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Massive USA-Russland-Spannungen: „Wild gewordene Russland-Feinde im Kongress beeinflussen die US-Regierung“

22. Juni 2017
Der russische Vize-Außenminister Sergej Riabkow wirft den USA wegen der neuen Sanktionen eine „extrem destruktive Politik“ vor. Er sagt auch, dass sich die US-Regierung von „wild gewordenen Russland-Feinden im Kongress“ beeinflussen lasse. Diese wollten jede Chance auf eine Verbesserung der Beziehungen „auf Null reduzieren“.

Die US-Regierung bedauere, dass Moskau eine „Gelegenheit verstreichen lasse, über bilaterale Hindernisse“ in den Beziehungen zu diskutieren, sagte Außenamtssprecherin Heather Nauert in Washington. Aus dem russischen Außenministerium hieß es im Hinblick auf die neuen US-Strafmaßnahmen, es sei „nicht der Moment“ für die Konsultationen. Sprecherin Maria Sacharowa sagte zur Frage nach einen möglichen neuen Termin lediglich: „Ich habe keine Bestätigung, dass die Konsultationen stattfinden werden“.

Die Delegationen bei dem jetzt abgeblasenen Treffen hatten vom russischen Vize-Außenminister Sergej Riabkow und US-Außenstaatssekretär Thomas Shannon geleitet werden sollen. Riabkow hatte den USA wegen der neuen Sanktionen eine „extrem destruktive Politik“ vorgeworfen. Am Mittwoch sagte er die US-Regierung ließe, sich von „wild gewordenen Russland-Feinden im Kongress“ beeinflussen. Diese wollten jede Chance auf eine Verbesserung der Beziehungen „auf Null reduzieren“.

Enttäuschung in Russland

Riabkows Erklärung spiegelt offensichtlich die Frustration darüber wider, dass es im Verhältnis zu Washington seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump keinen Neustart in den Beziehungen gegeben hat. Trump hatte im Wahlkampf angekündigt, mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bei der Bewältigung internationaler Krisen zusammenarbeiten zu wollen….

Quelle und weiter: Massive USA-Russland-Spannungen: „Wild gewordene Russland-Feinde im Kongress beeinflussen die US-Regierung“

  1. KHS
    22. Juni 2017 um 11:46

    ………..einfach Beinchen heben und die Klagemauer wird feucht !!!

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