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Anderwelt: Hat die AfD ausgedient und zerlegt sich deshalb selbst?

23. Februar 2017

Von Peter Haisenko 

SPD und CDU vertreten mittlerweile Positionen in der Migrationspolitik, für die noch vor Jahresfrist nicht nur die AfD als rassistisch, rechtspopulistisch und fremdenfeindlich beschimpft wurde. Die LINKE hält sich da ambivalent und einzig die Grünen stehen mit Claudia Roth nach wie vor fest zur unbegrenzten und unkontrollierten Zuwanderung. Dafür werden sie in Umfrageergebnissen abgestraft mit einem Absturz auf sieben Prozent. Die AfD hat ihr Kernthema der letzten Jahre verloren an die Wendehälse der „Volksparteien“.

In der letzten Sendung mit Maischberger ist eine Umfrage vorgestellt worden, welcher Standpunkt zur Migration in Deutschland präferiert wird. Wieder einmal war die Präsentation tendenziös. Es wurde zwar herausgestellt, dass 55 Prozent keine weitere Zuwanderung von Muslimen wünschen, aber geflissentlich ausgelassen, dass weitere 25 Prozent das eher neutral sehen und nur 20 Prozent diese befürworten. Die Granden von SPD und CDU haben das wohl richtig erkannt und so darf man sich wundern über Positionen, die eine direkte Rückführung von Mittelmeermigranten nach Afrika fordern. Auch die populistisch demonstrativen Abschiebungen nach Afghanistan von Thomas de Maizière hätten zu einem „Shitstorm“ geführt, wenn sie von einem AfD-Politiker auch nur angedacht worden wären. Einzig Frau Merkel hält sich zu diesem Thema komplett bedeckt, denn sie will unter allen Umständen vermeiden, ihre faktisch vollzogene Kehrtwendung zuzugeben.

Eine klare Linie ist derzeit bei der AfD nicht erkennbar

Quelle und weiter: http://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-2017/hat-die-afd-ausgedient-und-zerlegt-sich-deshalb-selbst/

  1. 23. Februar 2017 um 22:53

    Hat dies auf Meinungsfreiheit rebloggt.

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