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Rakete versagt: Neue Details des Gefechts von F-18 und Su-22 über Syrien

26. Juni 2017
Eine Su-22 der syrischen Luftwaffe. Jagdbomber dieses Typs wurden von 1974 bis 1990 in der Sowjetunion hergestelltDer Abschuss des syrischen Su-22-Bombers durch einen US-Jet hat nach Angaben des Militärjournalisten Dave Majumdar Probleme bei der neusten amerikanischen Luft-Luft-Rakete AIM-9X offenbart. Diese moderne Kurzstrecken-Luft-Luft-Lenkwaffe, die bis jetzt als täuschresistent galt, sei von sowjetischen Flares aus den 1970ern in die Irre geführt worden.
Nach Angaben des Senders CNN hatte ein US- Kampfjet F/A-18E Super Hornet die veraltete sowjetische Su-22 zuerst mit einer infrarotgelenkten AIM-9-Rakete attackiert, die jedoch ihr Ziel verfehlte, weil die Su-22 Täuschkörper ausstieß.„Obwohl das Pentagon keine Details nannte, wurde offenbar die jüngste Nahkampf-Modifikation AIM-9X eingesetzt“, schreibt der Militärjournalist Dave Majumdar in seinem Beitrag für das Magazin „The National Interest“ (NI). „Obwohl der F/A-18E-Pilot die  Rakete aus einer selbst für AIM-9 sehr kurzen Distanz von nur einer halben Meile (900 Meter – Red.) abfeuerte, konnte die Su-22 die Waffe mit Täuschkörpern ablenken.“

Wie sei es möglich gewesen, dass die mit einem modernen Infrarot-Zielsucher ausgerüstete US-Lenkwaffe auf die Täuschkörper der Su-22 aus den frühen 1970er-Jahren reingefallen sei, fragt Majumdar…..

  1. Kleiner Grauer
    27. Juni 2017 um 08:15

    Es ist kaum zu glauben, aber die Gebrüder Grimm schreiben über Luftkämpfe! Auf kurze Entfernung wird heute nicht mehr in der Luft geschossen, da der Schütze zu schnell ist und in die Splitter des angegriffenen fliegt!

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