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Ehemalige Offiziere der US-Geheimdienste an Trump: „Es gab keinen Angriff mit chemischen Waffen“

12. April 2017

Ehemalige Offiziere der US-Geheimdienste an Trump: UngefĂ€hr zwei Dutzend ehemaliger Mitarbeiter von amerikanischen Geheimdiensten verfassen einen offenen Brief an Donald Trump. Darin bitten sie den PrĂ€sidenten eindringlich, seine Anschuldigung zu ĂŒberdenken, die syrische Regierung Schuld sei verantwortlich fĂŒr die Giftgasopfern in Idlib. Sie fordern Trump zudem auf, den gefĂ€hrlichen Konfrontations-Kurs gegenĂŒber Russland zu beenden.

Memorandum an PrÀsident Trump 

von Veteran Intelligence Professionals fĂŒr Sanity (VIPS)*

Betreff: Syrien: War es wirklich ein „Chemiewaffen Angriff“?

1. Wir schreiben, um Ihnen eine eindeutige Warnung vor der Gefahr durch bewaffneten Feindseligkeiten gegenĂŒber Russland auszusprechen – die Gefahr besteht, dass eine Eskalation zum Atomkrieg fĂŒhren kann. Die Bedrohung ist nach dem Vergeltungsschlag auf Syrien gewachsen. Denn Sie behaupteten, dass es einen Chemiewaffen Angriff am 4. April auf syrische Zivilisten gegeben haben soll.

2. Unsere Kontakte bei der US-Armee in der Gegend haben uns gesagt, dass dies nicht der Fall war. Es gab keinen „Angriff mit chemischen Waffen“ durch Syrien. Stattdessen bombardierte ein syrisches Flugzeug ein al-Qaida Munitionsdepot in Syrien. Dieses erwies sich voll mit schĂ€dlichen Chemikalien. Ein starker Wind wehte diese chemisch beladene Wolke ĂŒber ein nahes gelegenes Dorf. Viele Leute starben.

3. Dies bestÀtigen die russische und die syrische Regierung, was wichtiger ist, als dass, was sie zu glauben scheinen.

4. Sollen wir noch hinzufĂŒgen, dass das Weiße Haus unseren GenerĂ€len Vorgaben machte, was diese zu berichten haben?

5. Nachdem Putin im Jahr 2013 Assad davon ĂŒberzeugen konnte seine chemischen Waffen aufzugeben, zerstörte die US-Armee in nur sechs Wochen 600 Tonnen syrischer Chemie-Waffen. Das Mandat der UN-Organisation fĂŒr das Verbot chemischer Waffen (OPCW-UN) sollte sicherstellen, dass alle Chemischen Waffen zerstört wurden – genauso wie das Mandat fĂŒr die UN-Inspektoren fĂŒr den Irak in Bezug auf Massenvernichtungswaffen.

Die Befunde der UN-Inspektoren fĂŒr Massenvernichtungswaffen waren richtig. Rumsfeld und seine GenerĂ€le haben gelogen und dies scheint wieder hier zu passieren. Allerdings ist der Preis jetzt höher! Die Bedeutung eines VertrauensverhĂ€ltnisses mit russischen FĂŒhrern darf nicht unterschĂ€tzt werden. …

Quelle und weiter: https://deutsch.rt.com/international/49078-ehemalige-offiziere-us-geheimdienste-trump/

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