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F-35 sucht Optionen gegen russische Flugabwehrsysteme

10. Juli 2017 Kommentare aus
F 35 (Archivbild)

Die US-Luftwaffe ist besorgt über die Effizienz der Flugabwehrsysteme, die in Russland und China gebaut werden. Vor diesem Hintergrund soll der F-35-Jäger mit Hilfe von Simulationen seine Kapazitäten unter Beweis stellen. Die russische Onlinezeitung gazeta.ru beschäftigt sich mit dem Thema.

„Die Zahl verschiedener US-Medienberichte, in denen die F-35 russischen und chinesischen Jagdflugzeugen sowie Luftabwehrsystemen immer wieder entgegengesetzt wird, erhöht sich nicht bloß von Jahr zu Jahr, sondern von Monat zu Monat“, sagte der Vizechef der russischen Denkfabrik CAST, Konstantin Makijenko, gegenüber gazeta.ru.

Dies sei ein Beleg dafür, dass die Amerikaner nicht ganz von der Fähigkeit der F-35 überzeugt seien, als Wunderwaffe zu dienen und jeden Gegner zu bekämpfen, obwohl die Maschine hohe taktisch-technische Parameter aufweise, so Makijenko.

Der „Scout Warrior“ hatte soeben berichtet, die US-Luftwaffe sei derzeit dabei, die Möglichkeiten der F-35gegen russische und chinesische Flugabwehrsysteme zu testen, um sich auf eventuelle Bedrohungen gefasst zu machen, die gegen Mitte der 2020er Jahre und später entstehen könnten. Bei diesen Tests gehe es sowohl um Einsätze auf Truppenübungsplätzen als auch auf um Computersimulationen.

Der „Scout Warrior“ weist darauf hin, dass Russlands und Chinas Flugabwehr in den letzten Jahren deutlich effizienter geworden sei. Etwa das russische S-400-System zähle zu den weltbesten in seiner Klasse. Das noch modernere System S-500 sei in der Lage, Tarnkappen-Ziele in 200 Kilometer Entfernung abzuschießen.

Im Hinblick auf jenen „Scout“-Bericht schreibt gazeta.ru, die US-Luftwaffe sei außerdem darüber besorgt, dass weitere angenommene Gegner russische oder chinesische Luftabwehrsysteme kaufen…..

Quelle und weiter: https://de.sputniknews.com/technik/20170710316536503-f35-optionen-gegen-russische-flugabwehrsysteme/

Der Getriebene: US-Präsident verwirft Pläne für Cyber-Kooperation mit Russland

10. Juli 2017 7 Kommentare
Der Getriebene: US-Präsident verwirft Pläne für Cyber-Kooperation mit Russland

Ob er es bereits im Vorfeld ahnte oder nicht: Trump hatte die Rechnung ohne die Neocons in den eigenen Reihen gemacht. Wenige Stunden nach Verkündung des Vorhabens machte der US-Präsident einen Rückzieher.

Dabei wollte US-Präsident Donald Trump die Gunst der Stunde nutzen. Es sei an der Zeit, die lähmende Debatte um eine vermeintliche und bis zum heutigen Tag unbewiesene Einmischung des Kremls in die zurückliegenden US-Wahlen hinter sich zu lassen. Trump, wohlwissend um die ihn aus Washington beobachtenden Falken, legte jedoch zunächst Wert darauf, unter Beweis zu stellen, dass er den russischen Präsidenten Wladimir Putin wegen der vermeintlichen Einmischung in die US-Wahlen hart ins Gericht genommen habe.

Zweieinhalbstündiges Gespräch bereits ein wichtiger Schritt

Ganze 40 Minuten habe er, wie die New York Times berichtete, Putin einem „Pressing“ unterzogen.

Putin soll sich demnach unbeeindruckt gezeigt und die Vorwürfe einer russischen Einmischung vehement weiter von sich gewiesen haben.

Dann die von vielen Beobachtern erhoffte faustdicke Überraschung nach der ersten Begegnung der angeblichen „Männerfreunde“ auf dem Hamburger G20-Gipfel: Nicht nur hatten sich beide Staatsoberhäupter über zwei Stunden lang ausgetauscht – dies alleine galt vielen schon als beachtlicher Erfolg -, die Gespräche zeitigten auch pragmatische Ergebnisse. Zum einen einigte man sich auf eine Waffenruhe in drei syrischen Provinzen.

Zum anderen verkündete Trump, dass man sich aufgrund seiner Initiative auf eine gemeinsame Sondereinheit im Kampf gegen Cyberkriminalität geeinigt habe. Via Twitter verkündete Trump:

Putin und ich haben darüber diskutiert, eine engmaschige Einheit zur Cybersicherheit aufzubauen, um das Hacken von Wahlen und viele andere negative Dinge sicher zu verhindern.

Quelle und weiter: https://deutsch.rt.com/international/53849-getriebene-us-prasident-verwirft-plane-cyber-sicherheit/

US-Senator gesteht: Diesen Krieg verlieren die USA

10. Juli 2017 2 Kommentare
Nato-Truppen in Afghanistan
Der Einsatz der Vereinigten Staaten und ihrer westlichen Verbündeter in Afghanistan dauert schon über 15 Jahre an. Nach Meinung des Senators John McCain verlieren die USA diesen Krieg.

Zuvor war der republikanische Senator zusammen mit einer Delegation in Kabul gewesen, wo sie Gespräche mit der afghanischen Führung sowie dem Kommandanten der in Afghanistan stationierten US-Militärs führten.

Nach seiner Rückkehr teilte der US-Senator nun mit, dass Kabul eine immer höhere Präsenz von US-Truppen und zusätzliche Mittel fordere, weil die afghanische Armee „unakzeptable Verluste“ einstecken müsste.

“Wir haben keine Strategie. Wir verlieren. Wenn du nicht gewinnst, dann verlierst du“, so McCain in einem Intreview für den TV-Sender CBS. Das Problem liege im Weißen Haus, fügte er hinzu.

Derzeit befinden sich am Hindukusch etwa 8400 US-Soldaten sowie weitere 5000 Militärs aus anderen Nato-Ländern. Während des seit 2001 andauernden Afghanistan-Einsatzes sind etwa 2000 US-Soldaten ums Leben gekommen. Die afghanische Regierungsarmee verlor in dieser Zeit etwa 5000 Mann.

Der US-Präsident Donald Trump hatte zuvor das Pentagon damit beauftragt, die Zahl der Soldaten festzulegen, die für die Sicherheit in Afghanistan nötig wären. Im vergangenen Monat räumte Pentagon-Chef James Mattis im Senat ein, dass die US-Truppen am Hindukusch Schwierigkeiten hätten und die Taliban-Bewegung mittlerweile viel stärker als noch vor einem Jahr geworden sei.

Quelle und weiter: https://de.sputniknews.com/politik/20170710316530027-krieg-usa-fiasko/

Kategorien:Kommentar, Militärpolitik, Nachrichten, Politik Schlagwörter:

Alle Vorwürfe gegen Irans Raketenprogramm unsinnig – Experte

10. Juli 2017 Kommentare aus

Iranische Rakete (Archivbild)Der Bundesnachrichtendienst hat einen Bericht über den Iran veröffentlicht. Demnach will der Iran von deutschen Unternehmen geheim Technologien kaufen, die für die Entwicklung seines Raketenprogramms notwendig sind. Der iranische Politologe Hassan Beheshtipour hat diese Vorwürfe in einem Interview für Sputnik als „unsinnig“ bezeichnet.

„Vom ideologischen Standpunkt aus ist dieser 181-seitige Bericht ein neuer Versuch von Agenten der amerikanischen und israelischen Geheimdienste, mit Hilfe von Deutschland Iran zu diskreditieren“, sagte Beheshtipour.

Der Politologe betonte, es sei bewiesen worden, dass die iranischen Atomforschungen friedlich seien.

„Jetzt lenken sie die Aufmerksamkeit auf das Raketenprogramm, dass sie als Massenvernichtungswaffe bezeichnen. Iran war aber unter den Ländern, die als erste die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen verurteilten und dagegen auftraten. Iran arbeitet aktiv mit der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) zusammen, in den letzten Jahren entwickelte sich die Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA). Es bleiben keine Zweifel am iranischen Atomprogramm“, so Beheshtipour.

Der Experte merkte auch an, das iranische Raketenprogramm, das zu den sogenannten „konventionellen Waffen gehört“, habe einen defensiven und keinen offensiven Charakter.

Quelle und weiter: https://de.sputniknews.com/politik/20170709316528359-iran-raketenprogramm/

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10. Juli 2017 6 Kommentare
Kategorien:Nachrichten