Grüner E-Auto Irrsinn

30. April 2017

Zum Elektroauto-Wahn der Grünen, ist diese Leserzuschrift aus der Schweiz hereingekommen:

Zürcher Grüne-Nationalrat Balthasar Glättli will Benzin- und Dieselautos bis 2025 verbieten!

Wenn die Schweizer Autofahrer bald alle Tesla fahren braucht die Schweiz 4,2 neue
AKW’s der Grössenordnung vom AKW-Mühleberg! Da die Schweiz die Wasserkraftwerke kaum nennenswert ausbauen kann, gibt es keine andere Lösungen ausser AKW’s bauen oder Strom vom Ausland zu kaufen, der meist aus AKW’s stammt. Wie grün wäre das denn?

Meine Rechnung:
Im Jahr 2014 verbrauchten die Schweizer 5’000’000 Kubikmeter Benzin.
5 Millionen Kubikmeter Benzin entsprechen 5’000’000’000 Liter.
Das Durchschnittsauto hat einen Verbrauch von knapp 7 Liter pro 100km.
Demnach fuhren die Schweizer 71’428’571’428 Kilometer im Jahr 2014.
Ein Tesla S verbraucht laut einem Testbericht 17,7 kWh für 100km. (Und bei sportlicher Fahrweise leicht das doppelte)
So kämen die Schweizer Teslafahrer auf 12’642’857’143 kWh oder 12’642,8 GWh.
Im Jahr 2016 lieferte das Schweizer AKW-Mühleberg 2’964 GWh.

Meine lieben Grünen:
Somit brauchen wir in der Schweiz 4,2 neue AKW’s der Leistung vom AKW-Mühleberg für die Ladungen der Elektroautos von Herr und Frau Schweizer!

Wollt ihr den Strom aus dem Ausland kaufen? Was wenn die anderen Länder dann aber unserem „grünen“ Beispiel folgen und auch diesen Irrsinn treiben? Woher wollt ihr den ganzen Strom hernehmen?

Am Ende würde dies zu massenweise neuer AKW’s führen! Das Traurige ist, dass gewisse Politiker einfach 0 Ahnung haben was sie sich da wünschen. Sie leben in ihrer Scheinwelt, trunken vor lauter weltverbessernden Ideen und Eigenlob, denn sie sind Gutmenschen.

Sie denken nicht, sie fordern nur. Das ist charakteristisch für alles Linke und besonders die Grünparteien. Derzeit sind eben die Elektroautos in.

Abgesehen davon kann sich fast niemand einen Tesla oder ein anderes Elektroauto leisten. Hier ein Fahrbericht mit dem BMW i3 in den oberösterreichischen Nachrichten: „BMW i3: Einer, der den Sommer herbeisehnt“:

Knapp 80 Kilometer weit entfernt liegt das Elternhaus im Waldviertel, mit einer Ladung von 96 Prozent sollte der BMW i3 diese Strecke aber problemlos zurücklegen können. Doch die Rechnung des müden Redakteurs wurde an diesem 24. Dezember ohne die klirrende Kälte gemacht. Wie viele Grad Minus es hatte? BMW versteckt die Temperaturanzeige demonstrativ, selbst die Internet-Recherche des geschlauchten Co-Piloten bringt kein positives Resultat. Immer tiefer sinkt die Restreichweite, während der Stromer mit tempomatgedrosselten 110 km/h die A7 und die S10 Richtung Heimat hinauf ins Mühlviertel klettert. Von den anfangs versprochenen 157 Kilometern Reichweite bleiben nach einer Strecke von 77 Kilometern noch 21 übrig. Und das ohne Heizung, Radio oder sonstigen Nebenverbraucher. Nicht einmal das Fernlicht getraut sich der Testpilot aufzudrehen.

Der Sommer hilft nur bedingt. Denn im Sommer braucht man die Klimaanlage, die auch die Batteriekapazität auffrisst. Dieser „grüne Spass“ kostet ausserdem noch 47000 Euro. Dafür gibt es noch Subventionen aller Art. Die Batterien haben nur eine begrenzte Lebensdauer und können leicht in Flammen aufgehen. Es geht hier nur um die Diskreditierung von Politik und Konzernen.

Ausschnitt aus WE Bericht (PDF):

https://hartgeld.com/media/pdf/2017/Art_2017-303_Gruener-Untergang.pdf

  1. KHS
  2. OKR
    30. April 2017 um 18:16

    Von Vorteil in der heutigen Welt, wenn man rechnen kann.

  3. 30. April 2017 um 18:25

    Wie wär’s denn mal mit wirklicher Tesla-Energie?! Da warten wir nämlich schon 100 Jahre drauf…!

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