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Trump verbeugt sich vor den Globalisierern und kapituliert vor den Strippenziehern

29. Mai 2017

Wurden die außenpolitischen Absichten der Trump-Regierung mit der Rede, die er in Riad vor Staatsoberhäuptern arabischer Staaten gehalten hat, völlig neu definiert?

Mit der Niederschrift der Trump-Rede in Riad
Von Larry Chin Global Research, 23.05.17

Mit seiner Verbeugung und seinem Kriechen vor dem Saudischen Königshaus, dem sich allmächtig fühlenden israelischen Regime und der Israel-Lobby, die Washington kontrolliert, hat Präsident Donald Trump erneut demonstriert, dass er eine Marionette der Globalisierer, des Tiefen Staates (der Rüstungsindustrie und der Geheimdienste der USA) und des international agierenden kriminellen politischen Establishments ist.

Mit der Unterzeichnung des größten Waffendeals der US-Geschichte den Trump mit Saudi-Arabien vereinbart hat, „können sowohl die Neokonservativen in Washington als auch der wirklich allmächtige militärisch-industrielle Komplex der USA einen beispiellosen Sieg verbuchen“. Das Waffengeschäft ist auch ein Triumph für die CIA und ihr internationales Netzwerk aus Terrororganisationen wie dem ISIS und der Al-Qaida. Es wirkt wie eine gewaltige Dopingspritze, denn es erhöht ja nicht nur den jetzt schon unermesslichen Gewinn der Rüstungsindustrie, gleichzeitig fließt auch mehr Geld in das explodierende Budget des Pentagons und in die bodenlose schwarze Kasse der CIA.

Dieses Waffengeschäft ist auch die „Garantie“ dafür, dass der laufende kriminelle angloamerikanische Krieg gegen den Terror – die Umsetzung des von Bush, Obama und Frau Clinton verfolgten Planes zur Erringung der US-Weltherrschaft – nicht nur fortgesetzt, sondern sogar noch eskaliert wird: Trump hält nicht nur an dem Regimewechsel in Syrien fest, er schreckt offensichtlich auch nicht vor einem bewaffneten Konflikt mit dem Iran zurück.

Trump hat damit auch die weitere Finanzierung des Terrorismus (durch Saudi Arabien u.a.) gesichert – einschließlich künftiger, von der CIA und dem Tiefen Staat veranlasster Angriffe auf Ziele in den USA – denn seine sinnlosen Tiraden über die „Bekämpfung des Terrorismus“ waren doch nur heiße Luft. Seine Ausführungen haben sich angehört, wie die Belehrung einer Versammlung belustigter Mafia-Paten über die Gefahren des Verbrechens, die gleichzeitig völlig unbeeindruckt Milliarden Schutzgeld einkassieren. Trump wird sich in Israel genau so verhalten, denn (sein Schwiegersohn) Jared Kushner ist nicht nur Netanjahu, sondern auch den Interessen Israels verpflichtet und wird sicher noch manchen Deal zugunsten Tel Avivs einfädeln.

Lee Stranahan  gehört zu den Journalisten, die durch Trumps 180 Grad Kehrtwende und seine totale Abkehr von Zielen, die er 1/19 Friedenspolitische Mitteilungen aus der US-Militärregion Kaiserslautern/Ramstein LP 085/17 – 28.05.17 noch im Wahlkampf verkündet hat, alarmiert wurden :

„In der Vergangenheit hat sich POTUS (der Präsident der Vereinigten Staaten) zu Saudi-Arabien ganz anders geäußert. Seine 180 Grad Kehrtwende ist sehr verstörend. Früher hat er dazu geschrieben: … Dieser Staat ist der wichtigste Geldgeber der Terroristen. Saudi-Arabien leitet unsere Öldollars, also eigentlich unser Geld, direkt an die Terroristen weiter, die unsere Leute umbringen, während sich die Saudis auf unseren Schutz verlassen.“…..

Die ganze Reise war eine Kapitulation….

Quelle und weiter: http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP08517_280517.pdf

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