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Wenn ein Weltsystem abtritt, fallen auch dessen Existenzlügen

29. September 2017

Bildschirmfoto 2017-09-29 um 12.29.26Dass mit dem Brexit-Votum und der TrumpWahl der Startschuss zu einer Neuen Nationalen Weltordnung gegeben wurde, ist nicht mehr zu bestreiten. Der Weg dorthin ist natürlich voller Tücken, Fallen, Kampf, Blockaden, doch aufzuhalten ist der Zug in diese neue Welt nicht mehr. Dabei spielt es keine Rolle mehr, dass Trump gefesselt ist und in ausweglos erscheinender Lage immer mehr auf seine Möchtegern Judentochter und ihres liberalistischen Ehemannes Jared Kushner hört, somit von seiner eigenen Trumpismus Linie abweicht. Steven Bannon wurde auf Druck von Kushner als strategischer Berater von Trump entlassen, was Trump nicht hilft, denn als Chef von Breitbart zeigt Bannon Trump immer mehr, was Verrat für ihn bedeuten wird. Beispiel: Trumps favorisierter Kandidat für den Senatssitz von Alabama, Luther Strange, verlor unter dem Breitbart Medienfeuer gegen Bannons Gegenkandidaten, gegen den nationalistischen Hardliner Roy Moore, und zwar mit Pauken und Trompeten. Bannon schrieb dann auf Breitbart:
„Nun ja, die Bewegung ist der Trumpismus, nicht Trump“. und selbst die FAZ wiederholte Bannons Kampfruf:
„Wenn der Trumpismus über Trump siegt“.
Entweder kehrt Trump zu seiner Grundüberzeugung zurück, oder die härtere Revolution rückt in Amerika näher. Die Zeichen zur Neugestaltung der Welt sind überall klar erkennbar, was nicht nur durch die revolutionären Ergebnisse für die AfD bei Bundestagswahl deutlich wurde. In England tobt seit vergangenem Wochenende ein Erbitterter Antisemitismus-Kampf, der den glühenden Ofen zur Verbrennung der Welt-Lügen symbolisiert. Auf dem Parteitag der Britischen Labour-Party (Sozialistische Partei) vom 24. bis 27. September im englischen Konferenzzentrum von Brighton fanden sehr viele Rahmenveranstaltungen statt, die sogenannten „Fringe Events“. Zwei Veranstaltungen stachen hervor. Einmal sprach die Jüdin Naomi Wimborne-Idrissis, die dem vollgepackten gewaltigen Saal zurief:
“Israel beutet den Holocaust aus, das zu sagen, hat nichts mit Antisemitismus zu tun.“
Noch weiter ging Miko Peled, der unter der Schirmherrschaft von Frau Wimborne-Idrissis im Brighton Centre auftrat. Peled rief den Applaudierenden im vollgepackten Saal zu:
„Es geht um die Meinungsfreiheit. Es geht um die Freiheit, alles kritisieren zu dürfen, ob es sich dabei um den Holocaust handelt, ob dieser stattgefunden hat oder nicht, oder um die Befreiung Palästinas. Es darf keine Einschränkungen geben.“ In einem Tweet schreibt Peled:
„Warum fürchten sich die Zionisten vor freien Meinungsäußerungen?“
Und in einem weiteren Tweet:
„Ach so, freie Meinungsäußerung ist jetzt Antisemitismus?“
Die Aufregung darüber tobt heute immer noch in England, die Antisemitismusschreie überschlagen sich. Nur handelt es sich bei Miko Peled nicht um einen sog. Neonazi, sondern um einen Israeli, um den Sohn eines israelischen Generals…..

Quelle und weiter als PDF: schlagzeilen_heute 29.09.

  1. 29. September 2017 um 15:26

    siehe auch: US-Weltordnung ist am Ende – Bloomberg

    Die US-Außenpolitik steht nach der Einschätzung der Agentur Bloomberg vor einem Scherbenhaufen. Mit Trumps Präsidentschaft habe diese Zäsur aber nichts zu tun. Vielmehr haben sich demnach Russland und China dem Hegemonialanspruch der Vereinigten Staaten in den Weg gestellt. Washington müsse reagieren.
    Eine liberale Weltordnung auf dem gesamten Erdglobus – fast ein Vierteljahrhundert lang nach dem Ende des Kalten Krieges war das die Traumvorstellung der Vereinigten Staaten, wie die Agentur schreibt. Alle Weltmächte sollten sich dieser Vorstellung zufolge in ein System einfügen, in dem die Vereinigten Staaten und die amerikanischen Werte dominieren.

    https://de.sputniknews.com/politik/20170929317643693-us-weltordnung-am-ende-bloomberg/

  2. KHS
    29. September 2017 um 15:57

    Merkelwürdiges T-Shirt :

    Mann beachte die Daten : 26.4. 11.9. und 1.10. (Freimaurer Hotel of Dome IS gemeint).Es
    steht in Pjöngjang!!!!

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  3. Kleiner Grauer
    29. September 2017 um 16:47

    Seine folgende Liste enthält Giftgasangriffe der US-Regierung bzw. deren Verbündeten gegen Zivilisten.
    1. Vietnam (1962-1971)
    Während des Vietnam-Krieges haben die USA dem Autor zufolge 75,7 Millionen Liter Chemikalien auf Wälder und Anbauflächen in Vietnam und anderen Ländern der Region abgeworfen. Messamore zufolge schätzen Experten, dass durch die jahrelangen Giftgasangriffe über 400.000 Menschen ums Leben gekommen waren oder schwer verstümmelt wurden. 500.000 Babys seien in den Folgejahren mit Geburtsfehlern auf die Welt gekommen, zwei Millionen weitere Menschen seien an Krebs oder anderen schweren Krankheiten erkrankt.
    .
    2. Palästina (2008-2009)
    .
    Im Jahr 2009 meldeten zahlreiche Menschenrechtsorganisation, darunter Human Rights Watch und Amnesty International, dass die israelische Regierung Zivilisten in deren eigenem Land mit C-Waffen angreife. Konkret sollen sogenannte Phosphorbomben eingesetzt worden sein, die aus weißem Phosphor und Kautschuk bestehen und die Haut bzw. das Fleisch eines Menschen bis auf die Knochen schmelzen lasse. Angeblich soll auch ein UN-Quartier in Gaza mit C-Waffen attackiert worden sein.
    Israels Militär habe die Anschuldigungen zunächst zurückgewiesen, später jedoch deren Wahrheitsgehalt eingeräumt, schreibt Messamore.
    3. Irak (2004)
    2004 soll das US-Militär im irakischen Falludscha Brandbomben gegen die dortigen „Aufständischen“ eingesetzt haben. Zunächst gab die Armee jedoch an, weißen Phosphor lediglich dafür einzusetzen, um Nebelwände zu schaffen. Der italienische Sender RAI hatte damals eine Dokumentation unter dem Titel „Das verborgene Massaker von Falludscha“ veröffentlicht. Darin seien schockierende und obszöne Video- und Fotoaufnahmen der Ausmaße der US-Angriffe zu sehen.
    4. Irak (1988)
    Unterlagen des US-Geheimdienstes CIA sollen zeigen, dass Washington davon gewusst habe, dass Saddam Hussein im Ersten Golfkrieg Chemiewaffen einsetzte. Die US-Regierung habe Hussein über Bewegungen der iranischen Streitkräfte informiert, obwohl sie sich dessen bewusst gewesen sei, dass jener mittels dieser Informationen Giftgasangriffe verüben werde.
    So sei im März 1988 ein kurdisches Dorf, das unter der Kontrolle der iranischen Truppen stand, mit chemischen Substanzen attackiert worden. 5000 Menschen seien dabei ums Leben gekommen, über 10.000 weitere verletzt worden – darunter großenteils Zivilisten. Tausende seien noch in den Jahren danach an Krankheiten, Geburtsfehlern oder Ähnlichem wegen dieser Attacke gestorben.
    5. St. Louis (1950er)
    In den 1950er Jahren soll St. Louis (US-Bundesstaat Missouri) Ziel militärischer Experimente der US-Armee mit schädlichen Chemikalien gewesen sein. Insbesondere seien ärmere Stadtviertel mit überwiegend afro-amerikanischer Bevölkerung betroffen gewesen – darunter auch Viertel, in denen 70 Prozent der Bevölkerung Kinder unter zwölf Jahren ausmachten. Seitdem sei außerdem eine alarmierende Zahl an Krebs erkrankt.
    6. Kalifornien (2011)
    Bei Protesten der Occupy-Bewegung (Occupy Wall Street, zu Deutsch: Besetzt die Wall Street) in Oakland (US-Bundesstaat Kalifornien) soll die Polizei Tränengas und andere chemische Reizmittel eingesetzt haben. Der Einsatz von Tränengas ist dem Autor zufolge gemäß dem Chemiewaffenübereinkommen im Kampf gegen gegnerische Soldaten verboten.
    „Kann die Polizei zivilisierten Protestlern in Oakland, Kalifornien, dieselbe Höflichkeit und denselben Schutz erweisen, den das internationale Recht für gegnerische Soldaten auf dem Schlachtfeld vorsieht?“, schreibt Messamore.
    7. Waco (1993)
    Die US-Bundespolizei FBI soll bei der sogenannten Waco-Belagerung in mehrere Gebäude bei Waco (US-Bundesstaat Texas) Tränengas gepumpt haben – angeblich wissend, dass sich darin überwiegend Frauen, Kinder und Babys befinden würden. Das Tränengas war offenbar leicht entzündlich und entflammte. Bei dem darauffolgenden Komplett-Brand kamen 49 Männer und Frauen sowie 27 Kinder ums Leben.
    8. Irak (2003)
    Das US-Militär hat dem Autor zufolge 2003 im irakischen Falludscha Tausende Tonnen Munition aus abgereichertem Uran, einem toxischen und radioaktiven Atommüllprodukt eingesetzt. Über die Hälfte aller dort zwischen 2007 und 2010 geborenen Babys kamen mit Geburtsfehlern zur Welt, schreibt Messamore.
    In diesem Zusammenhang zitiert er den Wissenschaftler Christopher Busby vom Europäischen Komitee für Strahlenrisiken:
    „Diese Waffen haben die genetische Integrität der irakischen Bevölkerung völlig zerstört.“ Ihm zufolge weise Falludscha die höchste Rate an genetischer Schädigung in sämtlichen bislang untersuchten Bevölkerungen auf.
    9. Japan (1944-1945)
    Im Zweiten Weltkrieg haben die US-Luftstreitkräfte derart hohe Mengen an Napalm, einem zähflüssigen, klebrigen und leicht entzündlichen Gel, auf Tokio abgeworfen, sodass dort rund 100.000 Menschen bei lebendigem Leib verbrannten.
    10. Japan (1945)
    Im Jahr 1945 haben die USA dem Autor zufolge zwei japanische Städte mit Atombomben attackiert.
    „Obwohl Atombomben nicht zu den Chemiewaffen zählen, können wir, denke ich, uns darauf einigen, dass sie zumindest in dieselbe Kategorie gehören“, so Messamore.
    Abschließend schreibt er:
    „Es erscheint seltsam, dass das einzige Regime, das je diese Waffen des Terrors bei anderen Menschen einsetzte, sich mit dem Vorwand, die Welt vor gefährlichen Waffen in den Händen von gefährlichen Regierungen zu schützen, beschäftigt.“
    Quelle (und Dank für diese Wahrheit): sputnik

  4. 29. September 2017 um 17:01

    Hat dies auf pinocchioblog rebloggt.

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