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Bausparkassen „plündern“ knapp 2 Milliarden Euro aus Notfallfonds – die eigentlich den Sparern gehören

17. August 2017

Die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt in ihrer Donnerstagausgabe, eine große Bausparkasse habe allein im vergangenen Jahr 350 Millionen Euro aus dem „Fonds zur bauspartechnischen Absicherung“ aufgelöst, bei anderen bekannten Instituten seien es ebenfalls zweistellige Millionenbeträge.

Alles in allem sei der Reservefonds zwischen Ende 2014 und Ende 2016 von rund 2,2 Milliarden auf nur noch etwa 1,3 Millionen Euro abgeschmolzen, wie die Zeitung aus einer Mitteilung der Bundesregierung auf Anfrage der Grünen zitiert.

Der „Fonds zur bauspartechnischen Absicherung“ wurde 1991 eingerichtet. Aber erst durch die Novelle des Bausparkassengesetzes Ende 2015 erlaubte die Politik der schwer angeschlagenen Branche, freihändiger auf den Fonds zuzugreifen. Ein Sprecher des Verbands der Privaten Bausparkassen erklärte gegenüber der SZ, dass die Mittel angesichts der niedrigen Zinsen „zur Risikoabwehr“ eingesetzt würden.

Tatsächlich gebe es aber Fälle, in denen einerseits auf die Fondsmittel zugegriffen wird, andererseits aber Gewinne ausschüttet werden. Eine andere bekannte Bausparkasse begründet den Griff in den Notfonds laut Geschäftsbericht unter anderem damit, „den weiteren Wachstumspfad sichern“ zu wollen….

 

Quelle: http://www.epochtimes.de/wirtschaft/unternehmen/bausparkassen-pluendern-knapp-2-milliarden-euro-aus-notfallfonds-die-eigentlich-den-sparern-gehoeren-a2192091.html

  1. KHS
    17. August 2017 um 09:52

    Das Geld der Sparer IS doch noch da,es haben nur andere !!!!

    Den DEUTSCHEN ist dies doch Wurscht,die würden auch jeden Morgen zur Maloche gehen,
    wenn der Lohn denen mit „Migrationsvordergrund“ überwiesen wird,ganz unter dem Motto:
    „Hauptsache Arbeit“ .

    • 17. August 2017 um 10:05

      DAS! ist ein richtiger Gedanke !!
      Würde ich, aus eigenen Studien heraus, so ergänzen:

      „die Maloche wird als Betäubung und Ausrede benötigt um nicht NACHDENKEN zu müssen und für NICHTS selbst verantwortlich zu sein..“

      (Die Konsequenzen aus der Haltung erscliessen sich z.B. bei der Analyse der Todesfälle zw. 40-50 Jahren… 🙂 )

  2. 17. August 2017 um 09:55

    Das ist nur die „Krönung“, aufgesetzt auf einer breiten Basis kleinerer „Hinterfotzigkeiten“…

    Da bekommt man z.B.`n halbes Jahr nach Kündigung und Auszahlung eines lange abgelaufenen Bausparvertrages (ohne Darlehenszusage !) paar fette Rechnungen über „Bereitstellungsgebühren“…….

    Hier ist noch mehr über die verzweifelten Tricks der ehemaligen „Absahner“:

    Die Tricks der Bausparkassen in Deutschland
    https://www.rasteffens.de/news.html?newsdetail=20160429-34_die-tricks-der-bausparkassen-in-deutschland

    • Kleiner Grauer
      17. August 2017 um 10:32

      Den Handelsvertrag rückweisen. Wo ist die beiderseitige Unterschrift?

      • 17. August 2017 um 12:40

        …und da landen `mer wieder bei dem obigen Gedanken mit „malochen, freiwillige Betäubung, Angst vor nachdenken…!“
        ….Jeder schon mal gehört..:

        ….“habe keine Zeit zum nachdenken, muss…..“
        ….“..ist mir zu kompliziert, wird schon richtig sein, muss jetzt…,…..“
        (einkaufen oder arbeiten oder ähnliches….)

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