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NUR 15 DER GRÖßTEN SCHIFFE GEBEN MEHR STICKOXIDE AB ALS ALLE AUTOS DER WELT ZUSAMMEN

15. März 2017

700_d21e592a1c21c1aa6d3eb38f4ecdb9a1Schiffe gelten im Allgemeinen als eine der saubersten Formen im Fernverkehr. Trotz der Tatsache, dass diese Schiffe mehr als 90% der Importe und Exporte weltweit tragen, wird gesagt sie produzieren nur 3 % der weltweiten Treibhausgase. Allerdings ist es ans Licht gekommen, dass diese Statistiken etwas irreführend sein können.

Frachtschiffe brennen schweres Heizöl, was bedeutet dass sie mehr Oxide von Stickstoff und Schwefel abgeben als alle Autos der Welt – und die Umwelt, diese Belastungen jetzt zu spüren beginnt. Zur Bekämpfung des Problems der Internationalen Seeschifffahrt, hat dIe UN Aufsichtsbehörde eine Begrenzung auf die Schwefelabgase von Schiffen gesetzt die im Jahr 2020 in Kraft treten werden. Allerdings sieht es aus als ob der Plan möglicherweise bereits im trüben ist.

Seit der globalen Finanzkrise von 2008 hat die Frachtschiffwirtschaft erhebliche finanzielle Probleme erlebt. Die Frachtschifffahrt Weltweit ist mit rund $ 400 Milliarden verschuldet. Die Kosten für die vorgeschlagenen Verbesserungen für eine grüne Technologie wird voraussichtlich in Dutzende von Milliarden von Dollar belaufen. Für eine Industrie die um ihr Überleben kämpfen tut nur um ihre bestehenden Schulden zu verwalten, könnte die verpflichtenden Verbesserungen lähmend sein.

Nach Gust Biesbroeck der niederländischen Bank ABN AMRO ist ein ernstes Problem auch das fehlen von Anreizen um die Frachtschiffahrt dazu zu bewegen ihre Schiffe auf Vordermann zu bringen. Biesbroeck sagt, dass die Reeder nicht von den Verbesserungen profitieren können. Diese Vorteile werden von Firmen genossen die die die Schiffe zu chartern. Normalerweise sind die Verträge mit den Eigentümern der Schiffe viel zu kurz um den vollen Nutzen der grünen Verbesserungen zu bringen. Im Durchschnitt wird eine Nachrüstung sich in einem Zeitraum von drei Jahren lohnen. Die überwiegende Mehrheit der Verträge sind jedoch für zwei Jahre oder weniger.

Es kann jedoch eine mögliche Lösung am Horizont sein. Eine NGO nahm Initiative und startete ein neues Projekt namens „Sparen beim Segeln“, wodurch die Reeder und Charterer die Kraftstoffeinsparungen über einen langen Vertrag freigeben. Es ist zu hoffen, dass dadurch Anreize entstehen die für beide Parteien sich lohnt die Verbesserungen zu machen. Banken sind auch immer an Bord mit dieser Art von Projekten. Die Europäische Investitionsbank hat 250 Mio. € (282m) bei der Finanzierung für solche Nachrüstungen angekündigt, und es ist zu hoffen, dass andere großen Banken ihr folgen werden.

Wenn solche Projekte sich als Erfolgreich erweisen, könnten in Zukunft die Flugzeug – und Bahnindustrie Teil von solchen Projekten werden, gesteuert von den Banken und NGO’s.

http://www.disclose.tv/news/just_15_of_the_biggest_ships_emit_more_oxides_than_all_of_the_w orlds_cars/138151 

Danke an DAK für die Übersetzung

  1. OKR
    15. März 2017 um 11:18

    Sehr, sehr wichtiger Artikel !!! Aber VW & AUDI (seit heute Morgen vom US Staatsanwalt mit SEK überfallen und ausgeraubt) beschuldigen !!!

    • OKR
      15. März 2017 um 11:18

      DANKE DAK !!! 🙋

      • Lena
        15. März 2017 um 11:21

        DANKE DAK !!! Ich liebe Euch !!!

  2. 15. März 2017 um 16:48

    Heil und Dank Euch ALLen !!!

    🙋

  3. 16. März 2017 um 11:19

    jetzt geht es auch gegen Renault los:

    Renault bestreitet
    Renault manipuliert angeblich seit 25 Jahren bei Abgasen

    „Betrügerische Strategien“ zur Senkung der Abgaswerte seien möglicherweise schon 1990 eingeführt worden, heißt es in einem am Mittwoch bekannt gewordenen Bericht der französischen Anti-Betrugs-Behörde DGCCRF.

    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/03/16/renault-manipuliert-angeblich-seit-25-jahren-bei-abgasen/?ls=ap

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