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Ist die AfD eine zionistische Partei? Die Israel Lobby in Deutschland v Dr. Wolfgang Gedeon

9. März 2017

Die provokante und aufrichtige Rede des Thüringer AfD-Landesvorsitzenden Björn Höcke in Dresden nahmen nicht nur etablierte Medien und Politiker zum Anlass, um kräftig die Antisemitismus- und Nazi Keule zu schwingen. Auch AfD-Chefin Frauke Petry und ihr Ehemann Marcus Pretzell, Chef des Landesverbandes in Nordrhein-Westfalen, teilten kräftig aus. In einem Gastartikel redet der Dr. Wolfgang Gedeon, Landtagsabgeordneter in Baden Württemberg, jetzt Klartext. Er wirft großen Teilen der Alternative für Deutschland vor, sich bewusst pro-zionistisch positioniert zu haben.
Die AfD wurde bekanntlich im Februar 2013 unter Federführung von Bernd Lucke gegründet. Charakteristisch an dieser Gründung war ein durchaus authentischer Idealismus, gepaart mit einer ausgeprägten programmatischen Naivität. Als im Januar 2014 Olaf Henkel in die AfD eintrat und dort sofort einen dominanten Einfluss entfalten konnte, schwanden Idealismus und Naivität zunehmend zugunsten einer forcierten Ausrichtung der AfD auf das globalistische amerikanisch-westliche System. Da diese Ausrichtung nicht der Grundhaltung der meisten AfD-Mitglieder entsprach, wurden Lucke und Henkel konsequenterweise im Juli 2015 auf einem Parteitag in Essen in die Wüste geschickt.
Die Entthronung wurde allerdings nicht sehr politisch, sondern eher psychologisch, nämlich antiautoritär begründet: „Gutsherrenart“, „selbstherrlicher Führungsstil“ u. ä. – so lauteten die Vorwürfe. Amerikanismus, Transatlantizismus und Russland-Sanktionen spielten eine Nebenrolle. Es wurden dann viele unbekannte Leute in den Bundesvorstand gewählt. Auch Frauke Petry war damals ein politisch unbeschriebenes Blatt, das zwei Jahre lang profillos neben Bernd Lucke her lief. Die politische Unbestimmtheit des neuen Bundesvorstands eröffnete zunächst Möglichkeiten für eine programmatische Weiterentwicklung der Partei, vor allem im Hinblick auf die Zuwanderungs-, die Islam- und auch die EU-Frage. Personell war der neue Bundesvorstand freilich nicht besser als der alte. Die sich schon bald stark entwickelnden Differenzen – am bekanntesten der Zwist zwischen Petry und Meuthen – blieben im Persönlich-Emotionalen stecken und erreichten nirgendwo die Ebene einer politischen Auseinandersetzung. Die Entwicklung von Netzwerk-Absprachen und -Manipulationen, worin sich vor allem Frau Petry hervortat, ersetzte zunehmend die innerparteilichdemokratische Diskussionskultur. Das am 1. Mai 2016 in Stuttgart verabschiedete Parteiprogramm war an der Parteibasis kaum und in den verschiedenen Fachausschüssen auch nur im jeweiligen Detail diskutiert worden. Weite Passagen des Programms wurden ohne jegliche Diskussion verabschiedet und die Diskussion über die NATO vom Bundesvorstand (Gauland, Pazderski) im entscheidenden Punkt abgewürgt. Die Antisemitismus-Israel-Frage wurde nicht thematisiert, sondern tabuisiert.
Ein überradikaler Antiislamismus soll eine „unterradikal“ domestizierte Position in der US-NATOFrage überspielen und die völlige Tabuisierung des Antisemitismus-Zionismus-Problems verbergen. Es besteht die Gefahr, dass die AfD, wie die FPÖ teilweise und die holländische PVV schon vollständig, zu einer ausgesprochen zionistischen Partei geformt wird – ganz im Sinn des PVV-Chefs Geert Wilders: „Wir sprechen Jerusalem, wir träumen Jerusalem. Einfach, weil die Werte des alten Israels zu den Werten des Westens geworden sind. Wir alle sind Israel, und Israel ist in uns allen. Israel mit all seinem Ruhm und Glanz ist einzigartig und findet in der Geschichte nicht seinesgleichen.“ (zitiert in Der grüne Kommunismus, Seite 383f.)
Ein zionistisches Glaubensbekenntnis als Grundlage alternativer Politik? So eine Alternative ist keine! Sie ist identisch mit Merkels prozionistischer „Staatsräson“ und ein Kotau vor dem westlichen System! An der Antisemitismus-Zionismus-Frage wird sich weisen, aus welchem Holz die AfD geschnitzt ist! Deshalb dürfen wir dieses Kernthema nicht unter den Teppich kehren, sondern müssen es, wenn wir unserer historischen Aufgabe gerecht werden wollen, als entscheidende Herausforderung unserer Politik begreifen – nicht irgendwann, sondern jetzt.
http://www.anonymousnews.ru/2017/01/2…

Quelle: (https://www.youtube.com/watch?v=cCyxP6dvZZw)

  1. 9. März 2017 um 12:45

    Wie man am Beispiel Olaf Henkel erkennen kann, haben U-Boot-Manipulationen ( vermutlich im Auftrag des satanischen Systems) im Zeitalter der 5D nur noch eine kurze Halbwertszeit. Kurskorrekturen können von der Graswurzel her schnell über die Bühne gehen. Womöglich wußte Henkel aber selber nicht, welchen Mächten er da schlußendlich gedient hat…

  2. 9. März 2017 um 13:12

    Hat dies auf pinocchioblog rebloggt.

  3. KHS
    9. März 2017 um 17:35

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