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Das Ende einer Ära

13. Juli 2017 Kommentare aus

Das Ende einer ÄraBereits frühzeitig im 20. Jahrhundert beschäftigten sich Militärstrategen mit der Möglichkeit, Flugzeuge von Schiffen aus starten zu lassen und sie auch sicher wieder dort zu landen. Erste Gehversuche machte die britische Marine im Jahr 1918 mit der ursprünglich als Fahrgastschiff ausgelegten und im Zuge der Kriegsanstrengungen zum Trägerschiff umgebauten HMS Argus.

Das erste von vorn herein als Flugzeugträger konzipierte Schiff wurde im Jahr 1922 von der Kaiserlich Japanischen Marine in Dienst gestellt: die Hōshō. Zwischen den beiden Weltkriegen arbeiteten vor allem das britische Empire, die seinerzeit noch größte Seestreitmacht, und aufkommende neue Seemacht USA fieberhaft an der Entwicklung funktionsfähiger Flugzeugträger.

Im Verlauf des Zweiten Weltkriegs offenbarte sich, wie wichtig und gefährlich Flugzeugträger als strategisches Kriegsinstrument waren, als die Kaiserlich Japanische Marine, als Reaktion auf das Rohstoffembargo der USA, den US-Marinestützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii angriff – was die US-Administration zwar im Vorfeld gewusst hatte, den Angriff jedoch als Grund für den Eintritt in den Krieg brauchte und nutzte.

Mit der Kapitulation Japans und der vollkommenen Überschuldung Großbritanniens durch den Krieg übernahmen die Vereinigten Staaten von Amerika die Führungsrolle auf hoher See, bauten ihre Seestreitkräfte nachhaltig aus und verfügen heute die größte Kriegsmarine der Welt, darunter 11 Flugzeugträger, organisiert in Kampfgruppen mit Lenkwaffenzerstörern und U-Booten.

Die mächtigen, atomgetriebenen Stahlkolosse mitsamt ihren Kampfflugzeugen stellen für jedes Land der Welt eine außerordentliche Bedrohung dar. Doch wie es scheint, ist die Zeit der Flugzeugträger abgelaufen.

So veröffentlichte die Netzseite Rusi.org (Royal United Services Institute), ein britischer Thinktank, unlängst eine Expertise zur Verteidigung, in welcher unverblümt festgestellt wurde:

Gerätschaften zur Verteidigung des Vereinigten Königreiches, welche jährlich £ 16 Milliarden kosten, sind zunehmend durch preiswerte, technologiereiche Waffen feindlicher Staaten angreifbar.

»Potenzielle Gegner haben Bedrohungen für große westliche Plattformen auf See entwickelt«, heißt es weiter und diese »erhöhen die Risiken einer Entsendung derartiger Plattformen in strategische Gebiete signifikant«. Zu den als gefährlich für die “Plattformen“, sprich Flugzeugträger, angesehenen Gebiete gehören der Expertise nach das Baltikum und die Nordsee, Ost-Asien und der Persische Golf.

In der Expertise werden entsprechende Fortschritte zur Sicherung der eigenen Streitkräfte in den Vordergrund gestellt. Die “Bedrohungen“ gehen dem Artikel nach von »Präzisionsraketen mit großer Reichweite« und »offensiven Cyber-Fähigkeiten aus, welche die Überwachung, Kommunikation, Navigation und andere Ziele« nachhaltig bedrohen, bis hin zur Infrastruktur im Vereinigten Königreich selbst. Es wird zwar davon ausgegangen, dass die potenziellen Gegner noch nicht vollständig fähig seien, die Verteidigungsfähigkeit auszuschalten, doch »haben sie ihre Bemühungen effektiv konzentriert«.

Offenbar ist folglich auch bei den Militärstrategen im Westen mittlerweile angekommen, dass nicht nur Hyperschallraketen mit entsprechender Reichweite eine effektive Bedrohung für seegestützte Kampfverbände sind, sondern auch die auf Elektronik basierende Technik ihre Schwächen hat. Diese Erkenntnis hat zwangsläufig eine Veränderung der strategischen Einsätze entsprechender “Plattformen“ zur Folge, welche sich durchaus auch bereits gezeigt hat…..

Quelle und weiter: http://n8waechter.info/2017/07/das-ende-einer-aera/

Syrien-Krise: Paris besteht nicht mehr auf Assad-Rücktritt – Macron

13. Juli 2017 Kommentare aus

Paris besteht in der Syrien-Krise nicht mehr auf dem Rücktritt von Präsident Baschar al-Assad. Dies sagte Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron am Donnerstag bei seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump in der französischen Hauptstadt. Stattdessen wolle sich das Land auf die Ausrottung des Terrorismus konzentrieren.

Quelle und weiter: https://de.sputniknews.com/politik/20170713316585489-macron-syrien-assad/

Kategorien:Nachrichten, Politik

„Plapperei und Grimassen von Ditfurth“: Bosbach zum Eklat bei Talkshow EXKLUSIV

13. Juli 2017 6 Kommentare
Wolfgang Bosbach (Archivbild)

Der Randale beim G20 Gipfel bleiben ein heißes Thema – so heiß, dass es bei der Talkshow „Maischberger“ zu einem Eklat kam. Wolfgang Bosbach (CDU) erzürnte sich so sehr über Jutta Ditfurth (Grüne), dass er die Live-Sendung verließ. „Mir ist der Kragen geplatzt“, sagte Bosbach im Sputnik-Interview.

Seine Nacht sei kurz gewesen, gestand Bosbach. Denn am Mittwochabend zuvor ging es im ARD-Studio bei Sandra Maischberger hoch her. Die Runde, neben Bosbach und Ditfurth gehörten ihr der Polizeikommissar Joachim Lenders, der stern-Korrespondent Hans-Ulrich Jörges, Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) und der Bundestagsabgeordnete Jan van Aken (Linke) an, diskutierte über die Folgen der Randale während des G20 Gipfels. Schnell wird klar, Bosbach und Ditfurth kommen auf keinen grünen Zweig – nicht mal in die Nähe eines Baumes.

Während der Innenexperte einen überparteilichen Konsens forderte, mit linker Gewalt genauso zu verfahren wie mit rechter Gewalt, kritisierte Ditfurth die Einsatzkräfte in Hamburg. Die polizeilichen Aktivitäten nannte Ditfurth „eine der übelsten Reaktionen, die ich je erlebt habe“. Als Ditfurth mit dem Polizisten Lenders streitet, reicht es Bosbach. Der 65-jährige verlässt die Sendung.  Moderatorin Maischberger versucht vergeblich, ihn aufzuhalten. „Die Kombination aus ständigem Dazwischen-Plappern von Frau Ditfurth, ihren Grimassen, die sie während der Sendung geschnitten hat, ihrer abwegigen Argumentation und dass es nicht möglich war, eine ruhige Gesprächsatmosphäre herzustellen, haben mich bewogen, die Sendung zu verlassen“, begründet er gegenüber Sputnik.

Talkshows ja, aber nicht mit Frau Ditfurth

Zusätzlich ärgerte sich Bosbach über den Inhalt der Diskussion:

„Der rote Faden war ja: Wenn es keine Polizisten in Hamburg gegeben hätte, dann wäre alles ruhig und friedlich verlaufen und das ist wirklich Schwachsinn – anders kann man das nicht sagen.“

Quelle: https://de.sputniknews.com/panorama/20170713316574714-bosbach-ueber-talkshow-eklat/

Eingeständnis der FED: Der US-Dollar ist am Ende

13. Juli 2017 7 Kommentare

Eingeständnis der FED: Der US-Dollar ist am EndeFED-Chefin Janet Yellen war heute zu einer Aussage vor dem US-Kongress geladen und verkündete unverblümt eine Kehrtwende ihrer Geldpolitik. Bisher hieß es beständig, dass es zu mehreren weiteren Zinserhöhungen kommen werde und dass die FED zudem ihr Bilanz entschärfen, sprich herunterfahren werde. Aber: »Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?«

Der Chef-Marktstratege von Pheonix Capital Research, Graham Summers, äußerte seine Einschätzung am heutigen 12. Juli 2017 auf ZeroHedge wie folgt:

FED-Chefin Janet Yellen hat gerade verkündet, dass die FED den US-Dollar von der Klippe stürzen wird. Zwar hat sie diese Worte nicht benutzt, aber die von ihr benutzten Worte waren nicht weit davon entfernt. …

Yellen hat gerade vor wenigen Minuten vor dem Kongress eine vollständige 180°-Wende gemacht. Sie war handzahm. Nicht nur ein bisschen, ich meine HANDZAHM.

Einfach ausgedrückt: Für die Yellen-FED ist die Straffung [der Geldpolitik] im Grunde erledigt. Und der US-Dollar ist erledigt.

Es wird Zeit sich mit Inflationsplänen beschäftigen.

Tatsächlich ist der US-Dollar im laufenden Jahr stetig gefallen und dies in einer Zeit, in welcher die FED die Zinsen mehrfach angehoben hat. Entsprechend war der Tenor des vergangenen Halbjahrs recht kämpferisch, da von weiteren Zinserhöhungen und einer Schrumpfung der FED-Bilanz – einhergehend damit eine Verringerung der Liquidität im System – die Rede war.

Vor dem Kongress verlautbarte Yellen heute, dass die FED die Zinsen nicht mehr allzu weit anzuheben brauche, um ein »neutrales Niveau« zu erreichen. Weiter stehe die Inflation unterhalb des FED-Ziels und die US-Zentralbank werde die Schrumpfung ihrer Bilanz nicht als »monetäres Werkzeug« benutzen.

Übersetzt darf dies als Ankündigung fortgesetzter Stützungskäufe in den Finanzmärkten verstanden werden, was den US-Dollar unter normalen Umständen weiter schwächen sollte. Der Euro/Dollarkurs dürfte sich mit dieser Aussage Yellens vor dem Kongress in seinem jüngsten Verlauf mittel- bis langfristig bestätigt sehen, hatte er doch in der vergangenen Nacht mit 1,1491 beinahe die wichtige Schwelle von 1,1500 geknackt.

Da die Märkte jedoch keineswegs “normal“ sind, wird sich zeigen müssen, wie Yellens Ansage von den Märkten aufgenommen wird. Eine gewisse Hektik in den Kursverläufen ist aktuell bereits zu beobachten.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter
http://n8waechter.info/2017/07/eingestaendnis-der-fed-der-us-dollar-ist-am-ende/

Kiew bekommt schlechte Nachricht aus USA – Politologe

13. Juli 2017 Kommentare aus
Außenminister der Ukraine Pawel Klimkin (L), Präsident Petro Poroschenko (M), Vizepräsident der Vereinigten Staaten Mike Pence (R) (Archivbild)

Der von US-Präsident Donald Trump nominierte neue Chef der Bundespolizei FBI, Christopher Wray, hat sich bereit erklärt, eine mögliche Einmischung ukrainischer Amtsträger in die jüngste Wahlkampagne in den USA zu überprüfen. Der russische Politologe hat in einem Interview für Sputnik Wrays Worte als „schlechte Nachricht“ bezeichnet.

In einer Senatsanhörung zitierte der Senator Lindsey Graham aus einem in der Zeitung „Politico“ abgedruckten Beitrag. Demnach soll sich die Ukraine in die Präsidentenwahlen in den USA eingemischt sowie versucht haben, Trump und seine Berater in Misskredit zu bringen.

„Stimmen Sie zu, dass die Ukraine kein Recht hatte, sich in die Wahl einzumischen?“, fragte Graham. „Ich stimme Ihnen zu“, antwortete Wray. „Ich werde das mit Vergnügen tun“, antwortete er auf Grahams Frage, ob er bereit sei, diese mögliche Einmischung zu überprüfen.

Der Politologe, Mitglied des Expertenrates des Instituts für sozialwirtschaftliche und politische Forschungen, Alexej Sudin, hat im Sputnik-Interview angemerkt, diese Nachricht sei für Kiew sehr schlecht.

„Auf den ersten Blick ist diese Nachricht für Kiew nicht so gut. Denn Kiews öffentliche Haltung und Realverhalten zeigten, dass Kiew während des Präsidentenwahlkampfes 2016 in den USA Hillary Clinton völlig unterstützt hatte. Es ist eine reale Tatsache und keine Vermutung. Mit Hinblick auf diese Tatsache ist diese Nachricht für Kiew wirklich schlecht“, sagte Sudin.

Die Ukraine habe sicherlich gewollt, dass sich das Weiße Haus nicht an diese Geschichte erinnere. Aber Washington habe es schon getan und werde Kiew zweifellos an diese Geschichte erinnern.

„In kurzer oder vielleicht in mittlerer Frist kann die Trump-Administration die Tatsache, dass die Ukraine Hillary Clinton unterstützt hatte, als Druckmittel auf Kiew nutzen“, so der Politologe.

Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/20170712316571050-ukraine-usa-wahleinmischung/

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13. Juli 2017 11 Kommentare
Kategorien:Nachrichten