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G20: Journalisten auf Schwarzer Liste der Polizei – kamen die Informationen aus der Türkei?

11. Juli 2017
G20: Journalisten auf Schwarzer Liste der Polizei – kamen die Informationen aus der Türkei?
Wie RT Deutsch und weitere Medien berichteten, wurde mehreren Journalisten beim G20-Gipfel nachträglich die Akkreditierung entzogen.
Die ARD berichtet nun, dass die Polizei eine Schwarze Liste genutzt haben soll. Doch woher stammen die Informationen?

In einem Artikel von Dienstag spricht ARD-Online von einer Schwarzen Liste, auf der die Namen von deutschen Journalisten aufgeführt sein sollen. Diese Liste sei von der Polizei während des G20-Gipfels offen genutzt worden, um bestimmte Journalisten an der Berichterstattung zu hindern. Sollten die Vorwürfe stimmen, wäre dies ein massiver Eingriff in die Pressefreiheit.

Die ARD berichtet von jungen Bereitschaftspolizisten aus Niedersachsen, die eine zweiseitige Liste in den Händen hielten und einen erst „freundlich durchwinkten“, wenn der eigene Name nicht darauf stand. Es soll auch möglich gewesen sein,

den Polizisten über die Schultern zu blicken und sich die alphabetisch sortierten Namen anzusehen,

schreibt die ARD. Offenbar wurde die Liste von Journalisten des ARD-Hauptstadtstudios gefilmt. Die Namen der „alphabetisch aufgeführten Journalisten“ seien gut lesbar. Den Polizei-Beamten soll klar gewesen sein, dass es sich um eine Schwarze Liste von Journalisten handelt, denen gerade die Akkreditierung für den Gipfel entzogen wurde. Eine junge Beamtin soll gegenüber einem ARD-Korrespondenten gesagt haben:

Da möchten Sie nicht drauf stehen.

Quelle und weiter: https://deutsch.rt.com/inland/53905-g20-journalisten-auf-schwarzer-liste-der-polzei-kamen-die-informationen-aus-der-tuerkei/

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