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WikiLeaks: Die bisher wichtigsten sieben Punkte aus den CIA-Hacker-Dokumenten

8. März 2017

CIA LangleyLaut WikiLeaks sind bisher weniger als ein Prozent aller Vault-7-Daten veröffentlicht. Doch das wenige unter dem Namen „Year Zero“, das bis jetzt veröffentlicht wurde, sorgte schon für große Aufregung. RT Deutsch fasst die wichtigsten Erkenntnisse kurz zusammen.
Die größte Datenmenge aller Zeiten: Seit gestern kurz nach 14 Uhr veröffentlicht WikiLeaks geheime Dokumente über die Cyber-Spionage der CIA. Über 8.000 Dokumente wurden unter dem Namen „Vault 7“ zusammengefasst. Der erste Teil des Leaks wurde „Year Zero“ genannt. Hier ein Überblick über die wichtigsten Punkte:

1. False Flag

Eine der irritierendsten Enthüllungen besteht sicher darin, dass die CIA Cyberangriffe „unter falscher Flagge“ durchführen und etwa Russland oder auch andere Länder als Täter hinstellen kann. In Bezug auf die UMBRAGE Gruppe der CIA, die auf den Fernzugriff auf Geräte spezialisiert ist, meint die Wiki-Leaks-Quelle, dass sie „eine umfangreiche Bibliothek betreibt und kontinuierlich erweitert. In dieser Bibliothek werden auch Techniken erfasst, die aus Malware gestohlen wurden. Die Malware kann dabei auch aus anderen Ländern, wie zum Beispiel Russland stammen.

2. Frankfurt

Aus den von Wikileaks veröffentlichten geheimen CIA-Dokumenten geht hervor, dass der US-Geheimdienst offenbar in Frankfurt eine verdeckte Basis betreibt, von der Hacker-Aktivitäten in Europa, Nahost und Afrika ausgehen.

3. Zero-Day

Der erste Teil der Veröffentlichungen, „Year Zero“, zeigt die Reichweite und Richtung des globalen verdeckten Hacking-Programms der CIA auf, sowie den Umfang des Malware-Arsenals und dutzender „Zero-Day“ Lücken in Betriebssystemen, die sich gegen ein breites Spektrum an Unternehmensprodukten aus Europa und den USA richten, darunter das iPhone von Apple, Android von Google, Microsoft Windows und sogar Samsung Fernseher, die in verdeckte Mikrofone verwandelt werden können.

4. Kontrolle verloren

Laut WikiLeaks hat die CIA die Kontrolle über die Mehrheit ihrer Hacking-Werkzeuge verloren. Darunter Malware, Viren, Trojaner, ausnutzbare „Zero-Day“ Lücken, Malware Fernzugriffssysteme und die zugehörigen Betriebsanleitungen. Diese außergewöhnliche Sammlung, die sich auf mehrere hundert Millionen Programmzeilen beläuft gibt den Besitzern praktisch die gesamte Cyberzugriffs-Kapazitäten der CIA. Das Archiv zirkulierte offenbar illegalerweise unter ehemaligen US-Regierungshackern und Vertragspartnern, bevor einer von ihnen Teile davon an WikiLeaks weitergab….

Quelle und weiter: https://deutsch.rt.com/international/47419-wikileaks-bisher-wichtigsten-punkte-aus-den-cia-dokumenten/

 

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