Startseite > Kommentar, Nachrichten, Politik, Rechtslage, Sanktionen, Uncategorized > Wagenknecht zu US-Sanktionen: „Wie ein Schurkenstaat zum billigen Vorteil der eigenen Gasindustrie“

Wagenknecht zu US-Sanktionen: „Wie ein Schurkenstaat zum billigen Vorteil der eigenen Gasindustrie“

3. August 2017
Wagenknecht zu US-Sanktionen: „Wie ein Schurkenstaat zum billigen Vorteil der eigenen Gasindustrie“
In einem Gastbeitrag für das Handelsblatt findet Sarah Wagenknecht klare Worte zu den Sanktionen gegen Russland, die auch Europas Unternehmen hart treffen. Statt „transatlantischer Willfährigkeit“ fordert die Volkswirtin, jetzt US-Militär- und Spionageeinrichtungen in Deutschland zu schließen.

Die Volkswirtin und Linken-Politikerin Sarah Wagenknecht argumentiert in dem Gastbeitrag, dass mit den Sanktionen gerade Gaspipelines und die geplante Leitung Nord Stream 2 getroffen werden sollen. Sie versteht die US-Sanktionen als „nichts weiter als die Anbahnung eines Riesengeschäfts für die US-Fracking-Konzerne“, da sie darauf abzielen, Europa künftig vorrangig mit „teurem und ökologisch katastrophalem Fracking-Gas“ aus den USA zu versorgen. RT Deutsch dokumentiert die prägnantesten Aussagen.

Berlin muss Rechtsbruch Taten folgen lassen

Mit dieser Attacke, die einen Bruch internationalen Rechts bedeutet, müssen sich die USA den Vorwurf gefallen lassen, auf diplomatischem Parkett wie ein Schurkenstaat zum billigen Vorteil der eigenen Gasindustrie zu agieren. Die Bundesregierung ist gefordert, ihrer richtigen Verurteilung des Völkerrechtsbruchs jetzt auch Taten folgen zu lassen, um Gegendruck zu entfalten. Dies kann nicht allein der EU-Kommission überlassen werden.

Den ersten politischen Kollateralschaden in Deutschland gibt es im Übrigen auch schon, denn es kommt einem politischen Bankrott der Grünen gleich, dass sich führende Grünen-Politiker hinter diese Profitmaximierung der Umweltzerstörer stellen und die US-Sanktionen unterstützen. Wer sich de facto für die Interessen der US-Frackingindustrie einsetzt, verspielt jede Glaubwürdigkeit im Hinblick auf einen ökologischen Politikwechsel in Deutschland.

Quelle und weiter: https://deutsch.rt.com/inland/55142-wagenknecht-zu-us-sanktionen-usa-schurkenstaat-gasindustrie/

  1. 3. August 2017 um 19:47

    Die Reinkarnation von Rosa Luxemburg (Sahra Wagenknecht über sich selbst) ist durchaus impulsfähig.

  2. KHS
    3. August 2017 um 21:21

    Ein Schnitzel für die linken Stasi Spitzel !!!!

    Ansonsten braucht man bei einer Reifenpanne immer einen Wagenknecht,nur lange Stiefel sollte er schon haben……

  3. KHS
  4. KHS
    3. August 2017 um 21:51

  5. 3. August 2017 um 22:12

    Wunschdenken der Wagenknecht hinsichtlich der Schließung von US – Einrichtungen in der BRD, ist schlichtweg Populismus. D.A.

  6. 4. August 2017 um 05:17

    Hat dies auf pinocchioblog rebloggt.

  1. No trackbacks yet.
Kommentare sind geschlossen.
%d Bloggern gefällt das: