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„Unschuldige Wehrmacht-Soldaten“: Schülerrede im Bundestag schlägt Wellen in Russland

Der Auftritt eines russischen Schülers im Bundestag zum Volkstrauertag hat im russischsprachigen Internet mächtig Wellen geschlagen. Nikolaj Dessjatnischenko aus der sibirischen Stadt Nowy Urengoi hat in seinem Vortrag über „unschuldige Wehrmacht-Soldaten“ gesprochen.

Dessjatnischenko erzählte die Geschichte eines deutschen Soldaten namens Georg, der während des Zweiten Weltkriegs bei der Schlacht um Stalingrad zusammen mit anderen Soldaten von den sowjetischen Truppen eingekesselt worden sei.

Der Soldat sei später in russische Gefangenschaft gekommen, wo er „unter schweren Bedingungen am 17. März 1943 verstarb“. Er sei einer von 2000 anderen deutschen Soldaten gewesen, die nahe der russischen Stadt Kopeisk beerdigt worden seien. Laut Dessjatnischenko wollten viele Wehrmacht-Soldaten während des Zweiten Weltkriegs nicht kämpfen. Außerdem befänden sich ihre Gräber in Russland aktuell in schlimmem Zustand.

„Die Geschichte von Georg und die Arbeit am Projekt haben mich berührt und dazu inspiriert, die Gräber der Wehrmacht-Soldaten nahe der Stadt Kopeisk zu besuchen. Dies hat mich zutiefst verärgert, weil ich Gräber unschuldig ums Leben gekommener Menschen sah, von denen viele friedlich leben und nicht kämpfen wollten. Sie erlebten unglaubliche Schwierigkeiten während des Krieges“, so der Schüler.

Seine Rede sorgte für Empörung unter einigen Politikern und im russischsprachigen Internet. Einige Netzuser riefen die Lehrer des Schülers zu Verantwortung auf. Die Vorsitzende der Diplomatie-Kommission in der Gesellschaftlichen Kammer Russlands, Jelena Sutormina, erinnerte dabei an die zahlreichen Opfer seitens der Sowjetunion während des Zweiten Weltkriegs.

„Dutzende Millionen unserer Bürger haben ihr Leben für den Frieden geopfert. Und unsere Jugend muss wissen, dass es sich um eine Armee von Eroberern handelte, dass viele von ihnen gewaltig unsere Vorfahren verhöhnten. Deshalb ist es, entschuldigen Sie mich, etwas absurd, über den Zustand ihrer Gräber zu sprechen – seitens eines Landes, das all das überlebte. Sie kamen mit Schwert und Feuer auf unser Land zu.“

Der Bürgermeister der Stadt Nowy Urengoi, Iwan Kostogris, verteidigte seinerseits Desjatnischenko und rief zu Vernunft bei der Bewertung des Vortrags auf.

„Der Schüler teilte seine Entdeckungen darüber, dass nicht alle Soldaten kämpfen wollten. Viele wollten einfach friedlich leben. Das kann man auf keinen Fall als Beziehung des Jungen zum Faschismus bewerten“, so Kostogris.

Auch die Deutschlehrerin des Schülers stellte sich auf dessen Seite und erläuterte, seine Worte seien aus dem Kontext gerissen worden. Desjatnischenko rechtfertige auf keinen Fall die Taten der Faschisten.Die Mutter des Jungen erläuterte, dass die Rede ihres Sohnes ursprünglich sieben bis acht Minuten lang sein sollte, aber später auf zwei Minuten gekürzt werden musste. Dies habe zu Missverständnissen geführt. Ursprünglich sei im Vortrag auch die Geschichte über seinen Urgroßvater enthalten gewesen, der auf sowjetischer Seite im Zweiten Weltkrieg gekämpft und mehrere Orden erhalten habe.

Der italienische Historiker Giovanni Savino von der Universität Neapel Federico II sagte im Gespräch mit der Agentur RIA Novosti, man sollte an Schulen mehr über die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs erzählen.

„Über die Konzentrationslager erzählen, über die Millionen Menschen – Juden, Zigeuner, Slawen, Vertreter demokratischer Parteien – die von den Händen der Faschisten vernichtet wurden. Weil die Frage nicht in der ‚Unschuld‘ besteht, sondern es um einen schrecklichen Krieg gegen die Menschheit geht. Es gab deutsche Soldaten, die gegen den Nazismus waren, aber sie desertierten und wurden zu Partisanen“, sagte er.

Am Sonntag erinnerte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Totengedenken an alle Opfer von Krieg und Gewalt. An der Veranstaltung haben unter anderem Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble teilgenommen. Schüler aus Kassel erzählten gemeinsam mit Schülern aus Nowy Urengoi Geschichten deutscher und russischer Kriegsgefallener.

Quelle: „Unschuldige Wehrmacht-Soldaten“: Schülerrede im Bundestag schlägt Wellen in Russland

  1. 21. November 2017 um 04:22

    Dito:
    Seht, was dieser russische Blogger zu sagen hat
    https://terragermania.com/2017/10/05/seht-was-dieser-russische-blogger-zu-sagen-hat/

    Solange nicht eine gesunde Sicht auf die Gefallenen der inszenierten Auseinandersetzungen von allen realistisch und an der WAHRHEIT interessierten Seiten gefunden wird – und zwar IDEOLOGIEFREI (!) werden die „Veranstalter“ (die Protagonisten der verdeckten Hand) weiterhin die jeweils gerade .passenden Opfer iideologisch für weitere Kriege aufarbeiten…
    …und damit wieder Hass bei der nachwachsenden Generation schüren…
    (Schönes Beispiel ist gerade wieder wie Frankreich den ersten Weltkrieg vermarktet…)

    WER liegt in den Kriegsgräbern der letzen 100 Jahre ??
    Auf allen Seiten..:
    Die wenigsten waren doch Berufssoldaten, die meisten hatten doch eigentlich einen Beruf der die wirtschaftliche Existrenz des jeweiligen Volkes sichern sollte…
    Also hat man noch „innere Kapazitäten“ ALLER beteiligten Völkerschaften vernichten können..
    Ist es aber nicht so dass mit jedem Opfer der letzten 200 Jahre die Wahrheit über die Hintergrundmauscheleien und -interessen immer offener zu Tage tritt ?
    Während die Tünche über dem Logenmord an der Zarenfamilie
    („grosse sozialistische Oktoberrevolution“) bröckelt wird es bei den als „volksverbinded“ deklarierten Kriegen etwas schwieriger, zumal da noch ein Haufen Nutzniesser und „Begünstgte“ vorhanden sind..
    (siehe das Märchen von den „amerikanischen Befreieungskriegen gegen Sklaverei“…)
    🙂
    Es gab (aus heutiger Sicht, damals noch nicht erkennbar) sehr viele Indizien die zu den Hintergrundkreisen führen… auch an der Blutspur erkennbar die sich bis in heutige Tage fortsetzt…

    (Beispiel:
    ohne die Ermordung des lybischen Staatschefs wären die Hintergrundmauscheler und -interessen nie so offen erkennbar gewesen, dito bei Kennedy, aber auch ein nur „verunfallter“ General Patton hat noch einiges Wegweisende an Potential zu bieten…
    Eigentlich auch die ganze Nürnberger Inszenierung inkl. dubioser Freisprüche bis zum letzten Spandauer Gefangenen… 😦 )

  2. 21. November 2017 um 08:42

    Vor 16 Jahren, am 25.9.2001, war es noch Wladimir Putin, der im deutschen Bundestag eine Rede gehalten hat, aber immerhin. Solche Gesten unter Brudervölkern tragen dazu bei, den satanischen Strippenziehern ihr blutiges Handwerk zu legen. Wie leicht es für diese Typen ist, ihren Opfern das Hirn zu waschen, beweisen die begriffsstutzigen Kritiker…

    • 21. November 2017 um 23:59

      Würde mich nicht wundern, wenn Wladimir dem jungen Lauser bei der Rede ein wenig geholfen hätte…

  3. OKR
    21. November 2017 um 09:19

    Minute 3:49: Ein Jude.
    Minute 4:40: DER OBER-JUDE, die verdeckte Hand !!!
    Kissinger.

    Der JUDE GERNOT HASSKNECHT antwortet !!!

    • OKR
      21. November 2017 um 09:28

      Schmier_Rotz_ki.
      Ein kleiner stinkender juden Rabulistiker. 😂🤣

  4. 21. November 2017 um 11:30

    Hat dies auf My Blog rebloggt.

  5. OKR
    21. November 2017 um 13:02

    SIEG HEIL RUSSLAND !!! 🙋‍♀️
    SIEG HEIL VLADIMIR PUTIN !!! 🙋‍♀️
    SIEG HEIL PATRIARCH !!! 🙋‍♀️

    Der Kreml nimmt den sibirischen Schüler in Schutz, der mit seinen umstrittenen Äußerungen vor dem deutschen Bundestag über „unschuldige Wehrmachtssoldaten“ in Stalingrad viele Landsleute empört hatte.

    https://de.sputniknews.com/politik/20171121318378423-schuelerrede-bundestag-kreml-warnt-vor-hetze/

  6. 25. November 2017 um 10:49

    Hat dies auf Meinungsfreiheit rebloggt.

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