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Nach einer Pentagon-Studie droht dem US-Imperium der „Kollaps“

1. August 2017
Nach einer Pentagon-Studie droht dem US-Imperium der "Kollaps"

Zur Sicherung des weltweiten „Zugangs zu Ressourcen“ müsse der militärisch-industrielle Komplex massiv ausgeweitet werden.

Im ersten Artikel dieser Serie berichten wir über erstaunliche Beweise für den bevorstehenden Zusammenbruch der US-Vorherrschaft und den drohenden Zerfall der nach dem Zweiten Weltkrieg von den USA errichteten Weltordnung, die das US-Verteidigungsministerium in einer Studie zusammentragen ließ.

Die Vorstellungen des Pentagon, wie diese Entwicklung verhindert werden könnte, sind wenig vertrauenerweckend. Wir untersuchen zunächst sowohl die Ergebnisse als auch die Fehleinschätzungen der Pentagon-Studie. In weiteren Artikeln werden wir uns mit folgenden Fragen beschäftigen: Was sind die eigentlichen Gründe für den Untergang des US-Imperiums? Wie könnten nach dieser exakten Diagnose die zu erwartenden Probleme tatsächlich gelöst werden?

Eine außergewöhnliche, neue Pentagon-Studie mit dem Titel „At Our Own Peril: DOD-Risk Assessment in a Post Primacy World“ („Die uns drohende Gefahr: Risikoeinschätzung des Verteidigungsministeriums für eine Welt ohne US-Vorrangstellung“) ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die nach dem Zweiten Weltkrieg errichtete, von den USA dominierte Weltordnung „zerfallen“ und sogar „zusammenbrechen“ könnte, wodurch die USA ihre globale „Vorrangstellung“ verlieren würden.

Die zur Erhaltung der „US-Vorrangstellung“ vorgeschlagene Lösung bringt nichts Neues: Empfohlen werden noch mehr Überwachung, noch mehr Propaganda durch die „strategische Manipulation von Wahrnehmungen“ und eine nochmals ausgeweitete militärische Expansionspolitik.

In dem Dokument wird festgestellt, dass die Welt in eine völlig neue Phase der Transformation eingetreten ist, in der die Macht der USA schwindet, die Weltordnung zerfällt und die Autorität der Regierungen überall zerbröckelt.

Die USA hätten ihre bisherige „Vorrangstellung“ verloren und müssten sich jetzt in einer unsicher gewordenen Welt, die durch den „Widerstand gegen jede Art von Autorität“ geprägt sei, neu behaupten.

Gefahr gehe nicht nur von rivalisierenden Großmächten wie Russland und China aus, die beide eine wachsende Bedrohung für die Durchsetzung von US-Interessen darstellten, sondern auch von Aufständen in der Art des „Arabischen Frühlings“. Diese könnten in absehbarer Zukunft nicht nur im Mittleren Osten, sondern überall auf der Welt ausbrechen und das Vertrauen in amtierende Regierungen untergraben.

Die Studie beruht auf einem jahrelangen intensiven Forschungsprozess, in den wichtige Pentagon-Abteilungen und die U.S. Army einbezogen waren; die US-Regierung wird darin aufgefordert, ihre Überwachungsprogramme auszuweiten, ihre Propaganda durch eine „strategische Manipulation der öffentlichen Meinung“ zu intensivieren und mehr Geld in die US-Streitkräfte zu investieren, um ihre Flexibilität zu erhöhen….

Quelle und weiter: https://www.rubikon.news/artikel/nach-einer-pentagon-studie-droht-dem-us-imperium-der-kollaps

  1. OKR
    1. August 2017 um 20:35

    Für den Kollaps brauchen wir keine Pentagon Studie.

    Uns reicht Emily.

    Jo … Min. 25:20. Vril „Blackwater“ 😉
    in VSAmerikastan ! 😝

    Sieg Heil Emily ! 😂🙋

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