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Donbass-Reportage: Zeuge ukrainischer Kriegsverbrechen

17. April 2017

Donbass-Reportage: Zeuge ukrainischer KriegsverbrechenAls meine Familie und Freunde die Bilder aus Donezk sahen, die ich Ende März gemacht habe, waren sie total überrascht. Überrascht, weil sie solche Bilder nicht in der Tagesschau, Tagesthemen oder n-tv gesehen haben, wo sie üblicherweise ihre Informationen über das Weltgeschehen einholen.

Überrascht auch deshalb, weil sie nun mit eigenen Augen und Ohren sehen und hören konnten, dass im Osten des modernen Staates Ukraine, im Donbass, richtiger Krieg herrscht. Es führte mir einmal mehr vor Augen, wie effektiv doch die Propaganda hierzulande arbeitet. Wenn überhaupt in den Nachrichten über diesen Konflikt gesprochen wurde, dann stets unter dem Titel von „Ukrainekrise“ oder „Ukrainekonflikt“. Von einem Krieg ist so gut wie nie die Rede.

Und wer sich dann vielleicht doch noch eine Sendung des SPIEGELs, ARD-Auslandsthemen oder dergleichen angeschaut hat, der hat dann doch begriffen, dass im Donbass Krieg herrscht. Aber die Sichtweise war dann verzerrt, weil sie aus der Sicht von der „Nationalgarde“ der Ukraine beispielsweise spricht, die aber nichts anderes als der staatliche Mantel über dem neonazistischen Asow-Batallion ist. Und aus dieser Sicht führt die Ukraine keinen Krieg, sondern eine seit nunmehr drei Jahren andauernde „Antiterror-Operation“, kurz ATO, gegen Terroristen aus. Jeder gilt als Terrorist, der sich in irgendeiner Art und Weise für die selbstausgerufenen Volksrepubliken von Donezk und Lugansk ausspricht oder sie unterstützt. Und um in diesem Narrativ zu bleiben: diese Terroristen werden natürlich direkt von Russland unterstützt, dass die Ukraine besetzt hält…..

Quelle und weiter: https://deutsch.rt.com/europa/49165-donbass-reportage-zeuge-ukrainischer-kriegsverbrechen/

  1. 18. April 2017 um 08:53

    siehe auch RT-D vom 18.04.

    Normandie-Quartett bespricht Situation in Ostukraine

    Die Staats- und Regierungschefs des Normandie-Quartetts, bestehend aus Russland, Deutschland, Frankreich und der Ukraine, haben sich in einem Telefongespräch für die Erfüllung des Minsker Abkommens stark gemacht, berichtet Interfax. Es sei wichtig, den vereinbarten Waffenstillstand strikt einzuhalten, hieß es im Kreml.

    https://deutsch.rt.com/newsticker/49326-normandie-quartett-bespricht-situation-in-ostukraine/

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