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Ist der nationalistische Kapitalismus des Präsidenten Trump eine Alternative zur Globalisierung?

15. Februar 2017

LuftpostDer emeritierte Soziologie-Professor James Petras aus den USA untersucht die Absichten, die Donald Trump mit seiner extrem nationalistischen Variante des Kapitalismus verfolgt.

 

In seiner Antrittsrede hat Präsident Trump sehr klar und eindringlich die ökonomische und politische Strategie entworfen, die er in den nächsten vier Jahren verfolgen will. Trump- Gegner unter den Herausgebern, Journalisten, Akademikern und Experten, die für die Financial Times, die New York Times, die Washington Post und das Wall Street Journal schreiben, haben sein Programm und seine Kritik an der bisherigen Politik und den bestehenden Zuständen immer wieder verdreht und verfälscht.

Wir wollen uns ernsthaft mit Trumps Kritik an der gegenwärtigen US-Wirtschaftspolitik auseinandersetzen und mit seinen Alternativen und deren Schwächen befassen.

Trumps Kritik an der herrschenden Klasse

Trump wirft der gegenwärtig herrschenden Elite vor allem die negativen Auswirkungen der von ihr betriebenen Art der Globalisierung auf die Produktion, den Außenhandel, das Steueraufkommen und den Arbeitsmarkt vor. Trump kritisiert die Tatsache, dass der industrielle Kapitalismus der USA seine Investitionen vor allem im Ausland tätigt und durch diesen (für die US-Bevölkerung) sehr negativen Effekt der Globalisierung auch seine Innovationen und Profite hauptsächlich dort erzielt. Seit zwei Jahrzehnten beklagen Politiker und Experten in den Wahlkämpfen und bei öffentlichen Auftritten den Verlust gut bezahlter Jobs und den Niedergang einheimischer Industrien, aber niemand hat wirklich etwas gegen diese fatale Begleiterscheinung der Globalisierung unternommen. Trump hat dieses „nur reden, aber nichts tun“ verurteilt und versprochen, den leeren Reden endlich Taten folgen zu lassen.

Präsident Trump greift auch die Importeure an, die mit preiswerten Produkten ausländischer Hersteller den amerikanischen Markt überschwemmen, damit aber US-Produzenten in den Ruin treiben und Arbeitsplätze in den USA vernichten…..

Quelle und weiter als PDF: http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP02517_150217.pdf 

  1. 15. Februar 2017 um 11:48

    Nennt Professor James Petras die Eliten ,die Globaliserungs- und Kultureinheitsbreibefürworter a.e. Rothschild Rockefeller beim Namen?..wenn nicht ist es ein schlecht recherchierter Artikel nicht der Veröffentlichung wert

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