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Merkel ist die unbeliebteste aller CDU-Kandidaten

23. September 2017

Samstag, 23. September 2017 , von Freeman ASuR

Wenn man sich die Resultate alle Bundestagswahlen von 1949 bis 2013 anschaut dann sieht man, Merkel ist die CDU-Kadidatin mit den geringsten Stimmenanteil im Vergleich zu allen ihren Vorgängern. Sie ist damit die unbeliebteste CDU-Chefin seit Gründung der BRD. Nur zwischen 19 und 24 Prozent der gesamten Wahlberechtigten Deutschlands haben sie je gewählt. Wie sie es trotzdem dreimal ins Bundeskanzleramt schaffte ist eine Besonderheit des deutschen politischen Systems. Wie ist es möglich, dass weniger als ein Viertel der Deutschen sie wollen und sie trotzdem die Regierung führt?

Die folgende Grafik zeigt, die CDU zusammen mit der CSU hat nur einmal in den letzten 67 Jahren eine Mehrheit der Stimmen bekommen, nämlich 1957, danach nie mehr!

Im Jahre 2005, als Merkel erstmals sich zur Wahl stellte, bekam die CDU 21,23 Prozent der Stimmen. 2009 sackte die CDU auf nur 19,03 Prozent ab. 2013 waren es dann 24,09 Prozent. Von den ca. 62 Millionen Wahlberechtigten wählten nur 13,13 Mio, 11,82 Mio und 14,91 Mio die CDU und damit Merkel, wollten sie an der Regierungsspitze sehen.

Das heisst, nur eine kleine Minderheit der deutschen Wähler hat Merkel als Kanzlerin gewollt. Geschafft hat sie es nur mit Hilfe der anderen Parteien durch sogenannte Koalitionen, dessen Wähler sich aber nicht für Merkel ausgesprochen haben. Ganz krass war es 2009 und 2013, wo Merkel die Regierungsmacht nur über eine grosse Koalition mit der SPD erhalten konnte.

So funktioniert das deutsche politische System, wo eine Minderheit über die Mehrheit regieren kann.

Was ich hier gar nicht berücksichtigt habe sind die Nichtwähler, dessen Zahl ständig steigt, weil sie eben an dieser festgefahrenen Situation nichts ändern können. Der Frust ist gross, denn man kann wählen wen man will, es kommt immer Merkel als Regierungschefin raus.Trotzdem empfehle ich, morgen Sonntag den 24. September zur Wahl zu gehen, denn jede Stimme GEGEN Merkel zählt. Nichtwählen hilft ihr nur, denn die Wahlbeteiligung spielt überhaupt keine Rolle.

Beispiel: Nehmen mir an, alle Deutschen würden die Wahl boykottieren, ausser Merkel selber, dann würde sie gewinnen und Kanzlerin werden, weil sie sich selber wählt als einzige und diese eine gültige Stimme alles bestimmt. Sie würde 100 Prozent erhalten und alleine regieren können.

Merke, nichtwählen ist kein NEIN zu Merkel sondern ein JA!

Es ist kein Protest gegen das System sondern eine Zustimmung!

Auch eine ungültige Stimme abgeben, in dem man „euch Arschlöcher wähle ich nicht“ auf den Zettel schreibt, ändert gar nichts.

Wer immer dazu aufruft die Wahl zu ignorieren, ist ganz klar ein Wahlhelfer für Merkel und ein dubioser Scharlatan.

Je grösser die Wahlbeteiligung je grösser ist die Chance, das Merkel endlich verschwindet!!!

Es ist sogar so, der Block der Nichtwähler könnte, wenn sie wählen würden, die Regierung bilden.

Also, geht wählen und nutzt eure einzige Chance etwas am System zu ändern.

Und lasst euch nicht von der Behauptung abschrecken, die Wahlen werden gefälscht und das Resultat stehe eh fest. Fälschen kann man nur 1 bis 2 Prozent, zum Beispiel die Briefwahl, aber nicht die ganze Wahl an der Urne.

Dabei schauen zu viele zu und ihr könnt ja auch die Auszählung beobachten und die gemeldeten Zahlen kontrollieren.

Quelle: Alles Schall und Rauch: Merkel ist die unbeliebteste aller CDU-Kandidaten 

  1. OKR
    23. September 2017 um 22:45

    Die Überschrift in dem Artikel is ansich falsch und überholt und müSSte angepaSSt heißen:

    Merkel „war“ die unbeliebteste aller CDU-Kandidaten, nach
    Mista Spahn !!! 😜

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