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Zapad 2017: Westen schürt unbegründet Panik vor russischem Militärmanöver

8. September 2017

Mitte September beginnt in Weißrussland das Militärmanöver „Zapad 2017“, an dem russische und weißrussische Streitkräfte teilnehmen. Der Westen und die NATO zeigen sich alarmiert. Deren Sorgen, Bedenken und Warnungen muten geradezu abenteuerlich an. Innerhalb der NATO munkelt man von 100.000 russischen Soldaten, die an dem Manöver teilnehmen und Weißrussland womöglich nie mehr verlassen würden. Auch Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen verbreitet diese falsche Zahl. Von russischen Machtdemonstrationen und Kriegsvorbereitungen gegen die osteuropäischen NATO-Staaten ist die Rede. Belastbar sind diese Aussagen nicht – auch wenn sie aus den höchsten Kreisen westlicher Staaten kommen. Laut offiziellen Angaben nehmen an dem Manöver weniger als 13.000 Soldaten teil. Die Teilnehmerzahl liegt damit unter der Schwelle, ab der laut OSZE-Regeln ausländische Beobachter zugelassen werden müssen. Dennoch wurden Vertreter der OSZE, der NATO und vieler anderer internationaler Organisationen zu der Übung eingeladen.

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