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Archive for 2. Juli 2017

Experten zu Folgen von Erdogan-Schoigu-Treffen in Istanbul

2. Juli 2017 Kommentare aus

Verteidigungsminister Sergej Schoigu auf dem Militärstützpunkt Hmeimim in SyrienDas Treffen des russischen Verteidigungsministers Sergej Schoigu und des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Istanbul hängt anscheinend mit der Regelung der Syrien-Krise zusammen und nimmt eine noch engere Kooperation zwischen Moskau, Ankara und Teheran sowie die Lösung der Kurden-Frage vorweg, schreibt das Portal „rueconomics.ru“.

Von der türkischen Seite nahmen an dem Treffen auch der Verteidigungsminister Fikri Işık, der Leiter des türkischen Inlandsgeheimdienstes Hakan Fidan sowie der Pressesprecher des Präsidenten, Ibrahim Kalin, teil.

„Soweit bekannt ging es um die Situation in Syrien, die Verhandlungen in Astana, um die Deeskalationszonen“, sagte Boris Dolgow, Politologe und Islamforscher der Russischen Akademie der Wissenschaften. „Ich würde allerdings nicht sagen, dass dieses Treffen die Positionen der Seiten in der Syrien-Krise beeinflusst.“

 In der Regel treffe sich der Präsident eines Landes sehr selten mit dem Verteidigungsminister eines anderen Landes. Das sei ein sehr wichtiges Treffen, äußerte der Direktor des Forschungszentrums „Naher Osten-Kaukasus“, Stanislaw Tarasow. Er sei auch davon überzeugt, dass die Syrien-Regelung und die enge Koordinierung zwischen den Seiten vor allem vor der Unterzeichnung der Vereinbarung über die Deeskalationszonen im Fokus des Treffens gestanden haben.

„Russland, der Iran und die Türkei sind die Hauptsponsoren dieses Projekts, und man muss eindeutig festlegen, welche Truppen diese Sicherheit auch koordinieren werden. Hier werden wir anscheinend zum ersten Mal mit der Türkei, die ein Nato-Mitglied ist, zusammenarbeiten“, so Tarasow. „Es ist auch wichtig, die Perspektiven der politischen Regelung und der Kurden-Frage zu verstehen.“……

Quelle und weiter: https://de.sputniknews.com/politik/20170702316418398-folgen-schoigu-erdogan-treffen/

„Gegenmaßnahmen fürchten wir nicht“ – Katar lehnt Forderungen und Ultimatum von Saudi-Block ab

2. Juli 2017 1 Kommentar

„Gegenmaßnahmen fürchten wir nicht“ – Katar lehnt Forderungen und Ultimatum von Saudi-Block abKatar hat gesagt, dass Doha die Forderungen des von Saudi-Arabien geführten Blocks „ablehnte“. Doha kritisierte die Forderungen als Verletzung seiner nationalen Souveränität. Nach eigenen Aussagen fürchtet das kleine Scheichtum Gegenmaßnahmen des Saudi-Blocks nicht, das von Iran und Türkei unterstützt wird.

„Diese Liste an Forderungen wurde erlassen, um direkt abgelehnt zu werden. Das konnte nicht akzeptiert oder diskutiert werden“, sagte der katarische Außenminister Scheich Mohammed bin Abdulrahman al-Thani bei einem Besuch in Rom.

Doha betonte, dass es insbesondere die türkische Militärbasis oder den Fernsehsender Al Jazeera nicht schließen wird, wie eine Reihe von autokratischen Staaten unter Führung Riads fordert.

Der Außenminister sagte, dass Katar bereit für einen Dialog unter den „richtigen Bedingungen“ ist. Jedes Land ist frei, seinen Unmut Katar mitzuteilen, aber das sollte im Rahmen von Gesprächen erfolgen und nicht in Form von Ultimaten, fügte al-Thani hinzu.

„Wir sind davon überzeugt, dass die Welt durch das internationale Recht geregelt wird. Das erlaubt großen Staaten nicht, kleinere zu tyrannisieren“, sagte der katarische Minister auf einer Pressekonferenz laut der Nachrichtenagentur AP. „Keiner hat das Recht, einem souveränen Land ein Ultimatum vorzuhalten.“

Katar lasse sich von keiner Bedrohung einschüchtern. Doha ist bereit, allen Konsequenzen entgegenzutreten, die bei Ablehnung des Ultimatums angedroht werden…..

Quellend weiter: https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/53371-saudi-aljazeera-doha-forderungen-katar/

Irans Verteidigungsminister: USA können Irans Fortschritt nicht verhindern

2. Juli 2017 3 Kommentare

Teheran (IRIB) – Iran wird nach den Worten des iranischen Verteidigungsministers, Brigadegeneral Hossein Dehghan, entscheidend auf jegliche Bedrohung reagieren.

„Washington wird niemals in der Lage sein, die iranische Nation am Fortschritt zu hindern“, sagte Brigadegeneral Dehghan am Samstag. Irans Position in den Bereichen Raketenabwehr und Verteidigung sei eindeutig, erklärte er und fügte hinzu: „Das iranische Volk hat keine Sorgen, was die amerikanischen Sanktionen betrifft.“

Der US-Senat hat am 15. Juni 2017 mit großer Mehrheit ein Gesetzespaket verabschiedet, das eine Ausweitung der Sanktionen gegen Iran vorsieht. Die Sanktionen richten sich gegen Personen, die am iranischen Raketenprogramm beteiligt sind oder mit solchen Personen Geschäfte machen. Die Raketentests würden laut Behauptungen der US-Administration gegen die Resolution 2231 des UN-Sicherheitsrats vom 20. Juli 2015 verstößen, weil dabei Raketen getestet würden, die Atomsprengköpfe tragen können. Der Iran hat wiederum mehrmals betont, dass seine ballistischen Raketen nicht für das Tragen von atomaren Sprengköpfen entworfen worden seien und das Land auch keine Atomwaffen benötige, weil die Nutzung solcher Waffen gemäß Fetwa des Revolutionsoberhauptes Ayatollah Khamenei, „haram“ bzw. verboten sei. Zudem hat der Iran stets versichert, sich an seine Verpflichtungen im Rahmen des Atomwaffensperrvertrags zu halten.

Quelle und weiter: http://parstoday.com/de/news/iran-i28842-irans_verteidigungsminister_usa_können_irans_fortschritt_nicht_verhindern

Amerikaner zu präzedenzlosen militärischen Handlungen in Syrien bereit – Experte

2. Juli 2017 5 Kommentare
US-Begleitschiff USS Wayne E. Meyer

Die USA haben Schiffe und Kampfjets vor dem syrischen Luftstützpunkt Schairat zusammengezogen, mit dem Ziel, diesen eventuell anzugreifen, berichtet CNN unter Berufung auf anonyme Quellen. Vor diesem Hintergrund warnte Professor Alexander Gusew in einem Sputnik-Interview vor neuen Provokationen.

Zwar habe sich der TV-Sender CNN mehrmals diskreditiert, diesmal könne die Information allerdings wahr sein, sagte der Direktor des Instituts für strategische Planung, Doktor der Rechts- und Staatswissenschaften, Professor Alexander Gusew.

„Man sollte diesmal jedoch aus meiner Sicht die CNN-Information aufmerksam wahrnehmen. Im Grunde genommen befindet sich derzeit im Mittelmeer eine ziemlich ernstzunehmende Gruppe der US-Marine, bestehend aus dem Flugzeugträger USS George H. W. Bush, zwei Fregatten, zwei Kreuzern, und ihre Tomahawk-Raketen sind auf den Luftstützpunkt Schairat gerichtet“, betonte Gusew.

Nach CNN-Angaben beobachten die USA den Stützpunkt rund um die Uhr. In Washington glaube man, dass von dort aus eine neue Chemieattacke durchgeführt werden könne, auf welche das Weiße Haus zu reagieren versprochen habe. Wie der Sender einräumt, seien aktuell allerdings keine verdächtigen Aktivitäten auf dem Luftwaffenstützpunkt Schairat festzustellen. Das Weiße Haus sei zu den Androhungen, so CNN weiter, durch das angebliche Verlegen von Flugzeugen und Chemiestoff-Behältern auf den Stützpunkt veranlasst worden.

In dieser Situation erinnerte der russische Experte an den 7. April, an dem die USA als Vergeltung für eine angebliche C-Waffenattacke in der Provinz Idlib den syrischen Luftstützpunkt Schairat mit Tomahawk-Raketen angriffen hatten. „Es ist aber absolut klar, selbst für die Amerikaner, dass (der syrische Präsident – Anm. d. Red.) Baschar Assad keine Chemiewaffen anwendete. Natürlich war das eine Provokation. Das kann auch jetzt passieren“, warnte Gusew.

„Und in dieser Situation können sich die Amerikaner zu beispiellosen Handlungen entscheiden“, so der Experte. Und dies könne dann zu einer äußerst ernsthaften Eskalation des Konfliktes in Syrien führen.

Quelle und weiter: https://de.sputniknews.com/politik/20170701316409183-amerikaner-praezedenzlose-handlungen-syrien/

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2. Juli 2017 22 Kommentare
Kategorien:Nachrichten