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Kurdische Peschmerga: Übernahme von Kirkuk durch irakische Streitkräfte ist Kriegserklärung

16. Oktober 2017
Kurdische Peschmerga: Übernahme von Kirkuk durch irakische Streitkräfte ist Kriegserklärung
Die kurdischen Peshmerga-Truppen sagen, dass die Übernahme von Kirkuk eine „flagrante Kriegserklärung“ gegen die Kurden sei und warnten davor, dass der irakische Premierminister einen „hohen Preis“ für die Auslösung des Konflikts zahlen werde.

Der Angriff „auf das kurdisch-kontrollierte Kirkuk durch irakische Truppen ist eine flagrante Kriegserklärung gegen die Nation Kurdistan“, so der Generalstab der Peschmerga in einer Presseerklärung.

Die Peschmerga beschrieben Bagdads Vorgehen als „Vergeltung gegen das Recht des Volkes, über sein Schicksal abzustimmen“ und bezogen sich dabei auf das Referendum über Kurdistans Unabhängigkeit im vergangenen Monat, bei dem 92,7 Prozent der Befragten für eine Abspaltung vom Irak stimmten.

Die Entwicklungen am Montag zeigen eine Spaltung der kurdischen Fraktionen, da einige der Milizen Kirkuk kampflos verlassen haben sollen, nachdem es Berichte über Zusammenstöße zwischen der irakischen Armee und den Peschmerga gab.

In einer Erklärung beschuldigte die Peschmerga eine Fraktion der beiden wichtigsten irakisch-kurdischen Parteien, der regierenden Patriotischen Union Kurdistans (PUK), einen „Plan“ gegen die Kurden zu schmieden und einen „großen und historischen Verrat“ zu begehen.

Quelle: https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/59098-kurdische-peschmerga-ubernahme-von-kirkuk-ist-kriegserklarung/

  1. 16. Oktober 2017 um 15:27

    siehe auch: Kirkuk: Irakische Militärs bringen Kraftwerk und Gasobjekte unter Kontrolle

    Irakische Militärs haben bei der gegen die Kurden gestarteten Offensive die Kontrolle über ein Kraftwerk, ein Industriegebiet, ein Gasverarbeitungswerk und einige weitere strategisch wichtige Objekte in der Öl-Provinz Kirkuk übernommen. Das geht aus der Erklärung der Armeeführung hervor.

    https://de.sputniknews.com/panorama/20171016317881679-kirkuk-irakische-militaers-gasobjekte-kontrolle/

  2. OKR
    16. Oktober 2017 um 17:05

    Wieder steckt der ewige jude dahinter.
    Eine judenfamilie und judenstan !

    Die militärische Strategie der neuen Türkei
    von Thierry Meyssan
    Die türkische Armee hat eine militärische Strategie in Form von russischen Puppen eingeleitet. Die Operationen, die gerade begonnen haben, sollen offiziell die Dschihadisten bekämpfen. In der Realität aber richten sie sich gegen die Schaffung von neuen Staaten, wie Rojava und Kurdistan. Sie verbergen die mögliche Umsetzung des nationalen Eides von 1920 mit der Eroberung von dem Nord-Osten von Griechenland, der ganzen Insel Zypern, des Norden von Syrien und des Irak; es ist der öffentlich behauptete Irredentismus von Präsident Recep Tayyip Erdoğan.

    Die Operation vom 8. Oktober 2017
    Als Folge einer Einigung zwischen Russland und der Türkei bei den letzten Verhandlungen in Astana, drang die türkische Armee in die Provinz Idlib ein, unter Verstoß gegen die syrische Souveränität, um dort die Dschihadisten zu bekämpfen.
    Die türkische Armee unterscheidet zwischen:

     den turkmenischen Syrern, die sie unter der Flagge der ehemaligen Freien Syrischen Armee (FSA) gruppiert hat, und die sie als Stütze in der Region einzusetzen gedenkt.

     den Dschihadisten, die akzeptieren, ihren Kampf in Südostasien weiterzuführen und die vom türkischen Geheimdienst (MIT) dorthin transportiert werden sollen.

     allen anderen, die beseitigt werden sollten.
    Die türkische Armee besetzt übrigens bereits Al – Bab, auch unter Verstoß gegen die syrische Souveränität.
    Die türkische Präsenz in Idlib schneidet den Zugang von Rojava zum Mittelmeer ab. Ihre Anwesenheit in Al – Bab bietet ihr die Möglichkeit, Rojava schnell in zwei Teile zu schneiden und diesen Pseudo-Staat zu vernichten.
    Die gemeinsame Operation vom 12. Oktober 2017
    Die Türkei, der Iran und der Irak haben vereinbart, die Unabhängigkeits-Bestrebungen des Pseudo-Kurdistans zu ersticken. Die Familie Barzani und Israel haben allmählich Gebiete durch lokale Konflikte und Kriege erobert. In fünfzehn Jahren hat das von Barzani und Israel unter dem Namen „Irakisches-Kurdistan“ verwaltete Gebiet seine Größe auf das fünffache vergrößert, auf Kosten der indigenen, der christlichen und arabischen Völker. Am 25. September 2017 haben die Familie Barzani und Israel ein Unabhängigkeits-Referendum organisiert. Durch eine weithin manipulierte Wahl, besonders in den christlichen Gebieten, gewann das Ja mit 92 %. Auf einem traditionellen Fest, hat die Barzani-Familie, mit kurdischen und israelischen Fahnen winkend, angekündigt, dass der Unabhängigkeit-Prozess unumkehrbar sei. Die Kurds-Israel Revue enthüllte, dass ein Abkommen zwischen Tel Aviv und Erbil gemacht wurde für die Übertragung von 200.000 israelischen Bürgern nach „Kurdistan“, sofort nach der Unabhängigkeit. Die israelische Armee will dort schnell Raketen installieren, um Syrien und den Iran zu bedrohen.
    Die Pipeline, die das Pseudo-Kurdistan mit dem Hafen von Ceyhan (Türkei) verbindet, wird vom türkischen öffentlichen Betreiber und Besitzer, BOTAŞ, geschlossen werden, wodurch die Öleinnahme der Barzani abgeschnitten werden. Derzeit wird das kurdische Öl vor allem von der französischen Firma Total betrieben. Es wird in der Europäischen Union, in der Ukraine und in Israel verkauft, für welches Letztere es fast den ganzen inländischen Verbrauch bedeutet.
    Der türkische und iranische Luftraum mit dem Pseudo-Kurdistan wird geschlossen werden. Angesichts des Krieges ist der syrische Luftraum für zivile Flüge nicht praktikabel. Die Flüge von und nach Erbil werden unbedingt über Bagdad gehen müssen.
    Die Grenzübergänge zwischen der Türkei und dem Iran auf der einen Seite, mit dem pseudo- Kurdistan andererseits, werden alle geschlossen sein, womit die Zolleinnahmen des möglichen neuen Staates abgeschnitten sind. Um den türkisch-irakischen Handel aufrecht zu erhalten, wird eine neue Straße entlang der syrisch-irakischen Grenze eröffnet werden um Ankara mit Bagdad zu verbinden. Die irakische Armee wird 13000 Mann zur Gewährleistung der Sicherheit stellen, während die Bauarbeiten einer neuen Pipeline auf diesem Weg sofort beginnen werden.
    Diese Straße wird die Kommunikation zwischen Pseudo-Kurdistan und Rojava abschneiden.
    Die türkische Armee besetzt bereits Baachiqa (Pseudo-Kurdistan) seit 2015, unter Verletzung der irakischen Souveränität.
    Ein Ultimatum wird der Barzani-Familie geschickt werden, dass sie auffordert, spätestens am 1. November auf die Unabhängigkeit zu verzichten. Im Falle einer Ablehnung bereitet sich die türkische Armee vor, Krieg gegen das Pseudo-Kurdistan zu führen. Sie würde Erbil in die Zange nehmen, auf der einen Seite von der türkischen Grenze aus, auf der anderen Seite von der neuen, durch die irakische Armee gesicherten Straße.

    Hier weiter:

    http://www.voltairenet.org/article198324.html

  3. OKR
    16. Oktober 2017 um 17:08

    „It has been considered necessary to recommend closure of Turkey’s airspace for northern Iraq. The control over the Ibrahim Halil border checkpoint should be handed over to the Iraqi government,“ the council’s press service said in an October 16 statement.

    Jetzt haben die Türken die Schnauze endgültig voll !!! 😜

    https://sputniknews.com/middleeast/201710161058280824-turkey-iraqi-kurdistan-airspace/

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