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Die Gefahr vor neuen „Tatarenstürmen“ – Warum Russland jetzt die Augen auf Zentralasien richtet

Die Gefahr vor neuen "Tatarenstürmen" – Warum Russland jetzt die Augen auf Zentralasien richtet
Die Beziehungen Russlands zur islamischen Welt sind besser als in den meisten Jahrhunderten zuvor. Dennoch bleibt ein extremistischer, politischer Islam eine stetige Gefahr entlang seiner Grenzen – und die geopolitischen Rivalen diesem weiterhin gewogen.

von Zlatko Percinic

Noch steht Syrien in der Wahrnehmung vieler Menschen auf einem der vordersten Ränge der Konfliktkarten dieser Welt. Nordkorea steht allerdings zurzeit primär im Fadenkreuz von Medien und Politik, was auf eine Eskalation der Worte – und damit einem erneuten Beweis für deren Macht – zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und der nordkoreanischen Führung zurückgeht. Doch zwischen Rhetorik und Realität klafft eine enorme Lücke, die durch die Egomanie beider Präsidenten nur weiter vergrößert wird.

Tatsächlich gibt es keine militärische Lösung für dieses politische Problem. Selbst wenn es einige Hitzköpfe auf beiden Seiten gibt, die einen Krieg nur mit allergrößter Freude befürworten würden, so überwiegt dennoch die Einsicht in Washington, dass Nordkorea nicht Vietnam, Kambodscha, Afghanistan oder auch nur Grenada oder Panama ist. Jeder, der sich die US-Kriegszüge der letzten Jahrzehnte anschaut, wird dabei feststellen, dass es sich bei den angegriffenen Ländern um hoffnungslos unterlegene Militärmächte gehandelt hat, die der US-Militärmacht mehr oder weniger schutzlos ausgeliefert waren – insbesondere in punkto der überwältigenden Feuerkraft der Air Force.

Im Stillen jedoch, völlig unbeachtet von Medien und Politikern, offenbart sich ein neuer geografischer Krisen- und möglicher Kriegsschauplatz: Zentralasien.

In Syrien, aber auch im breiteren Mittleren Osten, haben die von Condoleezza Rice gefeierten „Geburtswehen“ im Vorfeld und um den so genannten Arabischen Frühling nicht das erträumte Kind auf die Welt gebracht. Zwar hat die ehemalige US-Außenministerin Recht behalten: Es ist in der Tat ein „neuer Mittleren Osten“ seit ihren Worten von 2006 entstanden, nur eben nicht so, wie er erhofft und geplant war. Man wollte eine nach westlichem Vorbild installierte Demokratie in dieser wichtigen Region haben, mit Israel als Hegemonialmacht, der sich die „demokratisierten“ Despoten Arabiens unterordnen würden und eine Situation, in der die so genannte Achse des Widerstandes zwischen Libanon und Iran zerschlagen wäre. Die US-Invasion des Iraks im März 2003 war nur der erste Schritt in diese Richtung…..

Quelle und weiter: https://deutsch.rt.com/meinung/56263-gefahr-vor-neuen-tatarensturme-warum/

Kategorien:Kommentar, Militärpolitik, Nachrichten, Politik Schlagwörter:
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