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So wurde Steinbach medial gerichtet

AfD-Ankuendigung / Quelle: AfDÜber den AfD-Auftritt der Ex-CDU-Politikerin Erika Steinbach wurde die Bevölkerung „lückenlos desinformiert“. Die Medien sind längst Propagandainstrumente.

„Noch ein Jahrhundert Zeitungen –
und alle Worte stinken.“
(Friedrich Nietzsche, Nachgelassene Fragmente. Sommer – Herbst 1882

Was geschieht in Pforzheim und der Region? Was passiert in Deutschland und der Welt? Wer zuverlässig und lückenlos Bescheid wissen will, greift zur PZ“, verkündet die Pforzheimer Zeitung ihren journalistischen Anspruch auf einer besonderen Internetseite „lokalschatz.de“, auf der sie sich selbst in aller Bescheidenheit an erster Stelle von „Lokalschätzen“ präsentiert.[1] Der Leser soll lückenlos Bescheid wissen. Das klingt nach neutraler, objektiver, allseitiger Berichterstattung, wie es für echten Journalismus eigentlich auch selbstverständlich ist. Wie sieht es aber in Wirklichkeit aus?

Am 6. September 2017 hielt die AfD in ihrer Hochburg Pforzheim, wo sie 2016 bei der Landtagswahl von Baden-Württemberg mit 24,2 % der abgegebenen Stimmen stärkste Partei geworden und ein Direktmandat gewonnen hatte, als Höhepunkt ihres Bundestags-Wahlkampfes eine Großveranstaltung mit über 1.200 Besuchern ab. In deren Mittelpunkt stand, neben Kurzreferaten des Bundesvorsitzenden Prof. Meuthen und der Spitzenkandidaten Dr. Weidel und Dr. Gauland, die Gastrede der Bundestagsabgeordneten Erika Steinbach, die im Januar nach 34-jähriger Mitgliedschaft aus der CDU ausgetreten war und hier einmalig Wahlhilfe für die AfD leisten wollte.

Der Bericht der PZ „Im Glanz des Bürgerlichen“ am 7.9.2017 ist keiner. Der Leser erfährt nicht, was Frau Steinbach und die AfD-Redner im Wesentlichen gesagt haben. Aus einer kaum verhohlenen Anti-Haltung, die sich allein schon in der negativen gegnerischen Bezeichnung „die Rechtspopulisten“ ausdrückt, werden Szenen der Veranstaltung beschrieben, die an abstrakt formulierte Aussagenfragmente der Redner und Reaktionen der Zuhörer anknüpfen. Es werden Bemerkungen eingeflochten, die nichts mit der Veranstaltung zu tun haben, aber Frau Steinbach und die AfD offensichtlich diskreditieren, in ein schlechtes Licht stellen sollen. Nachricht und Kommentierung sind eng vermischt. Der Artikel hat mit neutraler, allseitiger Berichterstattung nichts zu tun.

Ein Tritt mit einem Relativsatz

  1. Die Diskreditierung von Frau Steinbach beginnt schon ziemlich am Anfang:

Quelle und weiter als PDF: Geolitico:geolitico.de-So wurde Steinbach medial gerichtet

Kategorien:Kommentar, Nachrichten, Politik Schlagwörter:
  1. KHS
    17. September 2017 um 14:01
  2. 17. September 2017 um 19:24

    Hat dies auf pinocchioblog rebloggt.

  3. feld89
    17. September 2017 um 19:26

    Hat dies auf volksbetrug.net rebloggt.

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