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AfD-Konzept gegen unkontrollierte Zuwanderung – „So kann Terror verhindert werden“

Illegale Migranten nach der erfolgreichen Überschreitung spanischer Grenze

Für Asyl- und Schutzzentren haben sich am Montag die AfD-Spitzenkandidaten Alice Weidel und Alexander Gauland ausgesprochen. Mit dem „Asyl- und entwicklungspolitischen Konzept der AfD“ will die Partei das Flüchtlingsproblem lösen. Es soll verhindern, dass Menschen flüchten, auch durch effizientere Wirtschaftshilfe.

Für Alice Weidel, AfD-Spitzenkandidatin für die bevorstehende Bundestagswahl, stehen Terrorismus und Migration in „einem direkten Zusammenhang“. Das sagte sie gegenüber Sputnik nach der Pressekonferenz am Montag in Berlin. Bei dieser wurde das „Asyl- und entwicklungspolitische Konzept der AfD“ vorgestellt. Neben Weidel saß der andere Spitzenkandidat Alexander Gauland. Die aktuellen Anschläge zeigen der Kandidatin „ganz deutlich, dass wir es hier aufgrund der undifferenzierten, unverantwortlichen Flüchtlingspolitik der offenen Grenzen mit einer eklatanten Erhöhung der Terrorgefahr in Europa zu tun haben. Es kommen Menschen ohne Papiere zu uns, denen hier Einlass gewährt wird. Und man kann eben nicht ausschließen, dass auch Terroristen darunter sind. Darum wollen wir unsere Grenzen sichern, die Personenströme kontrollieren, Gefährder und Ausreisepflichtige sofort abschieben.“ Terrorismus sei letztlich eine Folge der unkontrollierten Zuwanderung.

„Seit 2015 haben 1,3 Millionen Menschen bei uns Asyl beantragt“, so Weidel auf der Pressekonferenz. „Und die Zahlen werden steigen. Auch weil im März 2018 der Familiennachzug im Asylrecht suspendiert, also aufgehoben wird.“ Folgen davon seien neben der Terrorgefahr auch „explodierende Kosten“ für den deutschen Staat und „höhere Kriminalitätsraten“. Sie nannte die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik als Quelle und sagte: „Durch die Zuwanderung hatten wir 2016 einen Anstieg der Verbrechen unter Asylbewerbern von 53 Prozent. Allein das Delikt Mord stieg um 100 Prozent, Gruppenvergewaltigungen um 130 Prozent.“

Alte Idee: Asyl- und Schutzzentren

Die Partei plädiert dafür, sogenannte Asyl- und Schutzzentren direkt in den Herkunftsländern einzurichten. Die AfD-Spitzenpolitiker behaupteten, es sei 130-mal teurer, einen Zuwanderer in Deutschland zu versorgen als in seiner Heimatregion. In den Zentren könnten Einwanderungswillige bereits Asylanträge stellen und betreut werden. Sie könnten sehr schnell umgesetzt werden, erklärte Weidel: „Wir wundern uns, warum seit 2004, seit der Idee vom damaligen Bundesinnenminister Otto Schily (SPD), Aufnahmezentren in Nordafrika einzurichten, überhaupt nichts passiert ist….
  1. 22. August 2017 um 14:17

    Väterchen Stalin hätte sicherlich auch noch ein effektives Konzept zur Verfügung gehabt…

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