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Russlands Verteidigungsministerium vergleicht Rakka mit Dresden im Jahr 1945

22. Oktober 2017

Russlands Verteidigungsministerium vergleicht Rakka mit Dresden im Jahr 1945Quelle: Sputnik
Russlands Verteidigungsministerium vergleicht Rakka mit Dresden im Jahr 1945

Infolge der US-angeführten Luftangriffe auf das syrische Rakka sollen nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums Tausende von Zivilisten getötet worden sein. Die Stadt liege in Ruinen, teilte der Sprecher der Militärbehörde in Moskau, Generalmajor Igor Konaschenkow, mit. „Rakka erbt das Schicksal von Dresden im Jahr 1945, das durch die englisch-amerikanischen Bombardements dem Erdboden gleichgemacht worden ist“, fügte der hochrangige Militär hinzu.

Das russische Verteidigungsministerium zeigte sich wegen der Vorhaben der USA, Frankreichs und Deutschlands besorgt, den Wiederaufbau der zerstörten Stadt ausgiebig zu finanzieren, nachdem Washington, Paris und Berlin sich mehrmals geweigert hatten, auf Russlands Bitte humanitäre Hilfe nach Syrien zu schicken, ohne die Syrer in „gute“ und „böse“ einzuteilen. Igor Konaschenkow fragte sich, wodurch diese dringliche und ausschließlich für Rakka bestimmte Hilfe bedingt sei. Er nahm an, dass die USA und ihre Koalition somit die Folgen der „barbarischen“ Bombardements auf Rakka und den Tod von Tausenden Zivilisten vertuschen möchten. (Interfax)

Mehr lesen:  Syrien: Drohnenvideo zeigt die Zerstörung von Rakka nach der Befreiung vom IS

Quelle: https://deutsch.rt.com/newsticker/59404-russlands-verteidigungsministerium-vergleicht-rakka-mit-dresden/

  1. 22. Oktober 2017 um 11:08

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

  2. 22. Oktober 2017 um 17:11

    siehe auch: Raqqa zerstört, um es zu befreien Eric Margolis

    Die Organisation des sogenannten Islamischen Staates war in erster Linie ein von den Westmächten befördertes Feindbild. Ich habe das die letzten vier Jahre lang gesagt.

    Ich behauptete als ehemaliger Soldat und Kriegsberichterstatter, daß der IS wie eine nasse Papiertüte zerfallen würde, wenn geeignete westliche Bodentruppen seine Festungen in Syrien und im Irak angriffen. In dieser Woche machten sich die Westmächte und ihre lokalen Satrapen endlich an die Arbeit und stürmten die letzte IS-Hochburg in Raqqa. Zu niemandes Überraschung leistete der IS kaum Widerstand und rannte um sein elendes Leben.

    http://antikrieg.com/aktuell/2017_10_22_raqqa.htm

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