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Wegweisendes Urteil gegen Monsanto und Verweigerung der Zulassung

Wegweisendes Urteil eines französischen Gerichts gegen Monsanto
Ein französischer Bauer, der wegen einer Pestizidvergiftung seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, hat vor einem französischen Gericht einen großen Erfolg erstritten: Der Verursacher der Vergiftung wurde schuldig gesprochen. Die Richter in Lyon entschieden, das Unkrautvernichtungsmittel Lasso von Monsanto, das Alachlor als aktiven Inhaltsstoff enthält, habe bei Paul François zu bleibenden neurologischen Schäden geführt, die sich in Gedächtnisverlust, Kopfschmerzen und Stottern äußerten.

Der 47-jährige Landwirt hat schon 2004 gegen Monsanto geklagt, nachdem er beim Reinigen seines Sprühgeräts Lasso eingeatmet hatte. Wenig später traten bei François die Symptome auf, die ihm die Ausübung seines Berufs unmöglich machten und die, wie er sagt, direkt auf den Kontakt mit der Chemikalie zurückzuführen seien. Da auf der Lasso-Verpackung keine Warnung vor dem Kontakt mit dem Mittel angebracht war, machte François geltend, Monsanto habe seine Kunden nicht ausreichend geschützt.

Zur Überraschung vieler schloss sich das Gericht dieser Argumentation und den vorgelegten Beweisen an und erklärte zu Beginn dieses Jahres, Monsanto sei »dafür verantwortlich, dass Paul François nach dem Einatmen von Lasso erkrankt sei… und [sei] infolgedessen zu einer Entschädigung verpflichtet«. Dem Vernehmen nach holt das Gericht zurzeit eine Expertise ein, um die Höhe der Entschädigung für François festzulegen.

»Es ist eine historische Entscheidung insoweit, als erstmals ein Hersteller eines Pestizids einer solchen Vergiftung schuldig gesprochen wird«, so der Kommentar von Paul François‘ Rechtsanwalt François Lafforge Anfang des Jahres gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. …..

Quelle und weiter: mehr …

siehe auch:  Argentinien widerruft die Zulassung von Monsanto

17. Oktober 2012

Das argentinische Finanzministerium hat gestern die Registrierung für das amerikanische Unternehmen Monsanto und deren Getreidehändler in Argentinien zurückgezogen.

Die Entscheidung wurde im Amtsblatt ohne Angabe von Gründen veröffentlicht.

Den Händlern von Monsanto wird untersagt, genmanipuliertes Saatgut und das dazu “passende” Pestizid “Roundup” weiterhin zu verkaufen.

Hintergrund ist möglicherweise der Ende August in Cordoba beendete Prozess, in dem die Schädlichkeit des Pestizids “Roundup” als erwiesen angesehen wurde. Eine Dokumentation zeigte schwere Missbildungen an Säuglingen, die mit sechs Fingern, fehlenden Zehen, Unterkiefern oder fehlendem Darm geboren wurden.

In dem Prozess wurde nachgewiesen, dass sich die Krebsrate in der Region seit dem Einsatz des Pestizids “Roundup” vervierzigfacht hat.

Bei über 80% der Kinder in der Region konnten Pestizidrückstände im Blut nachgewiesen werden.

Einen entscheidenden Erfolg hatten die Roundup-Kritiker vor drei Jahren beim Bundesgericht Argentiniens: Dieses kehrte die Beweislast um, so dass seither nicht mehr die gesundheitlich Geschädigten den Zusammenhang mit Herbiziden beweisen müssen, sondern die Herbizid-Produzenten müssen beweisen, dass kein Zusammenhang besteht.

Quelle/Gesamter Text: www.paraguay-rundschau.com

  1. consuela rodrigez
    17. Oktober 2012 um 10:13 | #1

    Manche Menschen dürfen alles tun und werden nie angeklagt!

  2. Dieter
    17. Oktober 2012 um 10:22 | #2

    http://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/0,2828,861484,00.html
    der zeit haben die ganz andere Probleme , passt aber nicht im Wahlkampf
    vielleicht kommt das Erdöl Gas dem nächst in Louisiana von alleine aus dem
    Boden . Da hat sich nach dem Vorfall im Golf von Mexiko einiges getan .
    Da zieht sich ein Buch durch halb Amerika

  3. 17. Oktober 2012 um 11:14 | #5

    Reblogged this on Haunebu7's Blog .

  4. Johann 510**
    17. Oktober 2012 um 20:05 | #6

    So wie aus Raider,Twix.
    City Bank zu Tango.
    Agent Orange.
    Monsanto.
    Andere Kleider.
    Darunter nicht.

    • Grummer
      17. Oktober 2012 um 20:10 | #7

      Citi Bank zu Targo ^wenn schon :P

  5. 17. Oktober 2012 um 21:27 | #8

    Zitat aus dem Text:
    Da auf der Lasso-Verpackung keine Warnung vor dem Kontakt mit dem Mittel angebracht war, machte François geltend, Monsanto habe seine Kunden nicht ausreichend geschützt.

    Warum sollte Monsanto Warnungen auf das Mittel anbringen?
    Sollte das Mittel mit einer Warnung ettiketiert sein, ist auch klar,
    dass niemand dieses Mittel kaufen würde um damit die Nahrungsmittel
    und soviele Menschen zu vergiften wie nur möglich. Denn das ist doch das Ziel!

  6. Etrus
    19. Oktober 2012 um 22:17 | #9

    @consuela rodrigez

    Hast du eigentlich auch mal eine eigene Meinung und beteiligst dich an Diskussionen oder besteht deine Beteiligung nur aus copy und paste von irgendwelchen Videos. Dir wurde schon mehrfach in anderen Foren auf Beiträge sehr ausführlich und umfassend geantwortet. Ausser das du dich dann dort 1-2 Tage nicht mehr blicken lässt um danach sofort wieder ein Video mit irgendwas belanglosem einzustellen, gehts du überhaupt nicht auf diejenigen ein, die dir geantwortet haben.

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