Startseite > Enthüllungen, Kommentar, Leserbeitrag/tipp, Militärpolitik, Nachrichten, Politik, Rechtslage > Trump lässt US-Truppen in Syrien einmarschieren

Trump lässt US-Truppen in Syrien einmarschieren

27. März 2017

US-Präsident Donald Trump lässt erstmals reguläre US-Truppen mit Schützenpanzern und schwerer Artillerie in Syrien einmarschieren.

Von Daniel McAdams

Obwohl die syrische Armee mit Unterstützung verbündeter russischer Truppen im Laufe der letzten Wochen bedeutende Erfolge gegen den ISIS erzielt hat, lässt Präsident Trump nach einem in der Washington Post veröffentlichten Bericht erstmals reguläre US-Kampftruppen in Syrien einmarschieren. Das ist eine beispiellose Ausweitung der US-Einmischung in den Krieg in Syrien, und sie erfolgt nicht nur ohne Beschluss des US-Kongresses, sondern auch ohne Zustimmung der Vereinten Nationen und der Regierung Syriens. Diese Invasion ist also in dreifacher Hinsicht illegal.

Nach Angaben der Washington Post sind die US-Marineinfanteristen von einem im Mittelmeer patrouillierenden US-Kriegsschiff gekommen, um einen Vorposten auf syrischem Gebiet zu errichten; sie sollen mit Artillerie das „ISIS-Hauptquartier“ in Raqqa beschießen. In der Washington Post ist dazu noch zu lesen :

„Die Marineinfanteristen verfügen über schwere Geschütze des Typs M777 Howitzer, die Granaten des Kalibers 155 mm verschießen können; diese sensible Information stammt von zwei US-Offiziellen, die anonym bleiben wollten. Das gelandete Expeditionsteam vom 1. Bataillon des 4th Marines Regiment soll mit den USA verbündete lokale Kräfte bei ihrem Angriff auf die Stadt Raqqa mit Artillerie unterstützen. Infanteristen der gleichen Einheit sollen den Einsatz absichern.“

Bereits am 5. März hat RT über einen US-Militärkonvoi berichtet, der in der Nähe der Stadt Manbij / Manbidsch auf syrisches Gebiet vorgestoßen ist. Die Mainstream-Medien der USA haben dieses Video fast alle links liegen lassen, nur die Washington Post hat bestätigt, dass sich in den Stryker-Schützenpanzern Soldaten des 75th Ranger Regiments der U.S. Army befanden.

Mit der plötzlichen Ausweitung ihres militärischen Engagements in Syrien hofft die US- Regierung Raqqa vor den syrischen Regierungstruppen einnehmen zu können, damit die Stadt nicht wieder an Assad fällt. Mit dieser Operation will die US-Regierung keinesfalls den ISIS aus dem Osten Syriens vertreiben; mit Raqqa will sie sich nur einen dauerhaften Vorposten verschaffen, weil sie hofft, den von US-Neokonservativen gemeinsam mit Israelis und Saudis entwickelten Plan für einen „Regimewechsel in Syrien“ doch noch umsetzen zu können…..

Quelle und weiter mit allen Links: LP04817_270317

  1. 28. März 2017 um 01:09

    Die Amis moechten gerne einen Teil von Syrien haben, damit sie Russland noch ein paar Raketen vordi Nase setzen koennen. Der noerdliche Teil eigent sich ja sehr gu,t um Russland einzukreisen. Vieleicht gibt es dort ja auch noch einiges zu stehlen.

  1. No trackbacks yet.
Kommentare sind geschlossen.
%d Bloggern gefällt das: