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Ungewöhnliche Wetterlage: Extreme Gezeiten an Küste von Südamerika

Seit einer Woche werden an den Küsten Südamerikas immer wieder extreme Gezeitenunterschiede beobachtet. Erst zog sich das Meer zurück, dann krachten extreme Wellen auf die Strände, bevor sie erneut trocken fielen.

Als sich der Atlantik Mitte letzter Woche bei Ebbe hunderte Meter weit von den Stränden zurückzog, fürchteten Küstenbewohner in Uruguay und im benachbarten Brasilien schon, dass sich ein Tsunami zusammenbraut.

Allerdings war kein Erd- oder Seebeben vorausgegangen, die Sorge erwies sich als unbegründet. Dennoch krachte die folgende Flut mit Rekordwellen über die Küsten herein und richtete erhebliche Schäden an.

(Bild: Links – Zwischenzeitlich war es in Uruguay zu einer extremen Springflut gekommen, die vielerorts sogar die Strandbefestigungen beschädigte. Rechts – Weite Areale des Strandes bei Montevideo in Uruguay sind am Montag zum zweiten Mal binnen einer Woche trockengefallen. Boote liegen auf Grund und das Meer hat sich weit zurückgezogen)

Anfang dieser Woche hat sich das Wasser erneut außergewöhnlich weit zurückgezogen, wieder sind weite Strandareale trockengefallen (Klima: Eisige Kältewelle in Südamerika (Video)).

Aber was hatte die außergewöhnlichen Gezeitenunterschiede ausgelöst? Einerseits hat die aktuelle Neumondkonstellation die Tiden verstärkt, denn wenn Sonne Erde und Mond wie etwa bei der Sonnenfinsternis am Montag in einer Linie stehen, wirken die Gezeitenkräfte stärker als sonst.

Andererseits hat aber offenbar auch eine ungewöhnliche Wetterlage Ebbe und Flut weiter aufgeschaukelt, sodass sich mehrfach Springfluten entwickeln konnten, die von besonders markanten Niedrigwassern abgelöst wurden.

Kurioserweise geht es derzeit aber auch an der südamerikanischen Pazifikküste sehr turbulent zu.

So hat der Seewetterdienst in Chile für die Zeit vom 22. bis zum 27. August eine Warnung vor fünf Meter hohen Wellen herausgegeben. Neben der Wetterlage wird darin explizit auch auf die Neumondkonstellation hingewiesen, in deren Zuge es in den USA zu der Sonnenfinsternis gekommen ist.

Die Bürger wurden aufgefordert, die unmittelbare Nähe zur Küste zu meiden, Surfern und Seglern wird empfohlen, sicherheitshalber auf Wassersport zu verzichten (Häfen in Peru wegen «anormaler Wellen» geschlossen (Video)).

Quelle und weiter: https://www.pravda-tv.com/2017/08/ungewoehnliche-wetterlage-extreme-gezeiten-an-kueste-von-suedamerika-videos/

Kategorien:Leserbeitrag/tipp, Nachrichten, Video Schlagwörter:
  1. KHS
  2. 26. August 2017 um 11:19

    Auf der iberischen Halbinsel nennt sich dies „Risagga“ und in Japan, Surimi. (Ein Meteotsunami oder meteorologischer Tsunami ist ein tsunamiähnliches Phänomen, das durch Luftdruckschwankungen und Resonanzphänomene in seichten Gewässern ausgelöst werden kann. Dieses Phänomen ist in verschiedenen Ländern unter verschiedenen Namen bekannt. Auf den Balearen heißt es „Rissaga“, in Malta „Milghuba“, auf Sizilien „Marrubio“, in der Bucht von Fiume Stigazzi und in Japan „Abiki“ oder „Yota“. In der Nord- und Ostsee (wie z. B. in Finnland) ist es auch unter der Bezeichnung „Seebär“ beschrieben worden.) „Im Allgemeinen gibt es drei Hauptmechanismen, die erforderlich für die Bildung eines Meteotsunami sind: 1. eine Wetter-Störung;“
    2. Die Resonanz zwischen der Geschwindigkeit der Wetter-Störung und die Geschwindigkeit der Welle im tiefen Wasser;
    3. Eigenschaften der Verstärkung eines Hafens, Bucht zu Bucht“, erklärte Ramos Garcia.
    Mehr Infos:Alarmstufe rot wegen eines drohenden TSUNAMI am 20. August in URUGUAY.
    http://spanienleben.blogspot.com/

  3. Kleiner Grauer
    26. August 2017 um 13:31

    Ganz normal was El Nino zu bieten hat. Tuberkel geht schlimmer-mit größerer Wut-gegen das „eigene“ Volk vor! Die Strömungen im Atlantik zwischen Nord und Süd Amerika lassen sich nicht mischen, Die Bauwerke lassen die Flut nicht am Land. Das Tuberkel reist ein was es einreißen kann, damit eingeflutet wird.

  4. OKR
    26. August 2017 um 18:15

    Da liegt ein anderes, sehr groSSes und maSSives Problem vor, unterliegt aber höchster GeheimhaltungSStufe !

  5. 26. August 2017 um 19:08

    Der Farmers Almanac geht bei seinen Wettervorhersagen nur nach der Position der Planeten, Mond und Sonne. Bei Springflut und Springebbe (das richtige Wort kommt mir gerade nicht im Sinn) stehen Sonne und Mond sich endweder gegenueber oder auf der gleichen Seite. Waehren Springflut und Niptide (Englisch) hebt sich die Erdcruste mehr als bei normaler Ebbe und Flut. Die Anziehungskraft von Mond oder Sonne heben die Erdkruste jeden Tag. Bei Spring und Niptide passieren dann auch Erdbeben. So wird es auch im Almanac gesagt. Spring und Niptide um den 21. Maers, Juni, September und Dezember sind Erdbeben eher moeglich. Ich denke wenn sich jemand da mal richtig hineinkniet, koennte man die Erdbeben mit grosser sicherheit voraussagen.

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