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London: Nationalarchiv gibt Rudolf-Heß-Akte frei – Geheimnis wird obskurer

20. Juli 2017

Dass Hitlers Stellvertreter Rudolf Heß seinen waghalsigen Flug nach Großbritannien als Friedensmission unternommen haben könnte – diese Version lehnten britische Regierungen immer wieder ab. Warum sollte Heß aber sonst mitten im Blitz-Bombenregen auf englische Städte nach Großbritannien fliegen?

Manche Historiker vermuten, das Motiv hinter seinem Flug seien „Gemeinsamkeiten“ zwischen den Nazis und den pro-deutschen Kreisen im britischen Establishment gewesen. Es gibt viele Bücher über Hitlers Wunsch, einen Friedensdeal mit London zu erzielen, um beide Hände für den Überfall auf die Sowjetunion frei zu haben oder die Briten gar für einen gemeinsamen Kreuzzug gegen die – bei Hitler und Churchill geleichermaßen verhassten – Kommunisten zu gewinnen.

In der Tat: Heß flog nur sechs Wochen vor dem Überfall Deutschlands auf die UdSSR nach Großbritannien. Dass Heß ihnen von der Operation Barbarossa erzählt hatte, bestritten die Briten zwar. Stalin jedoch war überzeugt, Heß habe ihnen davon nicht nur erzählt, sondern auch angeboten, sich dem Überfall anzuschließen. Bei all seinem Ani-Kommunismus nahm Churchill das Angebot nicht an, sondern ließ den Hitler-Stellvertreter Heß als Kriegsgefangenen verhaften.

Im Nürnberger Prozess von 1946 wurde Heß wegen Verbrechen gegen den Weltfrieden zu lebenslanger Haft verurteilt. Bis zu seinem Tod im Jahr 1987 betonte Heß immer wieder, der Richterspruch sei eine Perversion, habe er doch Leib und Leben für eine „Friedensmission“, den Flug nach Großbritannien, riskiert…..

Quelle und komplett: https://de.sputniknews.com/politik/20170720316662547-nationalarchiv-gibt-hess-dokumente-frei/

siehe auch: RUDOLF HESS, der Friedensflieger ermordet am 17.08.1987

  1. Kleiner Grauer
    20. Juli 2017 um 10:17

    Da hat wohl einer von der Organisation Zombi seine Zwischenprüfung veröffentlicht? Heute zum Datum musste ja so eine ungerührte SchXXXe kommen! Heß sollte den zweiten U-Boot Unterwasserstützpunkt an der englischen Küste einweihen. Am Nachmittag wollte Er wieder in Berlin sein und im Plänterwald Riesenrad fahren. Der erste Stützpunkt aus dem I. WK war für die neue 18er Reihe von U-Booten nicht mehr ausreichend. Per Funk hatte Er erfahren das die Engländer Ihn beobachteten weil Sie Hinweise auf den Versorger hatten. Heß hat sich geopfert, der Geheimhaltung wegen. Die Engländer wurden Aufmerksam das an der Küste etwas nicht stimmte, da die Wellen im Radetzky Marsch anliefen und es roch nach guter deutscher Küche. Ohne Grund war der Williams gestern auch nicht mit seiner Frau hier zu Besuch. Sie wollten das Kochbuch haben….!

  2. Blaue Magnetische Nacht
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