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Irak: Nach Ende des IS droht Instabilität – Pentagon erbittet Geld für irakischen Anti-Terror-Dienst

3. Juni 2017
Irak: Nach Ende des IS droht Instabilität - Pentagon erbittet Geld für irakischen Anti-Terror-Dienst
Das Pentagon sieht für sich selbst auch nach einem Sturz des IS noch eine Rolle im Irak und möglicherweise auch in Ost-Syrien. Deshalb möchte das Ministerium fast zwei Milliarden Dollar für die Bewaffnung und Ausbildung des irakischen Anti-Terror-Dienstes.

Auch wenn es US-Präsident Donald Trump gelingen sollte, den Islamischen Staat zu besiegen, könnte dieser Sieg einen Haken haben. Der Budget-Antrag des Pentagons für das Jahr 2018 warnt den Kongress nämlich in diesem Fall vor noch mehr Instabilität im Irak, berichtet Defense News.

So werden sich laut dem Dokument im Irak die religiösen Spaltungen verschärfen, was zum Extremismus beisteuert und mit sich bringt, dass externe Akteure zur Destabilisierung des Landes beitragen. Es sei denn, es werden „dem Programm zur Ausstattung und Ausbildung des irakischen Antiterror-Dienstes (CTS – Counter Terrorism Service) aus der Obama-Ära 1,3 Milliarden US-Dollar zugeteilt“.

Weitere 500 Millionen US-Dollar seien für ein ähnliches Bewaffnungs- und Trainingsprogramm für syrische Kämpfer erforderlich.

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Während die Gesamtsumme von 1,8 Milliarden US-Dollar für das Antiterrorprogramm nur etwa ein Fünftel von einem Prozent der gesamten Budget-Anfrage für das Jahr 2018 darstellt, beteiligt sich die irakische Regierung selbst gar nicht an der Finanzierung des Programms….

Quelle und weiter: https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/51709-pentagon-sagt-instabilitat-im-irak-voraus/

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