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Archive for the ‘Systemkrise’ Category

Schäuble verteilt um: Banken-Rettung in Europa mit deutschem Steuergeld

25. Oktober 2014 1 Kommentar
Sieg für Frankreich: Paris (hier Finanzminister Michel Sapin mit Wolfgang Schäuble) hatte von allem Anfang an darauf gesetzt, dass der ESM auch zur Bankenrettung herangezogen werden soll. Jetzt muss der Bundestag die Kröte schlucken. (Foto: dpa)DWN: Von der Öffentlichkeit unbemerkt, schickt sich die Bundesregierung an, den ESM zur direkten Bankenrettung umzuwidmen. Danach stehen dem Finanz-Vehikel 60 Milliarden Euro an europäischen Steuergeldern zur freien Verfügung, um marode Banken zu retten. Das ist ein glatter Wortbruch: Noch vor zwei Jahren hatten Schäuble und die CDU versprochen, der ESM werde niemals zur Banken-Rettung herangezogen….
Quelle und weiter: Banken-Rettung in Europa mit deutschem Steuergeld
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siehe auch: Steuergeld direkt an Banken

Gesine Lötzsch: „Über deutsche Steuergelder wird in Luxemburg entschieden“

Bürgerunruhen & Aufstände: Endspiel in der Eurozone ist nicht aufzuhalten

24. Oktober 2014 9 Kommentare

Propagandafront: Der deutsche Steuerzahler ist nicht in der Lage, den gesamten europäischen Kontinent zu retten. Es ist ironisch, aber alle halten bei Deutschland die Hände auf, und es scheint, als hätte Merkel die Souveränität Deutschlands freiwillig an Brüssel abgetreten und zugestimmt, unter dem Label „Rettungspaket“ Reparationszahlungen für den Ersten Weltkrieg und den Zweiten Weltkrieg zu leisten

Martin Armstrong, Armstrongeconomics.com 21.09.2014

FrechProtext9-21-2014Französische Gemüse-Bauern haben am Freitag ein Finanzamt und ein weiteres Gebäude in Brand gesteckt und damit die Regierungseinrichtungen vernichtet, die zum Symbol immer unerträglicherer bürokratischer Lasten und Sanktionen geworden sind und den französischen Landwirten den Garaus machen.

Freitagnachmittag trafen sich hunderte von Bauern mit Traktoren vor dem Gebäude der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung (MSA) in der Stadt Morlaix in der Bretagne. Dort warfen sie ihre nichtverkauften Kartoffeln und Artischocken vor das Gebäude, legten dann noch Paletten und Reifen dazu und setzten das Ganze dann in Brand. Danach machten sich die Gemüse-Bauern in Richtung Finanzamt auf und setzten auch dieses Gebäude in Brand.

Zeitgleich fanden an vielen anderen Orten Frankreichs ebenfalls Proteste statt – aber nur in Morlaix kam es zur vollständigen Zerstörung dieser beiden Gebäude…

Quelle und weiter: http://www.propagandafront.de/1229580/buergerunruhen-aufstaende-endspiel-in-der-eurozone-ist-nicht-aufzuhalten.html

Kategorien:Aktion, Nachrichten, Politik, Systemkrise Schlagworte:

Saxo Bank: Mitte November kommt der nächste Börsen-Schock

24. Oktober 2014 13 Kommentare

Anleger an den Börsen dürfen sich auf weitere turbulente Zeiten einstellen. (Foto: dpa)

Anleger an den Börsen dürfen sich auf weitere turbulente Zeiten einstellen. (Foto: dpa)

Wegen Schulden-Krise

DWN: Der Chef-Ökonom der Saxo Bank erwartet für Mitte November einen Schock an den Aktienmärkten.
Der Grund: Es gibt keine Lösung für die weltweite Schulden-Krise.
Saxo Bank-Chefvolkswirt Steen Jakobsen rechnet innerhalb weniger Wochen mit einem weiteren Schock an den Börsen. Die niedrige Euro-Inflation in Verbindung mit den überschuldeten Staaten sorgen für eine angespannte Markt-Atmosphäre. Der Grund: Es gäbe keine Lösung für die Schulden-Krise. Weder Staatspleiten, noch Inflation oder Wachstum seien derzeit möglich. Deshalb müsse es zu deutlichen Rückschlägen an den Börsen kommen, weil die Bewertungen unrealistisch seien……..

Quelle und weiter: Saxo Bank: Mitte November kommt der nächste Börsen-Schock

Terrorwelle in Kanada eine Neuauflage von »Operation Gladio«

Tony Cartalucci: Mindestens zwei Angriffe wurden nun in Kanada ausgeübt – und zwar genau so, wie im Vorfeld prognostiziert und gewarnt worden war. Zuvor waren bereits durch mehrere inszenierte Vorfälle Furcht und Paranoia geschürt worden, während sich die USA und ihre Verbündeten auf ein militärisches Eingreifen in Syrien und Irak vorbereiteten.

Bei dem ersten Angriff handelte es sich um einen tödlichen Überfall, bei dem ein kanadischer Soldat starb. In ihrem Artikel »Terrorist ideology blamed in Canada car attack« schreibt die Nachrichtenagentur AP:

»Die Bundesbehörden hatten einen jungen Islamkonvertiten, der bei einem Überfall einen kanadischen Soldaten getötet hat, auf dem Radarschirm. Sie fürchteten, er habe dschihadistische Neigungen, weshalb sie seinen Reisepass beschlagnahmten, als er in die Türkei reisen wollte. Das teilten die Behörden am Dienstag mit.«

Bei dem zweiten Angriff wurden in Ottawa mehrere Personen verletzt und erneut ein kanadischer Soldat getötet. In seinem Artikel »Ottawa gunman ›identified‹ as recent Muslim convert, high-risk traveler« schrieb die Nachrichtenagentur RT:…

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Dmitry Orlov – Wie man einen Krieg beginnt und ein Weltreich verliert

Vor eineinhalb Jahren schrieb ich einen Aufsatz über die Sichtweise, die sich die Vereinigten Staaten von Amerika in Hinblick auf Russland ausgesucht haben, mit dem Titel: das Bild des Feindes. Ich lebte damals in Russland, und nachdem ich die amerikanische antirussische Rhetorik und die russische Gegenreaktion beobachte hatte, machte ich einige Beobachtungen, die zur damaligen Zeit wichtig schienen. Es stellt sich heraus, dass ich einen wichtigen Trend erkennen konnte, aber wenn man von der raschen Entwicklung seit damals ausgeht, dann sind diese Beobachtungen leider schon ziemlich veraltet, und sollen daher hier auf den neuesten Stand gebracht werden.

Damals ging es noch nicht um so bedeutende Dinge. Es gab viel Lärm um einen Herrn namens Magnitsky, einen zwielichtigen Anwalt, der verhaftet worden war und in der Untersuchungshaft starb. Er vertrat einige größere westliche Halunken, die natürlich nie gefasst wurden. Die Amerikaner beliebten das als Menschenrechtsverletzung zu behandeln und reagierten mit dem sogenannten „Magnitsky Act“ (Magnitsky-Gesetz), das bestimmte russische Individuen, die als Menschenrechtsverletzer bezeichnet wurden, mit Sanktionen belegte. Russische Gesetzgeber antworteten mit dem „Dima Yakolev-Gesetz,“ benannt nach einem russischen Waisenkind, das von Amerikanern adoptiert worden war, die seinen Tod verursachten, indem sie es neun Stunden lang in einem versperrten Auto allein ließen. Dieses Gesetz verbot, dass amerikanische Waisenkinderkiller-Unholde je wieder russische Waisen adoptieren durften. Das alles entwickelte sich zu einem dummen kleinen Melodrama.

Was für einen Unterschied eineinhalb Jahre ausgemacht haben! Die Ukraine, die sich damals noch im gleichen stetigen Prozess des Zusammenbruchs befand, der bis in die Anfänge ihrer Unabhängigkeit vor zwei ……

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Kategorien:Kommentar, Politik, Systemkrise Schlagworte:

Gegen Panik: USA trainieren mit EU-Kommission rasche Banken-Schließungen

23. Oktober 2014 18 Kommentare

Banken-Krise – Vorbeuge gegen Bank-Runs Wenn die Men in Black in einer Bank auftauchen, ist es für Anleger meist schon zu spät: Banken sollen übers Wochenende abgewickelt werden, die Amerikaner trainieren die EU bereits. (Foto: dpa)

Wenn die Men in Black in einer Bank auftauchen, ist es für Anleger meist schon zu spät: Banken sollen übers Wochenende abgewickelt werden, die Amerikaner trainieren die EU bereits. (Foto: dpa)

DWN: Die US-Finanzbehörden haben in einem geheimen Workshop Vertretern der EU erklärt, wie man ein Bank über Nacht schließen kann, wenn diese pleite ist. Vor Bekanntgabe des EZB-Stresstests steigt die Nervosität in der EU und den Mitgliedsstaaten: Offenbar sind mehrere Banken aus Sicht der EZB nicht überlebensfähig. Wenn sie nicht rasch von einem Konkurrenten übernommen werden können, drohen Bank-Runs. …..

Quelle und weiter:  Gegen Panik: USA trainieren mit EU-Kommission rasche Banken-Schließungen

Peer-to-Peer-Kredite werden offiziell unter weitgehender Ausschaltung einer Bank vergeben. Es handelt sich dabei um Privatkredite. (Foto: dpa)siehe auch: Ex-Pimco-Chef El Erian setzt auf Peer-to-Peer Banking

Peer-to-Peer-Kredite werden offiziell unter weitgehender Ausschaltung einer Bank vergeben. Es handelt sich dabei um Privatkredite. (Foto: dpa)

Kategorien:Aktion, Nachrichten, Politik, Systemkrise Schlagworte:

Bankenkrise: Kunden kommen nicht an Einlagen

Die Bulgaren kommen nicht an ihre Ersparnisse von der Corpbank, bereits im Juni standen die Bürger vor der Hauptzentrale Schlange. (Foto: dpa)Bulgarische Corpbank vor der Pleite, Kunden kommen nicht an ihre Einlagen

Die Bulgaren kommen nicht an ihre Ersparnisse von der Corpbank, bereits im Juni standen die Bürger vor der Hauptzentrale Schlange. (Foto: dpa)

DWN: Die bulgarische Corpbank steht vor der Pleite. Die Bank kann die Einlagen der Kunden nicht mehr ausbezahlen. Die EU hatte zuletzt noch eine Kreditlinie verlängert, um die Bank zu retten. Ob im Fall einer Pleite europäische Steuergelder vernichtet werden, ist noch unklar….

Quelle und weiter: Bulgarische Corpbank vor der Pleite, Kunden kommen nicht an ihre Einlagen

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