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„Das darf niemand verschweigen“: GdP-Sprecher zu Kriminalität in Berlin

26. Oktober 2017

Polizei in Berlin

In einem Interview für die „Berliner Zeitung“ (BZ) hat Benjamin Jendro, Sprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP), über den Anstieg der Kriminalität in Berlin gesprochen und erläutert, warum sich Straftäter in der Hauptstadt oftmals relativ sicher fühlen. Er warnte zudem davor, diese Probleme einfach zu verschweigen.

In Berlin gibt es laut Jendro mehr Kriminalität als vor 15 Jahren. In der Hauptstadt gebe es zahlreiche Straftäter, ein großer Anteil von ihnen habe Migrationshintergrund. Und das dürfe nicht verschwiegen werden. Das Schweigen trage nur zur Schaffung von Vorurteilen in der Gesellschaft bei.

Der GdP-Sprecher beklagte einen spürbaren Personalmangel bei der Polizei. Obwohl die Einwohnerzahl in Berlin seit 2001 um mehr als 400 000 gewachsen sei, seien bei der Polizei im gleichen Zeitraum 1000 Stellen gestrichen worden. Dabei sei das Aufgabenspektrum der Beamten gewachsen. Heute brauche die Polizei 3000 Kollegen mehr.

Der Personalmangel führt laut Jendro dazu, dass Delikte wie Fahrrad- oder Ladendiebstahl zu den Akten gelegt werden. Selbst schwere Rohheitsdelikte würden nicht so behandelt, wie sie es müssten…..

Quelle und weiter: https://de.sputniknews.com/panorama/20171026318036916-berlin-kriminalitaet-probleme-polizei/

siehe auch: Unzensuriert: Asylanten sind laut aktueller Kriminalstatistik neunmal krimineller als Österreicher

das dürfte in Berlin auch nicht viel anders sein