterstützung der so genannten Demokratischen Kräfte Syriens (SDF), die von der Kurden-Miliz YPG angeführt werden.

Ein abrupter Rückzug der USA könnte Assads Macht auf syrischem Territorium vervollständigen und ihm helfen, sein politisches Überleben zu sichern – ein Ergebnis, das einen Sieg für den Iran, Assads engen Verbündeten, bedeuten würde. Um dieses Ergebnis zu vermeiden, sagen US-Beamte, planen sie, die US-Truppenpräsenz in Nordsyrien aufrechtzuerhalten und eine neue lokale Regierung einzurichten, abseits der Assad-Regierung“, fasst die Zeitung zusammen……

Quelle und weiter: https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/61186-russisches-aussenministerium-usa-truppenverbleib-syrien-besatzung/

Kategorien:Aktion
  1. Kleiner Grauer
    25. November 2017 um 08:03

    Die USA haben eine eigenartige Variante beim Rückzug aus fremden Staaten diese noch mit Waffen aufzurüsten! Korea, Vietnam und bald BRiD.

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