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Fake-News: NGO-Schlepperaktivitäten werden in Medien ausschließlich als „Rettung“ präsentiert

Nach internationalem Seerecht müssten Schiffbrüchige in den nächsten Hafen - stattdessen schleppt man sie isn ferne Italien. Foto: Irish Defence Forces / wikimedia (CC BY 2.0)

Nach internationalem Seerecht müssten Schiffbrüchige in den nächsten Hafen – stattdessen schleppt man sie isn ferne Italien.

Zu den wohl gelungensten Täuschungs- und Manipulationspraktiken der Eliten, in Zusammenarbeit mit den von ihnen kontrollierten „seriösen“ Medien, zählt der Umstand, dass die Schlepperaktivitäten zur Verbringung zehntausender Afrikaner nach Europa als „Rettung aus Seenot“ bezeichnet wird.

Kommentar von Unzensurix

Doch man will nicht retten, sondern schleppen. Retten deshalb nicht, denn seerechtskonform wäre der nächste sichere Hafen anzusteuern und nicht die hunderte Seemeilen entfernte Wunschdestination Europa. Das ist auch der Grund, warum sich bereits vor zwei Jahren, also noch vor Beginn der NGO-Schleppungen, Migranten im Mittelmeer nicht von maltesischen Schiffen „retten“ lassen wollten.

Man wollte nicht nach Malta und wartete dann lieber auf italienische oder deutsche „Retter“. Alleine die Tatsache, dass die überladenen Schlauchboote gar nicht für eine Reise über das offene Meer nach Italien ausgelegt sind, sondern nur bis zu den teilweise bereits in libyschen Hoheitsgewässern wartenden NGO-Schiffen, spricht für sich. Die NGO-Schlepper sind fester Bestandteil des mafiosen Geschäftsmodells der libyschen Schlepperbanden – und umgekehrt.

Retter statt Schlepper: Manipulation durch ständiges Wiederholen von Unwahrheiten

Im Grunde ist es unverständlich, dass diese kriminellen und teilweise totbringenden Aktivtäten als „human“ dargestellt werden können und man fragt sich, wie denn so was möglich sei. Die Antwort ist relativ simpel:

Lügen als Tatsachen zu verkaufen und ständiges Wiederholen von Unwahrheiten waren schon immer fester Bestandteil und Methode der Propagandaministerien bekannter Regime. „Wiederholungen sind sogar mächtiger als die Wahrheit“ sagt beispielsweise der Mental-Couch Jochen Mai. Unser Hirn glaubt irgendwann, die „Botschaft sei wahr“, so das „Institute for Social Research“ an der Universität Michigan, denn die „Wiederholung dring automatisch in unser Gedächtnis“. Anhand zweier Beispiele soll aufgezeigt werden, wie so etwas funktioniert.

Medien bezeichnen Schlepperaktivitäten fast ausschließlich als Rettung

Anfang der Woche berichteten die Medien, dass die NGO-Schlepper aus verschiedensten Gründen ihre Aktivitäten eingestellt haben. Das sind zwar ebenfalls „Fake News“ – bekanntlich wird inzwischen flott weiter „gerettet“ – jedoch wurde umfangreich darüber berichtet.
Zwei Beispiele dazu:

Die Presse, 14/15 August, Seite 1
Schlagzeile: „Seeretter unterbrachen Einsatz“ und in der Überschrift darunter „[… ] Rettungseinsatz für Migranten suspendiert […]“ Diese Wortwahl kam in gleicher und abgewandelter Form insgesamt 16 Mal (sechzehn!) in diesem Zeitungsartikel vor. Der Reihe nach:
„Seeretter“ / „Rettungseinsatz“ / „in Search and Rescue-Einsätzen gestrandete Bootsflüchtlinge bergen“ / „Unterbrechung ihres Hilfseinsatzes“ / „Bergungseinsätze“ / „die Helfer“ / „humanitäre Organisationen“ / „Rettungsschiffe“ / „ private Helfer“ (privat?) / „Stimmungswandel gegen Hilfseinsatz“ / „Hilfsorganisationen“ / „private Retter“ / „NGOs haben Rettungseinsatz vorübergehend eingestellt“ (Anm.: stimmt nicht) / „Suspendierung ihrer Rettungseinsätze“ / „67.900 Menschen in Seenot geholfen“. Und das in einem einzigen Artikel!

Kurier, 14. August 2017, Seite 6
Überschrift des Artikels: „Weitere NGO setzt ihren Rettungseinsatz im Mittelmeer aus“. Mit der Presse kann man da nicht ganz mithalten, jedoch simuliert man immerhin fast ein Dutzend Mal mit diesem gutmenschlichen ductus Betroffenheit. Hier der Reihenfolge nach zitiert:
„Rettungseinsatz“ / „Seenotretter“ / „Rettungseinsatz unterbrechen“ / „Retter wollen Mission aussetzten“ / „Such- und Rettungszonen ausweiten“ / „Rettungsschiffe“ / „Such- und Rettungskapazitäten“ / „Rettungsmissionen“ / „Transfers von Geretteten zwischen den Schiffen durchführen“ / „von Libyen eigenmächtig erweiterte Such- und Rettungszone“ (Anm.: „eigenmächtig“- beinahe unverschämt von den Libyern) / „Rettungseinsatz unterbrechen“.

Ja, und wie oft kommt das Wort „Schlepper“ in diesen Artikeln vor? Gerade jeweils einmal. Seriöser Journalismus sieht anders aus.

Quelle: https://www.unzensuriert.at/content/0024755-Fake-News-NGO-Schlepperaktivitaeten-werden-Medien-ausschliesslich-als-Rettung

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